https://www.faz.net/-gqz-6qgn0

Rezension: Sachbuch : Der große Frühjahrsputz der Welt

  • Aktualisiert am

Warum alle hundert Jahre ein Tag im Kalender rot angestrichen wird / Von Richard Kämmerlings

          9 Min.

          Am 4. Dezember 1899 sandte Reichskanzler Fürst Hohenlohe ein höchst eiliges Telegramm an Kaiser Wilhelm II., worin er Seine Majestät "allerunterthänigst um Entscheidung" bat, "wann der Beginn des neuen Jahrhunderts zu feiern ist". Bereits zuvor war die Terminfrage ein dringliches Thema im Geheimen Zivilkabinett gewesen, und der preußische Kultusminister Studt hatte nach Diskussionen mit der Kirchenleitung dem Kaiser zu bedenken gegeben, dass die Gelehrtenwelt und auch andere Landesregierungen erst das Jahr 1901 für den Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hielten. Die Gründe sind bekannt: Das Fehlen eines Jahres Null macht das Jahr Eins zum ersten Jahr des jeweils neuen Jahrhunderts; unsere Jahreszahlen sind im Grunde Ordnungszahlen, so dass wir zum 1. Januar ins zweitausendste Jahr des Herrn treten werden, eben ins letzte Jahr des zweiten Jahrtausends. Wilhelm ließ sich von solchen Spitzfindigkeiten nicht beeindrucken, denn die zum Jubeln aufgelegte vox populi war in diesem Fall auch seine innere Stimme. Auch wegen ihres wunderbaren Schreibfehlers ist die in den Akten dokumentierte Entscheidung denkwürdig: "am 1. Januar 1899. W.". Causa finita.

          Wilhelms wahrhaft epochemachende Antwort sollte die Zweifler unter uns beruhigen: Wenn wir auch ein Jahr zu früh das Jahrtausend verabschieden, so dauerte wenigstens das zwanzigste Jahrhundert seine vollen hundert Jahre. Wilhelm konnte seinen Platz an der Sonne des neuen Säkulums nicht schnell genug bekommen und stahl so dem scheidenden einen vollen Erdumlauf. Denn den Übergang ins neunzehnte Jahrhundert beging Preußen wie die meisten deutschen Länder erst 1801. Obwohl es damals ein ausgeprägtes Jahrhundertwendebewusstsein gab, wurde man, als der Termin näher rückte, vielerorts unsicher, wie denn nun von offizieller Seite damit umzugehen sei. Man befragte daraufhin in Preußen die Archive nach Präzedenzfällen und war frappiert, welch geringe öffentliche Resonanz das Ereignis hundert Jahre zuvor gefunden hatte. Das Erstaunen der Archivare ist unser eigenes, denn um 1800 war bereits jene Temporalisierung des modernen historischen Bewusstseins vollzogen, die es uns unmöglich macht, die willkürlichen Periodisierungen unseres Kalendersystems nicht mit der Bedeutung von Epochenschwellen zu belegen.

          Dass die Geschichte der "Dezimalisierung unseres Denkens" erst noch zu schreiben ist, bemerkt zutreffend der Münchner Historiker Arndt Brendecke, der mit seiner glänzenden Studie über die Wahrnehmung und Wirkung der Jahrhundertwenden gleichwohl einen substanziellen Beitrag dazu geleistet hat. Am Vergleich der zeitgenössischen Reaktionen lässt sich ein mentalitätsgeschichtlicher Umbruch verfolgen, der deshalb so schwer in den Blick gerät, weil die Segmentierung der Geschichte nach Jahrhunderten uns selbst vollkommen natürlich ist. Wir verfahren immer noch wie die frühneuzeitlichen Geschichtsdidaktiker, die zwecks besserer Memorierung einen Abschnitt von hundert Jahren mit einem einprägsamen Schlagwort versahen. Die historisch-semantische Auszeichnung der Jahrhundertwende ist kein Relikt mittelalterlicher Endzeitängste, sondern, wie Brendecke sagt, im Gegenteil ein Resultat moderner "Verzeitlichung der gesellschaftlichen Selbstinterpretation".

