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: Ein Fest fürs Auge

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          1 Min.

          Es gibt in der neuesten Ausgabe des "Gutenberg-Jahrbuchs" einen Aufsatz, der unter den insgesamt mehr als zwanzig Beiträgen herausragt. Er stammt von Karl-Georg Pfändtner und widmet sich den Illuminationen der Gutenbergbibel im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek. Etliche Exemplare des ersten Buchs, das mit beweglichen Lettern gedruckt wurde, wurden später noch auf traditionelle Weise mit Buchmalerei ausgeschmückt, und Pfändtner gelingt der Nachweis, dass bei seinem Objekt zwei Wiener Meister tätig waren - wie es Eberhard König schon vor zwölf Jahren vermutet hatte. Die schriftliche Argumentation benötigt nur fünf Seiten. Doch dann folgen noch dreißig Bildtafeln, darunter vierzehn mit Seiten aus der Wiener Gutenbergbibel. Eine Augenweide. Gutenberg hätte seine helle Freude daran gehabt. ("Gutenberg-Jahrbuch 2007". Hrsg. von Stephan Füssel. Harassowitz Verlag, Wiesbaden 2007. 396 S., Abb., geb., 75,- [Euro].)

          apl

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