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: Von der Seele eines Menschen

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So schlicht kann große Literatur beginnen: "Ich heiße Kathy H." Die junge Betreuerin ist die Erzählerin in diesem Meisterwerk, das seinen Autor endlich auch hierzulande bekannt machen wird. Kazuo Ishiguro, der 1954 in Nagasaki geboren wurde und seit seinem sechsten Lebensjahr in England lebt, gehört zu den bedeutendsten englischsprachigen Autoren.

          So schlicht kann große Literatur beginnen: "Ich heiße Kathy H." Die junge Betreuerin ist die Erzählerin in diesem Meisterwerk, das seinen Autor endlich auch hierzulande bekannt machen wird. Kazuo Ishiguro, der 1954 in Nagasaki geboren wurde und seit seinem sechsten Lebensjahr in England lebt, gehört zu den bedeutendsten englischsprachigen Autoren. In Deutschland ist er noch immer nahezu unbekannt, obwohl die Verfilmung eines seiner Romane durch James Ivory auch in unseren Kinos erfolgreich war. Man kennt den Film und den Titel des Buches: "Was vom Tage übrigblieb". Ishiguros Name hingegen ist nur wenigen geläufig.

          Das mag daran liegen, daß sich ein in London lebender Autor mit japanischem Namen und oft typisch englisch anmutenden Themen nicht auf Anhieb einordnen läßt. "Was vom Tage übrigblieb" erzählte die Geschichte eines Butlers in einem Herrenhaus in der englischen Provinz. Und auch Ishiguros neues Buch spielt an einem Ort, wie er englischer nicht sein könnte, einem Landinternat mit einer Horde Kindern, von denen wir drei nicht mehr aus dem Auge verlieren werden. Zwei von ihnen, Ruth und Tommy, werden wir bis zu ihrem grausamen Tod begleiten, die dritte, Kathy, überlebt und berichtet von der Dreiecksgeschichte und dem Schicksal ihrer Freunde, dem auch sie nicht entgehen kann.

          Ishiguro läßt es der Internatsgeschichte zunächst an konventionellen Zutaten nicht fehlen: Es gibt die beste Freundin und den gehänselten Außenseiter, Rivalitäten, Eifersüchteleien, die erste Liebe, die Lieblingslehrerin und die strenge Direktorin Miss Emily. Man würde das für gut beobachtet, liebevoll geschildert und arg konventionell halten, wenn Ishiguro nicht immer wieder kleine Hinweise auf die Besonderheit seines Schauplatzes einstreuen würde. Daß die Lehrer in Hailsham als "Aufseher" bezeichnet werden und die Kinder nie die Gelegenheit erhalten, das Internatsgelände zu verlassen, daß Eltern nicht nur nie auftauchen, sondern nie erwähnt werden, als würden sie schlichtweg nicht existieren, daß die Kinder ermahnt werden, besonders aufmerksam auf sich achtzugeben, damit sie später einmal die ihnen zugedachten Aufgaben erfüllen können - all dies läßt an eine gestrenge Elite-Institution denken. Wer hier aufwächst, muß etwas ganz Besonderes sein. Hailsham, soviel ist sicher, soll auf ganz spezielle Aufgaben im Leben vorbereiten.

          Und tatsächlich ist Hailsham kein Internat wie jedes andere. Kathy und ihre kapriziöse, zu Intrigen neigende Freundin Ruth, der aufbrausende, aber gutmütige Tommy und all die anderen Kinder sind menschliche Ersatzteillager, Klone, die geschaffen wurden, um ihre Organe später kranken Menschen zur Verfügung zu stellen. Wer hier aufwächst, hat keine Eltern, sondern wurde im Reagenzglas erschaffen. Wer hier aufwächst, hat keine Zukunft, sondern sieht einem Schicksal entgegen, das ihn zum "Spender" bestimmt hat. Als "Spenden" werden Organentnahmen bezeichnet, von denen die dritte oder vierte in der Regel zum Tode führt - oder zu einem Zustand, der schlimmer ist als der Tod. Und doch kann, wer hier aufwächst, von Glück reden, denn Hailsham ist tatsächlich ein besonderer Ort, ein Paradies unter den Aufzuchtstationen für Klone. Aber was es mit diesem Internat der geklonten Waisenkinder tatsächlich auf sich hat, werden Kathy und die Leser dieses Romans erst sehr viel später erfahren.

          Nichts wäre falscher, als dieses Buch als Science-fiction-Roman abzutun. Ishiguro interessiert sich nicht sonderlich für die technologischen Möglichkeiten der fernen oder näheren Zukunft, und die ethischen Probleme, um die es ihm geht, werden durch die Biotechnologie und andere Formen des wissenschaftlichen Fortschritts nicht aufgeworfen, sondern nur auf extreme Weise zugespitzt. Das zeigt schon die Angabe von Zeit und Ort der Handlung, die Ishiguro dem Buch vorangestellt hat: "England, am Ende des 20. Jahrhunderts". Beiläufiger läßt sich die banale Behauptung, daß die Zukunft längst begonnen hat, nicht formulieren.