          Wer sich in das Zeitbewusstsein früherer Epochen hineindenken will, muss sich die Jahreszahl als Bezugspunkt aus dem Kopf schlagen. Das grassierende Millenniums-Fieber ist ja nur der sichtbarste Ausdruck davon, dass wir - von der Steuererklärung bis zum Rentenbescheid, von Windows 95 bis zur WM 98 - in unserer Zeitwahrnehmung normiert sind wie ein Kilometerzähler. Wir leben im Rhythmus eines umfassenden, von den Medien mit ihren Jahresrückblicken ständig reproduzierten dezimalen Ordnungsschemas und bejubeln pünktlich Fußballer des Jahres, Achtziger-Jahre-Parties und Jahrhundertwerke. Der "Zahlenzauber", von dem der Paläontologe Stephen Jay Gould in seinem Essay zum Millennium spricht, beginnt nicht erst mit drei Nullen, sondern mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr.

          Dass es pünktlich zum Jahre Tausend eine umfassende Angst vor dem Anbruch des Jüngsten Tags gegeben hat, ist bekanntlich ein populärhistorischer Mythos. Die ursächliche Zurechnung vereinzelter Belege in den Quellen zum Jahrtausendende ist schwierig. Zwar wurde die Jahreszählung nach Christi Geburt bereits im sechsten Jahrhundert von Dionysios Exiguus entwickelt, aber bis weit ins späte Mittelalter war sie für den größten Teil der Bevölkerung kaum von Bedeutung. Man zählte, wenn überhaupt, nach Herrscherjahren oder in Relation zu anderen biografisch markanten Ereignissen.

          Es ist auch nicht verwunderlich, vor Beginn der Neuzeit an Jahrhundertwenden keine aus dem üblichen Rahmen fallende Weltuntergangsstimmung zu finden, denn das Millennium, von dem die Johannes-Apokalypse im zwanzigsten Kapitel spricht, hat mit dem Kalender nichts zu tun. Tausend Jahre beträgt die Zeitspanne der Herrschaft Christi nach seiner Wiederkunft; theologisch ins Unreine gesprochen wäre das die Zeit der Beweisaufnahme für das Jüngste Gericht. Nach Matthäus 24, 36 sind weder Tag noch Stunde des Weltendes bekannt, doch die ganz Gewitzten glaubten, für die Berechnung des Jahres gelte diese Mahnung nicht. Den Anbruch des Millenniums errechnete man aber ausgehend von einem angenommenen Beginn der Welt. Die Inkarnation spielte terminlich dabei nur eine Nebenrolle und damit auch das Jahr 1000 oder 2000 nach Christi Geburt. Das Problem war somit nicht die traditionell angenommene sechstausendjährige Dauer der Weltgeschichte, sondern der ungewisse Zeitpunkt der Genesis.

          So klingt es lediglich paradox, wenn Brendecke die Geburtsstunde der Jahrhundertwende auf das Jahr 1300 datiert, als Papst Bonifaz VIII. erstmals ein "Heiliges Jahr" ausrief, in dem allen Rompilgern ein vollständiger Sündenablass gewährt wurde. Einen wesentlichen Beitrag zur allmählichen Verfestigung der fließenden Zeit leistete später die nicht zuletzt gegen das päpstliche Jubeljahr gerichtete protestantische Festkultur. Die Reformationsjubiläen und Universitätsfeiern waren der Prototyp der späteren Jahrhundertfeiern.

          Die Komputistik, also die Kalenderberechnung, war ein weiteres Feld, auf dem sich zumindest als terminus technicus der "Centenarius" und nicht etwa der zeitlich unbestimmte Begriff "Saeculum" durchsetzte. Mit der Geschichtsschreibung sickerte die Jahrhunderteinteilung allmählich in breitere Schichten. Doch erst die tief greifende Umwälzung des historischen Bewusstseins durch die Aufklärung ließ die kalendarischen Wegmarken zu weithin ausstrahlenden Leuchttürmen der Menschheitsgeschichte werden. Um 1700 war allenfalls die Tradition der kirchlichen Säkularfeier fest etabliert, die allerdings hundert Jahre später leicht für umfassende Standortbestimmungen instrumentalisiert werden konnte. Auf die Jahrhundertwenden heftete sich jetzt, wie Wilhelm von Humboldt es formulierte, ein "allgemeines Bedürfnis der Menschheit, sich von Zeit zu Zeit von den Umwandlungen ihres Charakters Rechenschaft zu geben".

