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Rezension : Magie und Magier im Mittelalter

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Das Treiben der Zauberer und Wahrsager des Mittelalters kann noch heute faszinieren. Die Germanistin Christa Tuczay stellt in ihrem Buch "Magie und Magier im Mittelalter" anschaulich die vielfältigen Traditionslinien der mittelalterlichen Magie dar, die sich ebenso von antiken wie von germanischen und keltischen Ursprüngen herleiten, und beschreibt arabische und jüdische Einflüsse.

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          Das Treiben der Zauberer und Wahrsager des Mittelalters kann noch heute faszinieren. Die Germanistin Christa Tuczay stellt in ihrem Buch "Magie und Magier im Mittelalter" anschaulich die vielfältigen Traditionslinien der mittelalterlichen Magie dar, die sich ebenso von antiken wie von germanischen und keltischen Ursprüngen herleiten, und beschreibt arabische und jüdische Einflüsse. Ein Schwerpunkt der Studie bezieht sich auf das prekäre Verhältnis von Christentum und Kirche zur Magie. Hatte die christliche Kirche einerseits schon früh begonnen, der Zauberei verdächtige Priester als Ketzer zu verfolgen, so wurden andererseits magische Praktiken und Rituale in den christlichen Kult integriert, wenn etwa die Bibel oder die Psalmen zur Dämonenbekämpfung verwendet wurden. Schließlich geht die Autorin auf das Verhältnis von Magie und Wissenschaft ebenso ein wie auf einzelne magische Praktiken wie den Bild- oder den Liebeszauber.

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