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: Die Bildstruktur im Foto entdecken

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Der Titel dieses systematischen "Grundlagenbuchs für den Amateurfotografen" ist Programm. Es folgen aber keine hochgestochenen ästhetischen Erwägungen, sondern von A bis Z wird das Handwerkliche des Fotografierens abgehandelt. Ein Beispiel: Aufnahmepraxis, Punkt e. wie Bewegung: "Verwackeln und Verreißen lässt sich nicht immer im Foto exakt unterscheiden.

          Der Titel dieses systematischen "Grundlagenbuchs für den Amateurfotografen" ist Programm. Es folgen aber keine hochgestochenen ästhetischen Erwägungen, sondern von A bis Z wird das Handwerkliche des Fotografierens abgehandelt. Ein Beispiel: Aufnahmepraxis, Punkt e. wie Bewegung: "Verwackeln und Verreißen lässt sich nicht immer im Foto exakt unterscheiden. Verwackeln meint aber eher eine Vibration der Kamera, Verreißen eine plötzliche Bewegung des Geräts während der Belichtung. So lässt sich die Kamera natürlich auch absichtlich verreißen. Eine Belichtungszeit von 1/8 bis 1/2 Sekunde mag als Anhaltspunkt dienen." Das ist der trockene Ton des Handwerkers, mit dem Felix Freier, Leiter des Bereichs Fotografie und Film am Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum, seine Leser an das Wesentliche heranführt: Wie man zuerst das Bild sieht und dann die Kamera dazu bringt, dies im Foto abzubilden. Dass das Buch zum Zeitpunkt seiner schön gedruckten Neuveröffentlichung bereits mehr als zwanzig Jahre alt war, tut nichts: Das Grundsätzliche war damals so richtig wie heute.

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          Fotografieren lernen, Sehen lernen . Von Felix Freier. DuMont Buchverlag, Köln, 2004, 377 Seiten, 142 teils farbige Abbildungen, 9,90 Euro.

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