          Mag sein, daß die Datierung auf das Jahr 1996 verweisen soll, als in England das Schaf Dolly geklont wurde. Aber Ishiguro will nicht in die Vergangenheit zurückkehren oder in die Zukunft vordringen, sondern ins Innerste der menschlichen Existenz, dorthin, wo Selbstsucht und Grausamkeit, Mitleid, Trauer, Schmerz und Glück, Traum und Sehnsucht sich durchdringen.

          Die Frage, ob Selbstsucht und Verrohung in unserer Gesellschaft und die Instrumentalisierung des menschlichen Lebens bereits so weit fortgeschritten sind, daß wir Ishiguros Szenario für plausibel, möglich oder gar wahrscheinlich halten, muß jeder für sich selbst beantworten. Wie immer die Antwort ausfallen mag, Ishiguros meisterhafter Roman trägt diese Frage auf eine Weise an uns heran, die uns bei der Lektüre das Herz zusammenpreßt wie in einem Schraubstock, der sich unaufhaltsam schließt, Seite um Seite, Windung um Windung.

          Dabei ist dieser Erzähler unvergleichlich in der Ökonomie seiner Mittel. Was immer man mit dem Thema Klonen verbinden mag, hier werden alle Erwartungen unterlaufen. Es gibt keine genialen oder wahnsinnigen Wissenschaftler, keine skrupellosen Konzerne oder geldgierigen Unternehmer. Begriffe wie Biotechnologie, Labor oder Reagenzglas tauchen nicht ein einziges Mal auf. Ishiguro verzichtet auf alle grellen Effekte, die man gewöhnlich mit dem Thema des künstlichen Menschen verbindet. Anders als in Hollywood-Filmen wie zuletzt "Die Insel" würden Ishiguros Klone nie auf den Gedanken verfallen, sich gegen ihre Erzeuger, die ja zugleich ihre "Verbraucher" sind, aufzulehnen. Sie leiden und sie träumen, aber ihr Schicksal in Frage zu stellen, das vermögen sie nicht. Für Ishiguro gleichen sie auch darin dem normalen Menschen: Wir alle nehmen das Unabänderliche hin, solange wir es für unabänderlich halten.

          Anders als der Franzose Michel Houellebecq ist Kazuo Ishiguro kein Skandalautor. Er ist das Gegenteil davon. Die Klone in Houellebecqs neuem Roman "Die Möglichkeit einer Insel" sind Übermenschen, die alles Menschliche verloren haben und sich am Ende wieder auf die Suche danach machen. Houellebecq stellt unserer Gegenwart eine rabenschwarze Diagnose und malt sich aus, wie die Sache weitergehen könnte, voller Genuß an der eigenen Betroffenheit: reißerisch aufgetakelter Kulturpessimismus mit sorgfältig gepflegtem Skandalpotential, medienwirksam, aber literarisch eher belanglos. Der Blick des Franzosen in die menschliche Zukunft ist dunkel und verzweifelt - und Houellebecq gefällt sich in dieser Verzweiflung. Ishiguros Blick hingegen ist von tiefstem Mitleid erfüllt - und von größter Faszination. Wie ein Insektenforscher richtet Ishiguro seinen Blick auf Kathy, Ruth und Tommy, die einander die Familie ersetzen, die sie nie hatten und niemals haben werden, denn Klone können keine Kinder bekommen.

          So sind die drei aufeinander angewiesen, wenn sie nicht ganz allein sein wollen. Es gibt, und das ist der geniale Kniff dieses ebenso intelligenten wie gefühlvollen Buches, keine nennenswerte Außenwelt, sondern nur die kleine Gemeinschaft der Klone und ihre tapferen, anrührenden und vollkommen aussichtslosen Versuche, ein normales Leben zu führen. Gegen die Lebenslügen eines Klons sind die Lügengebäude, die Ibsen oder Strindberg auf die Theaterbühne gebracht haben, läppisches Geflunker.

          Nein, hier wissen wir einmal nichts besser. Wir durchschauen Nora und Hedda Gabler, und wir mögen uns in John Gabriel Borkman oder dem pantoffeltragenden Gemahl Noras wiedererkennen. Aber in Ruth und Tommy, die Klone, die ihren "Spenden" entgegensehen, können wir uns nicht versetzen: Sie sind uns fremder als jedes andere menschliche Wesen, und doch zwingt uns Ishiguros Kunst dazu, uns mit jenen zu identifizieren, die wir nicht kennen können. Wenn wir mit ansehen, wie Kathy und ihre Gefährten nach und nach die Wahrheit über sich erfahren, lehrt uns Ishiguro ohne jedes Pathos und weitab von Sentimentalität, was Mitleid heißt.

