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Angeblich ein rein wirtschaftliches Projekt: Die Protagonisten von Nord Stream, aufgenommen im September 2011

Unternehmen und Geopolitik : Nicht der Markt allein

Das Wort „Geopolitik“ hat in Deutschland einen schlechten Ruf. Und doch spielt sie eine wachsende Rolle, wie der Überfall auf die Ukraine zeigt. Wie sollen/können Unternehmen in diesen Zeiten agieren?
Das Verhältnis junger Leute zu Kunst und Literatur beschreibt der Roman auch anhand von J.E. Millais’ „Ophelia“ (hier zu sehen mit Personal der Tate Gallery).

Roman von Eckhart Nickel : Vor dem Lehrer ein Knicks

Demonstrative Gegenwartsferne als Kommentar zur Gegenwart? Eckhart Nickels doppelbödiger Schul- und Kunstroman „Spitzweg“ provoziert genaue Beobachtung und fragt, ob ein ästhetizistisches Dasein heute noch möglich ist.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.
Hannah Arendt im Jahr 1966 an der University of Chicago

Hannah Arendt : Rassistisch, aber knapp am Index vorbei

Wie konnte es nur zu diesen Inkonsistenzen und Widersprüchen kommen? Juliane Rebentisch erörtert Zwiespältiges in Hannah Arendts politischer Philosophie.

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  • Der russische Schriftsteller Vladimir Sorokin.

    Vladimir Sorokins Erzählungen : Wer die mächtigsten Leute in Russland sind

    In seinem Erzählungsband „Die rote Pyramide“ schildert Vladimir Sorokin, wer in seiner Heimat über das Leben der Menschen bestimmt: der Geheimdienst. Sorokin zieht eine Linie von Iwan dem Schrecklichen bis zu Wladimir Putin.
  • Die russische Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja im Jahr 2006

    Ljudmila Ulitzkajas Erzählband : Finita la Commedia!

    Ljudmila Ulitzkaja schreibt in ihrem neuen Erzählungsband über den Tod. Klug, zärtlich, mit bestürzender Leichtigkeit und Aktualität befasst sie sich mit einem Thema, vor dem die meisten Menschen Angst haben.
  • Sorgen für Hörbuchgenuss: Ulrich Tukur, Olena Kushpler und Christian Redl.

    Tukur und Redl lesen Gedichte : Pathos und Lakonie

    Ein Genuss, doch auffallend ist der Mangel an einem weiblichen lyrischen Ich: Ulrich Tukur und Christian Redl lesen Lieblingsgedichte. Das verrät auch viel über die Interpreten selbst.
  • Der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård mit ein paar Tauben, im Februar 2022 in London

    Karl Ove Knausgårds neues Buch : Tiere, Tod und der Mann in Schwarz

    Nach seinen autobiographischen Bestsellern wollte er gar nicht mehr schreiben. Jetzt veröffentlicht der norwegische Autor Karl Ove Knausgård doch einen neuen Roman: „Der Morgenstern“, eine religiöse Meditation. Oder Lust am Schauder?
  • Bemerkenswertes Romandebüt: Elina Penner.

    Romane über Russlanddeutsche : Sie, wir, ich und die Kartoffeln

    Slata Roschal und Elina Penner erzählen in ihren Debütromanen „153 Formen des Nichtseins“ und „Nachtbeeren“ von russlanddeutscher Migration und religiöser Identitätssuche. Sie führen uns in eine besondere Welt.
  • Alles eine Frage der Technik: Ein Dönerverkäufer schneidet mundgerechte Fleischscheiben vom Drehspieß.

    Geschichte des Döners : Schluss mit dem Schmuddelimage

    Dieser Mahlzeit hat auch McDonald’s nichts entgegenzusetzen: Eberhard Seidel legt eine informative und unterhaltsame Kulturgeschichte des Döners vor.
  • Sichtbares ausschöpfen: Das Jahreszeitenbild „Oktober“ der Brüder Limbourg im Stundenbuch des Herzogs von Berry steht in der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts für eine neue westliche Weise, die Welt darzustellen.

    Philippe Descola : Vertraute Kunst in fremdem Licht

    Sehen lernen, was den westlichen Blick auf die Welt bestimmt: Philippe Descolas vergleichende Anthropologie des Bildes ist ein großer Wurf.
  • Ein israelischer Soldat steht am 7. Juni 1967 in der von Israel eroberten Jerusalemer Altstadt neben der abgedeckten Leiche eines jordanischen Soldaten.

    Roman über Sechstagekrieg : Höllisches Jerusalem

    Ron Segals Roman ist eines der wenigen Werke in der Literatur, der sich mit dem Sechstagekrieg auseinandersetzt. Die Handlung beginnt vielversprechend, ist mit Witz und Humor geschrieben und enttäuscht am Ende doch.
  • Käthe Kollwitz sympathisierte nicht mit dem Spartakusbund, doch dem im Januar 1919 ermordeten Karl Liebknecht widmete sie Blätter voller Anteilnahme.

    Deutschland 1918 bis 1945 : Um die Brüche soll es gehen

    Vermischte Nachrichten: Michael Wildt möchte Deutschland in den Jahren 1918 bis 1945 in ungewohnten Perspektiven zur Darstellung bringen. Ein uneinheitliches Buch.
  • Die Journalistin Katja Kullmann

    Singledasein und Feminismus : Am Spielfeldrand der Liebe

    Katja Kullmann hat sich verliebt - ins Alleinsein. Ihr Buch „Die Singuläre Frau“ erkundet die Rolle der alleinstehenden Frau als Feministin. Eine Feier des Lebens ohne Mann.
  • Wer nach dem Studium hier bleibt, dem drohen Kurzverträge: Erstsemester im Uni-Hörsaal

    Fatale Hochschulverhältnisse : Willkommen im Uni-Prekariat

    Jetzt aber bitte mal her mit den Philosophielehrstühlen: Der akademische Nachwuchs steigt auf die Barrikaden und beklagt in einer Streitschrift das Elend an deutschen Hochschulen.