https://www.faz.net/-gr3-w0da

: Ein Fest fürs Auge

  • Aktualisiert am

Es gibt in der neuesten Ausgabe des "Gutenberg-Jahrbuchs" einen Aufsatz, der unter den insgesamt mehr als zwanzig Beiträgen herausragt. Er stammt von Karl-Georg Pfändtner und widmet sich den Illuminationen der Gutenbergbibel im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek. Etliche Exemplare des ...

          1 Min.

          Es gibt in der neuesten Ausgabe des "Gutenberg-Jahrbuchs" einen Aufsatz, der unter den insgesamt mehr als zwanzig Beiträgen herausragt. Er stammt von Karl-Georg Pfändtner und widmet sich den Illuminationen der Gutenbergbibel im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek. Etliche Exemplare des ersten Buchs, das mit beweglichen Lettern gedruckt wurde, wurden später noch auf traditionelle Weise mit Buchmalerei ausgeschmückt, und Pfändtner gelingt der Nachweis, dass bei seinem Objekt zwei Wiener Meister tätig waren - wie es Eberhard König schon vor zwölf Jahren vermutet hatte. Die schriftliche Argumentation benötigt nur fünf Seiten. Doch dann folgen noch dreißig Bildtafeln, darunter vierzehn mit Seiten aus der Wiener Gutenbergbibel. Eine Augenweide. Gutenberg hätte seine helle Freude daran gehabt. ("Gutenberg-Jahrbuch 2007". Hrsg. von Stephan Füssel. Harassowitz Verlag, Wiesbaden 2007. 396 S., Abb., geb., 75,- [Euro].)

          apl

          Weitere Themen

          Wie sehr sollten wir zweifeln?

          Kritik an Corona-Maßnahmen : Wie sehr sollten wir zweifeln?

          Sie kritisieren die Corona-Maßnahmen und wedeln mit dem Grundgesetz: Skeptiker erhalten in der Pandemie-Krise viel Aufmerksamkeit. Was steckt hinter der Kultur des Zweifelns und wie kann man sie retten?

          Topmeldungen

          Öffnung der Gastronomie : Als das Krisengefühl verschwand

          Früher galten die Deutschen als Stubenhocker. Doch in der Krise zeigt sich, was sonst nicht ins Bewusstsein dringt: Die Gastronomie ist systemrelevant. Seit wann ist das eigentlich so? Über die erstaunliche Bedeutung einer Leitbranche.

          Trump will G7 zu G11 erweitern : Eine neue Allianz gegen China?

          Russland reagiert zurückhaltend auf Trumps Vorstoß, die G7 zu erweitern. Australien, Indien und Südkorea zeigen sich offener – ohne Amerika wären sie Vasallenstaaten Chinas, warnt ein früherer Außenminister.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.