          Es gehört zu den einfachen, aber höchst wirkungsvollen Kunstgriffen dieses Autors, daß er uns jede Außensicht auf die Klone versagt. Die Welt, mit der wir es hier zu tun haben, ist die geschlossene, wie hermetisch abgeriegelte Welt der "Spender". Empfänger haben darin keinen Ort, es sei denn als Personal. Kathy und ihre Gefährten verlassen Hailsham zwar nach dem Ende der Schulzeit, aber nur, um die Abgeschiedenheit des Internats gegen die Abgeschiedenheit der "Cottages" einzutauschen, jener ländlichen Behelfswohnheime, in denen die Spender die Zeit bis zu ihrem ersten Einsatz totschlagen. Nun sind sie erwachsen, also achtzehn bis zwanzig Jahre alt, sie können Auto fahren und unternehmen zuweilen sogar Ausflüge. Aber sie bewegen sich in einem seltsamen Raum, der zuweilen an ein Zwischenreich oder eine Parallelwelt gemahnt. Die Welt der Klone scheint von der Welt der Empfänger getrennt, ein Zustand, der mit keinem Wort beschrieben oder gar erklärt würde. Sind die Klone für normale Menschen als Klone erkennbar? Vermutlich nicht, aber sie halten sich abseits von der Gemeinschaft der anderen, wie kranke Tiere, die sich zum Sterben von der Herde entfernen. Nicht ein einziges Mal sehen wir die Klone mit den Augen normaler Menschen. Wir erfahren lediglich, was Kathy in den Augen eines solchen Menschen zu sehen glaubt: "Madame fürchtete sich vor uns. Aber sie fürchtete sich so, wie sich jemand vor Spinnen fürchtete. Darauf waren wir nicht gefaßt gewesen. Es war uns nie in den Sinn gekommen, uns zu fragen, wie es für uns wäre, so gesehen zu werden: als die Spinnen."

          Der Moment, in dem Kathy den Blick ihres Gegenübers erforscht, gleicht dem Biß in den Apfel vom Baum der Erkenntnis: Die Klone erkennen, daß sie anders sind, und werden sich darüber selber fremd. Ihre Kindheit ist vorüber. Daß sie ihnen überhaupt gewährt wurde, ist die Folge eines Modellversuchs, mit dem bewiesen werden soll, daß auch Klone eine Seele haben. Deshalb werden die Kinder umsorgt, unterrichtet, erzogen. Sie sollen zeichnen und malen, denn die Produktion von Kunstgegenständen beweist, daß sie kreativ sind, und ihre naiven kleinen Kunstwerke erlauben Einblicke in ihre Seelen. Langsam, quälend langsam schildert Ishiguro, wie die Kinder, sieben oder acht Jahre alt, erste Hinweise auf ihr Schicksal erhalten, wie ihnen souffliert wird, was es mit ihnen auf sich hat, wie sie die Worte der Souffleusen in Hailsham zwar hören, aber ihren Sinn nicht begreifen können. Daß sie "Spender" sind, erfahren die Kinder von Hailsham früh. Aber was vermag eine Zehnjährige sich darunter vorzustellen? Kathy und ihre Gefährten leben über Jahre in einem Zustand zwischen Angst und Sorglosigkeit: Sie kennen ihr Schicksal, und sie kennen es nicht.

          Fortsetzung auf der folgenden Seite.

          Ishiguro schildert diese langsame, von ständiger Verdrängung begleitete Enthüllung, wenn Schleier um Schleier verschwindet und das Bewußtsein des eigenen Schicksals unabweisbar wird wie das Wachsen eines Krebsgeschwürs. Jeder Halbsatz, den sie aufschnappen, jeder Hinweis, jedes Informationsbröckchen wird zur Metastase, die sich den Kindern in jene Seele frißt, die ihnen abgesprochen wird.

          Unter solchen Umständen sind auch die Träume und Sehnsüchte verkrüppelt und ausgesprochen bescheiden: "Ich erinnere mich nicht", sagt Kathy, "daß jemand von einem Leben als Filmstar oder ähnlichem geträumt hätte. Es ging eher um Tätigkeiten wie Postbote oder Landarbeiter." Als die Klone eine Werbebroschüre für Büromöbel finden, fasziniert sie der bloße Anblick von Menschen in einem ganz normalen Büro. Aber auch wenn ihnen ein normales Berufsleben versagt ist, was spricht dagegen, daß ihre menschlichen Vorbilder ein normales Leben führen? So sind die Klone stets auf der Suche nach einer Verbindung in die normale Welt: "Da jeder von uns zu einem bestimmten Zeitpunkt von einem normalen Menschen kopiert worden war, mußte es für jeden von uns irgendwo dort draußen eine Vorlage geben, ein Modell, das ganz normal sein Leben führte. Das hieß, man müßte die Person, der man nachgebildet worden war, auch finden können, zumindest theoretisch. Wenn wir also selbst draußen unterwegs waren - in Städten, in Einkaufszentren, in Raststätten -, hielten wir insgeheim immer Ausschau nach ,Möglichen' - den Menschen, die für uns und unsere Freunde die Vorlage gewesen sein könnten."

