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Rezension: Sachbuch : 20 Jahre Camel Trophy

  • Aktualisiert am

Buch zum Jubiläum und Abschied

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          Nicht jeder hat sie gemocht, aber fast jeder hat sie gekannt. Aus kleinen Anfängen hat sich die Camel Trophy in 20 Jahren zu einem Wettbewerb entwickelt, der weit mehr war als die Werbefahrt eines Unternehmens. Zum Jubiläum und zum Abschied ist jetzt ein Buch erschienen, das die Geschichte der Trophy von ihren Anfängen bis heute beschreibt. Auf jede der 20 Veranstaltungen wird eingegangen, wobei die kritischen Stimmen, die ständiger Begleiter der Camel Trophy waren, nicht unterschlagen werden. Längst ist die Veranstaltung nicht mehr mit Geländewagen und Dschungelpisten gleichzusetzen, in ihren letzten Jahren war sie zu einem sportlichen Wettbewerb geworden, bei dem es hauptsächlich auf körperliche Fitneß und Geschicklichkeit ankam. Die 2000er-Trophy in der Südsee war die letzte dieser Art, künftig wird der Veranstalter seine Produkte unter dem Namen Camel Active vermarkten. Geschrieben haben das Buch zur Trophy Boris Schmidt, Redakteur dieser Zeitung, sowie Volker Zander, der aus seiner Leidenschaft für diese Veranstaltung einfach mehr machen wollte und die Idee dazu hatte. Ein Kapitel steuerte Eberhard Stettner bei, deutscher Teilnehmer 1996. Viele sehr dicht am Geschehen entstandene Farbbilder sollen die Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer lebendig machen. Ein Gefühl, für das die Trophy zum Synonym geworden war. (re.)

          One Life, live it. 20 Jahre Camel Trophy. Von Boris Schmidt und Volker Zander. autovision-Verlag, Hamburg, 112 Seiten, 243 Abbildungen, 58 Mark.

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