Die lange Zeit unbesorgten Erzählens

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Gäbe es einen eigenen jüdischen Adel, J. Hellmut Freund hätte ihm angehört. Die Geschichte seines Lebens, das ihn von Berlin nach Uruguay und erst spät, 1960, wieder nach Deutschland führte, wo er bis zu seinem Tod im vergangenen Jahr als Lektor und Ratgeber des S. Fischer Verlags wirkte - diese ...

Gäbe es einen eigenen jüdischen Adel, J. Hellmut Freund hätte ihm angehört. Die Geschichte seines Lebens, das ihn von Berlin nach Uruguay und erst spät, 1960, wieder nach Deutschland führte, wo er bis zu seinem Tod im vergangenen Jahr als Lektor und Ratgeber des S. Fischer Verlags wirkte - diese Geschichte hat einen so großen Fonds des Wohlwollens, vielleicht sollte man schlicht sagen: des gut Aspektierten, eines dem Finstersten abgerungenen Glücks, daß die Lektüre zum reinen Vergnügen wird.

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