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Der neue Band von „Asterix“ : Ausweitung der Zitatzone

Globulus oder Terinconus? Jedenfalls Michel Houellebecq! Bild: Abb.a.d.bspr.B.

Im neuen „Asterix“-Band ist der Schriftsteller Michel Houellebecq mit von der Partie – als römischer Geograph. Was verschafft ihm die unerwartete Ehre?

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          Seit gestern läuft die Buchmesse, und heute erscheint wie als Überlebensversicherung für die ganze Branche der neue „Asterix“. Schon vorab steht „Asterix und der Greif“, der 39. Band der Serie, als weltweit erfolgreichste Publikation des Jahres fest: Die internationale Startauflage beträgt fünf Millionen Exemplare, mehr als drei allein in Frankreich und Deutschland.

          Andreas Platthaus
          Verantwortlicher Redakteur für Literatur und literarisches Leben.

          Allerdings wird der Löwenanteil hierzulande über Kioske abgesetzt werden, denn da kostet das broschierte Album nur knapp sieben Euro; im Buchhandel werden für die gebundene Aus­gabe schon zwölf fällig, und die über­formatige limitierte Luxusausgabe (mit Werkstattbericht und Bleistiftvorzeichnungen zu allen Seiten) schlägt gar mit 59 Euro zu Buche, während in Frankreich dafür nur vierzig fällig werden. Dafür gibt es dort noch ein Artbook auf Kunstdruckpapier für 220 Euro. Das Einzige, was man als Verlag (Hachette in Frankreich, Egmont in Deutschland) da noch fürchten muss, ist, dass einem der Himmel auf den Kopf fällt. Ansonsten wird der Geldzufluss kaum zu stoppen sein.

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