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Rezension: Belletristik : Der Mensch in 7 Stücken

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arr. FRANKFURT. In Friedrich Karl Waechters Wunderwelt sind die Kinder erwachsen und die Alten kindlich. Doch die Urstoffe des Lebens, der Liebe und Leidenschaft, kennt jeder zu jeder Lebenszeit. "Wir können noch viel zusammen machen" heißt eines der schönsten Freundschaftsbücher des Abenteurers.

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          arr. FRANKFURT. In Friedrich Karl Waechters Wunderwelt sind die Kinder erwachsen und die Alten kindlich. Doch die Urstoffe des Lebens, der Liebe und Leidenschaft, kennt jeder zu jeder Lebenszeit. "Wir können noch viel zusammen machen" heißt eines der schönsten Freundschaftsbücher des Abenteurers. Als Autor und Zeichner der Neuen Frankfurter Schule gibt er Spaß und Witz eine unerwartet tiefere Bedeutung. Der ganze Mensch Waechter - ein einziges Drama in sieben Stücken, die sich der Dichter in einem neuen Buch, das zum heutigen 65. Geburtstag im Verlag der Autoren erschienen ist, selber zuteilt. Wie auf einer anatomischen Lehrschautafel wird der Körper fraktioniert. Zum Kopf gehört das Stück "Gott Fritz". Dem Herzen am nächsten liegen "Tristan und Isolde". Der untere Leib gehört der "Irdischen Liebe". Die Arme winken mit den Titeln "Loki fliegt" und "Der Affe des Strandfotografen". Der stämmige Waechter-Mensch steht rechts auf dem "Salamander"-Märchen. Links erzählen sich "Die letzten Zecher" im Wirtshaus Universum Geschichten von der guten alten Erde: Potpourri von der Erschaffung der Welt bis zur Raumschiffreise zur Sternenwelt des Sirius.

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