          Es ging nun zunehmend darum, das ablaufende wie das anbrechende Jahrhundert auf den Begriff zu bringen und sich selbst damit einen Ort auf dem linear gedachten Zeitstrahl des Menschheitsfortschritts zu geben. Saeculum und Centenarius, Zeitalter und Jahrhundert wurden deckungsgleich. Seither gehört die Krisenhaftigkeit ebenso zur Topik der Zeitenwende wie die Beschleunigung der historischen Entwicklung in der Zange zwischen zwei Epochen. Alle diese Spuren finden sich in heutiger Millenniumsrhetorik wieder. "Tod" des Alten, "Geburt" des Neuen, Herders kritische Diagnose gilt immer noch: "Wir hoffen auf Zeichen und Zahlen, knüpfen Wünsche an ein Phantom."

          Dass "Finis Saeculi" einmal das Ende alles Weltlichen bedeutete, glüht in der Gegenwart außer in Adventistenzirkeln nur noch in der banalen Pseudo-Apokalyptik eines Computerfehlers nach. Angesichts der von Gould eindrucksvoll beschriebenen evolutionsgeschichtlichen Zeitdimensionen machte sich die Kirche heute nur lächerlich, würde sie das Jüngste Gericht für die allernächste Zukunft predigen. Die Lehre von den Letzten Dingen ist so besehen einer der am wenigsten wirkungsmächtigen christlichen Glaubensinhalte. In einem Sammelband des Max-Planck-Instituts für Geschichte in Göttingen stellt Reinhard Staats im neuen "Evangelischen Gesangbuch" ein auffälliges eschatologisches Defizit fest. Warum soll Christus überhaupt wiederkommen, wird sich so mancher fragen, als hätte Gott bei seiner Menschwerdung nur eine halbe Sache gemacht.

          Der Weltuntergang wurde restlos säkularisiert zur schleichenden ökologischen Menschheitskatastrophe oder hat umgekehrt in den Atomkriegsszenarien des Kalten Krieges die Gestalt des augenblickhaften großen Rumms angenommen. Für die Apokalyptiker früherer Jahrhunderte dagegen war eine Dramaturgie noch Pflicht: Das Weltende folgte einem biblischen Drehbuch mit klar erkennbaren Protagonisten und deutlichen Spannungskurven. Heute finden diese millennarischen Szenarien im Hollywood-Kino ihre endlose Wiederaufführung.

          Das Jahr 2000 ist also weder kalendarisch noch theologisch für eine Zeitenwende ausgezeichnet. Milliarden Menschen werden sich dennoch von drei großen Nullen bestricken lassen. Doch wenn im großen Irrtum ein Quäntchen Wahrheit steckte? Woran wäre das nahende Weltende zu erkennen? Welche Kriterien könnten zur Einrichtung einer zeitgemäßen eschatologischen Skala dienen? Der lutherische Kirchenmann Daniel Schaller, Pfarrer in Stendal, verfasste 1595 einen Traktat, in dem der Weltuntergang nicht für 1600, sondern für 1630 angekündigt wird. Der vollständige Titel der Schrift, die Hartmut Lehmann im erwähnten Sammelband kommentiert, lautet: "Herold: Ausgesandt in allen Landen öffentlich zu verkündigen und auszurufen. Daß diese Welt mit ihrem Wesen bald vergehen werde / und der jüngste Gerichtstag gar nahe vor der Tür sei / Und solches mit gewissen satten Gründen / nicht aus des Himmels Gestirn / menschlichen Gehirn oder ungewissen betrüglichen Gesichten / sondern aus den hellen klaren Weissagungen Altes und Neues Testaments / genommen."