          Tatsächlich machen sich Kathy, Ruth und Tommy mit zwei Freunden einmal auf den Weg nach Norfolk, wo eine "Mögliche" für Ruth gesehen worden sein soll. Die Klone finden die Frau und beobachten sie durch die Glasfront eines Bürogebäudes: eine gutaussehende Frau um die Fünfzig in einem blauen Kostüm, die mit ihrer Kollegin scherzt und deren Mienenspiel deutlich an Ruth zu erinnern scheint. Für eine Viertelstunde ist Ruth verändert, denn ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Aber dann folgen sie der Frau in eine Kunstgalerie und kommen dem Traum dabei so nahe, daß er zerplatzt. Es ist Ruth selbst, die der Illusion ein Ende bereitet und ausspricht, was bis dahin keiner von ihnen laut zu sagen gewagt hatte: "Wir wissen es alle. Unsere Modelle sind Abschaum: Junkies, Prostituierte, Alkis, Obdachlose. Häftlinge vielleicht auch, solange es keine Irren sind. Von denen stammen wir ab. Wir wissen es alle, also warum sprechen wir's nicht aus?"

          Ruth hat ihren Traum verloren, und wenig später wird sie ihre Freundin Kathy verlieren, dann ihre Jugendliebe Tommy, dann ihr Leben. Am Ende wird nur Kathy zurückbleiben. Sie wird zunächst Ruth, dann Tommy "betreuen", das heißt, sie muß die Menschen, die sie liebt, bis in den Tod pflegen und begleiten. Aus Kathy und Tommy wird dann doch noch das Paar geworden sein, das Ruth aus Eifersucht viele Jahre lang verhindert hatte. Gemeinsam versuchen die beiden, herauszufinden, ob der Mythos, von dem die Klone sich untereinander erzählen, der Wahrheit entspricht: Wenn zwei Klone sich wirklich lieben, so heißt es, wird ihnen Aufschub gewährt. Die Liebe besiegt alles, auch den vorherbestimmten Tod eines menschlichen Ersatzteillagers - zumindest für zwei oder drei Jahre. Ein Heilsversprechen in kleiner Münze.

          Aber bislang hatte niemand den Versuch unternommen, einen solchen Aufschub zu erhalten. Wie sollten die Klone ihre Liebe beweisen- und vor allem: wem? Die Lösung dieses Rätsels konnte nur in Hailsham liegen, dem Internat, von dem all jene, die nicht dort aufgewachsen waren, mit einem Entzücken sprachen, als handelte es sich um das Paradies. Aber Hailsham wurde geschlossen.

          Erst als es Ruth gelingt, jene obskure "Madame" ausfindig zu machen, die regelmäßig nach Hailsham kam, um die schönsten und gelungensten Kunstwerke der Internatszöglinge abzuholen, können sie ihren Antrag vorbringen. In einer bizarren Schlußszene treffen sie auch Miss Emily wieder, die ehemalige Leiterin des Internats. Erst jetzt erfahren Ruth und Tommy das Geheimnis von Hailsham, dieser idyllischen und doch schrecklichen Insel in einem unheimlichen Land, das Ruth auf ihren langen Autofahrten von "Spender" zu "Spender" durchstreift. Ishiguro beschreibt hier ein England, das seltsam leer erscheint, wie entvölkert und aus der Zeit gefallen. Er läßt uns nicht wissen, was Ruth sieht. Aber er läßt uns spüren, was sie fühlt: Die Klone sind Fremdkörper in einer entseelten menschlichen Welt. Eine Zukunftsvision dürfte Ishiguro damit nicht im Sinn gehabt haben. Wie heißt es doch am Anfang dieses großartigen Romans? "England, am Ende des 20. Jahrhunderts".

          Hailsham, der Ort, der menschlichen Ersatzteillagern eine menschliche Kindheit schenkte, ist in dieser Welt ein janusköpfiges Symbol: Chiffre für eine unmenschliche Zukunft und zugleich Abglanz all dessen, was einmal als menschliche Werte bezeichnet wurde. Sie würden uns noch schneller aus den Händen gleiten, hätten wir nicht Bücher wie dieses.

          Kazuo Ishiguro: "Alles, was wir geben mußten". Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Barbara Schaden. Karl Blessing Verlag, München 2005. 349 S., geb., 19,90 [Euro].

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