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Eileen Merriman: „Missing Sophie“. Roman. Aus dem Englischen von Wolfram Ströle. Oetinger Verlag, Hamburg 2020. 240 S., geb., 18,– €. Ab 14 J.

Jugendbuch von Eileen Merriman : Tagebuch, rückwärts

Subtilität ist keine Qualität dieses Thrillers. Doch er schildert eine Beziehung, wie es in dieser kritischen Form eher selten Gegenstand von Jugendbüchern ist: In Eileen Merrimans „Missing Sophie“ trügt der Schein.
Auf der Bank im Park ist ein guter Ort, um sich zusammenzurollen, allerdings nicht bei jedem Wetter: Illustration aus Sydney Smiths Bilderbuch „Unsichtbar in der großen Stadt“.

Bilderbuch von Sydney Smith : Willst du nicht heimkommen?

Ein Kind irrt durch Straßen und Plätze und verfolgt doch einen Plan: Mit seinem Bilderbuch „Unsichtbar in der großen Stadt“ hat der kanadische Illustrator Sydney Smith ein Meisterwerk geschaffen.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

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Meisterin der Balance zwischen sprachlicher Einfachheit und emotionaler Komplexität: die schwedische Kinderbuchautorin Rose Lagercrantz

Siebter „Dunne“-Band : Besser als keine Liebe

Wie soll ein Herz vor Freude hüpfen, wenn es vor schlechtem Gewissen schwer geworden ist? Im siebten Dunne-Band erzählt Rose Lagercrantz von einer Hochzeit, einem Besuch und einer verzweifelten Suche.

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  • Sarah Crossan: „Wer ist Edward Moon?“ Aus dem Englischen von Cordula Setsman. Mixtvision, München 2019. 357 S., geb., 17,– €. Ab 12 J.

    Sarah Crossan Jugendbuch : Ein Leben klauen

    Der Titel führt in die Irre, Sarah Crossan nicht: „Wer ist Edward Moon?“ ist ein Prosagedicht über Liebe, Jugend und die Todesstrafe.
  • Nina LaCour: „Alles okay“. Aus dem Englischen von Sophie Zeitz. Hanser Verlag, München 2019. 208 S., geb., 16,– Euro. Ab 14 J.

    Nina LaCours „Alles Okay“ : Auftauchen aus der Trauer

    Noch schwieriger als das Sprechen über die Einsamkeit ist das Schreiben über sie. Vor allem dann, wenn es um die tiefschwarze Einsamkeit eines depressiven jungen Menschen geht: Nina LaCours Jugendroman „Alles Okay“.
  • Ob das gutgeht? Illustration aus Meg Rosoffs „Glück für alle Felle“

    Kinderbuch von Meg Rosoff : Mit Geduld und Gebell

    In Meg Rosoffs „Glück für alle Felle“ rettet ein Hund aus dem Heim eine Familie aus dem Chaos. Kein Wunder: Schließlich hat er sie ja auch adoptiert.
  • Helen Endemann: „Todesstreifen“. Verlag Rowohlt Rotfuchs, Hamburg 2019. 256 S., br., 14,– €. Ab 12 J.

    Helen Endemanns „Todesstreifen“ : Gefangen in der DDR

    Das bin doch nicht ich: In Helen Endemanns Roman sieht ein westdeutscher Junge einem ostdeutschen zu ähnlich. „Todesstreifen“ macht ein Stück Geschichte für Jugendliche zugänglich, das erst jetzt nach und nach aufgearbeitet wird.
  • Horst Klein, Monika Osberghaus: „Alle behindert!“ Klett Kinderbuch, Leipzig 2019. 40 S., geb., 14,– €. Ab 5 J.

    Sachbuch für Kinder : Wer ist hier behindert?

    Wie begegnet man einander? Was kann man miteinander spielen? Woher kommen die Besonderheiten, und wie entwickeln sie sich? Das Kindersachbuch „Alle behindert!“ von Horst Klein und Monika Osberghaus klärt auf und regt ab.
  • Jens Soentgen: „Die Nebelspur“. Wie Charles Wilson den Weg zu den Atomen fand. Mit Bildern von Vitali Konstantinov. Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2019. 120 S., geb., 20,- €. Ab 14 J.

    Jens Soentgens „Die Nebelspur“ : Wahrheit in Wolken

    Die Geheimnisse der Natur sind nur den Trägen dauerhaft verschlossen: Jens Soentgen erzählt in „Die Nebelspur“ von einer Erfindung, die abstrakteste Realität anschaulich macht.