          Früher gab es als Faustregel eine topische Reihe von Endzeitzeichen, die der Reihe nach zu notieren waren. Die meisten der insgesamt zweiundzwanzig von Schaller aufgeführten Beweise sind wenig originell; die Rede ist von der Türkengefahr, Naturkatastrophen oder grassierenden Irrlehren. Aber es finden sich auch so bemerkenswert aktuelle Zeichen wie die zunehmende Schwermütigkeit der Menschen oder die noch nie dagewesene Häufung von, wie wir heute sagen würden, Beziehungskrisen: "Unter Eheleuten ist kein rechte Lieb, Treu, Glauben, Vertrauen, Fried und Einigkeit mehr, man höret und erfähret täglich in allen Landen von Reichen und Armen, wie sie die Höll miteinander bauen, sich untereinander schelten, schmähen, raufen, schlagen und sich zerbeißen und zerkratzen wie die Hund und Katzen, ja einander nach Leib und Leben stehen." Hinzu kommen verwerfliche "Üppigkeit und Leichtigkeit" in der Mode, der unmäßige Verzehr "leckerhaftiger, teurer, ungewöhnlicher Speisen" aus fernen Ländern und ein allgemeiner Preisanstieg.

          Zu denken aber sollte uns vor allem geben, dass gerade der verbreitete Spott über jene, die vom Jüngsten Tag predigten, als schwere Sünde und letzter Sieg des Satans ausgemacht wird. Je mehr die Menschen verlachen, "was man ihnen von Himmel und Höll, Gott und Teufel, weißen und schwarzen Engeln vorpredigt", desto näher rückt das erwartete Labsal für den einsamen Prediger in der Wüste. Also aufgepasst, wer sich über die Weitsichtigen unter uns lustig macht, die aus Furcht vor dem Y2K Büchsenfleisch und Bargeld horten. Wer zuletzt lacht, lacht am längsten, im besten Fall ewig. Schaller verstarb übrigens am 4. Januar 1630.

          Wenn man jedoch das heutige Millenniumsbewusstsein unter die Lupe nimmt, fällt vor allem auf, wie bescheiden die Visionen geworden sind. Burkhard Spinnen erwartet in seinem "ultimativen Beitrag" zur Anthologie "Schluss mit dem Jahrtausend!" ein definitives Ende des Blödsinns, der uns alltäglich aus den Werbeagenturen in Aug und Ohr geschleudert wird. Am Zigarettenwerbeslogan "Genuss braucht kein Motiv" liest Spinnen die Zeichen eschatologischer Verheißung ab: Ohne Motiv keine Motivation, und ohne eine mögliche Motivation keine erfolgversprechende Werbung. "Versprecht Euch nicht zuviel vom Ende der Welt" möchte man mit Stanislaw Lec ausrufen. Vielleicht wird gerade das Erschrecken darüber, dass tatsächlich alles beim Alten bleibt, eine Dynamik der enttäuschten Erwartung in Gang setzen. Die Lautstärke der Mega-Party ist manifester Ausdruck eines unbewussten Affekts gegen den Status quo: Die Geister und Dämonen unseres Jahrhunderts können gar nicht schnell genug in den Ruhestand geschickt werden.

          Wirft man mit Petra Gördüren einen vergleichenden Blick auf Konzeptkünstler der Gegenwart wie Felix Gonzales-Torres, Jenny Holzer oder Damien Hirst, erstaunt die Intensität, mit der existentielle und menschheitliche Fragen noch einmal verhandelt werden. Natürlich sind unsere Endzeitvorstellungen von wissenschaftlichen Dystopien dominiert, doch setzt gerade ihre Spannung zum verlorenen theologischen Horizont gestalterische Kraft frei: Man denke nur an Hirsts schockierende Arbeit "A Thousand Years", die als ein geschlossenes System mit verwesendem Rinderkopf und Insektenfalle den Kreislauf von Werden und Vergehen als tödliches Welttheater inszeniert. Muss Kunst heute, wie Gördüren pointiert, "endzeitlich" sein? Vielleicht kann vielmehr umgekehrt die Apokalypse heute nur noch in ästhetischer Vermittlung stattfinden, denn die realen Katastrophen haben wir längst im globalen Maßstab zu relativieren gelernt. Immer findet irgendwo ein Weltuntergang statt. Unsere Apokalypsen haben mehr mit Fernaufklärung als mit Naherwartung zu schaffen.

