Rezension: Sachbuch :
Was nicht in den Akten ist

Lesezeit: 7 Min.
Jugend im Nationalsozialismus: Zwei Erinnerungsbücher

Akten werden immer mehr zur Grundlage der Geschichtsschreibung über die NS-Zeit. Bei den älteren Historikern schimmerten eigene Erfahrungen durch, bereichernd, manchmal verzerrend. Gelegentlich klang etwas an, was von den Jüngeren, die sich zu Richtern der Älteren aufschwangen, als Rechtfertigungsversuch getadelt wurde. Dieser Vorbehalt gilt besonders gegenüber der Erinnerungsliteratur, die aus der Innenwelt der Diktatur kommt: Albert Speer ist ein Beispiel. Wieder eine andere Innensicht spiegeln die Arbeiten, die von Teilnehmern am Widerstand stammen: etwa Fabian von Schlabrendorff.

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