Nachruf auf Mahmoud Darwish : Ich bin Joseph, o Vater
Von Stefan Weidner
Lesezeit: 4 Min.
Er war der Götterliebling unter den arabischen Schriftstellern, eine Diva, ein Superstar. Wenn er las, war vor lauter Groupies selbst für seinen Übersetzer kein Durchkommen. Um ihn zu kontaktieren, brauchte man Mittelsmänner und viel Glück. Einmal, am Wissenschaftskolleg in Berlin, traf ich ihn in der Toilette. Wie ein Schuljunge hatte er dort heimlich geraucht – nach zwei schweren Herzoperationen.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.