          So werden wir vielleicht im nächsten Jahrzehnt Fußballspielern nach dem Ende der regulären Spielzeit ähneln, die die Hoffnung auf den Sieg längst aufgegeben haben und doch immer weiter laufen müssen, ohne zu wissen, wann der Abpfiff endlich erfolgen wird. Die Beine sind müde wie die Zukunftsvisionen, die Konzentration lässt nach. Aber allen Spielverderbern zum Trotz hat das Jahr 2000 dennoch eine theologische Bedeutung, wie der Religionshistoriker Jean Delumeau in einem bemerkenswerten Interview betont, nämlich als Jubiläum der Menschwerdung Christi. In dieser Perspektive hat die Jahrtausendfeier gar nichts Willkürlich-Zahlengläubiges mehr, da unsere Zeitrechnung selbst mit heilsgeschichtlicher Dignität versehen ist: Nur über die Erinnerung an Bethlehem bleibt die Möglichkeit einer Vollendung der Geschichte in Jerusalem wach. Die Offenbarung bleibt für den Gläubigen das Gegenteil eines Datums, nämlich unverfügbar und unberechenbar.

          Anneke Bokern, Petra Gördüren: "Die Letzten Dinge". Jahrhundertwende und Jahrhundertende in der Bildenden Kunst um 1500 und 2000. Gebr. Mann Verlag, Berlin 1999. 180 S., Abb., geb., 198,- DM.

          Arndt Brendecke: "Die Jahrhundertwenden". Eine Geschichte ihrer Wahrnehmung und ihrer Wirkung. Campus Verlag, Frankfurt am Main 1999. 430 S., geb., 68,- DM.

          Umberto Eco, Jean-Claude Carriere, Stephen Jay Gould, Jean Delumeau: "Das Ende der Zeiten". Aus dem Französischen von Ronald Voullié. DuMont Verlag, Köln 1999. 298 S., geb., 39,80 DM.

          Stephen Jay Gould: "Der Jahrtausend-Zahlenzauber". Durch die Scheinwelt numerischer Ordnungen. Aus dem Amerikanischen von Sebastian Vogel. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1999. 224 S., Abb., geb., 29,80 DM.

          Manfred Jakubowski-Tiessen, Hartmut Lehmann, Johannes Schilling, Reinhard Staats (Hrsg.): "Jahrhundertwenden". Endzeit- und Zukunftsvorstellungen vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1999. 400 S., Abb., geb., 78,- DM.

          Helmut Lotz, Kai Precht (Hrsg.): "Schluss mit dem Jahrtausend!" 15 ultimative Beiträge. Mit Zeichnungen von R. M. E. Streuf. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1999. 208 S., Abb., br., 16,90 DM.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Helikopter über den Schweizer Alpen auf dem Weg nach Davos: In einem sitzt der amerikanische Präsident Donald Trump.

          Davos : Jahr der Megatrends

          In Deutschland besteht eine verhängnisvolle Neigung zu glauben, wer die Welt verändern wolle, müsse in erster Linie moralisieren. Die Wirtschaft ist aber nicht der natürliche Feind der Klimapolitik. Das zeigte sich gerade in Davos.
          Bologna, 19. Januar: Massendemonstration der Bürgerrechtsbewegung der „Sardinen“ gegen Matteo Salvini und die Lega

          Regionalwahlen in Italien : Wo und wer ist denn nun das Volk?

          Fällt die „Rote Emilia“ oder gerät Salvini auf seinem Marsch auf Rom ins Stolpern? Gewinnt der frühere Innenminister mit seiner rechts-nationalistischen Allianz in der Emilia Romagna, könnte es Neuwahlen in Italien geben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.