https://www.faz.net/-gqz-x59v

Random House : Größter Buchverlag der Welt bekommt neuen Chef

  • Aktualisiert am

Seit Wochen hielten sich Berichte über eine bevorstehende Ablösung von Peter Olson, einem der einflussreichsten Manager der Buchbranche in Amerika. Jetzt soll ein 39 Jahre alter Sauerländer den Chefposten bei Random House übernehmen.

          1 Min.

          Bertelsmann wird einem Zeitungsbericht zufolge einen Manager aus dem eigenen Haus zum neuen Chef seines amerikanischen Buchverlags Random House machen. Der 39 Jahre alte Markus Dohle werde Peter Olson ablösen, der Random House zehn Jahre lang geführt hatte, berichtete das „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person.

          Berichte über eine bevorstehende Ablösung von Olson, einem der einflussreichsten Manager der Buchbranche in Amerika, halten sich seit Wochen. Der neue Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski hatte das schwache Abschneiden von Random House kritisiert.

          Nach Umsatz- und Gewinnrückgang

          Dohle, geboren in Arnsberg im Sauerland, gehört seit mehr als zwei Jahren dem Vorstand der Logistik- und Druck-Tochter Arvato an und ist dort für das Druckgeschäft in Deutschland und Westeuropa verantwortlich. Er hat sein gesamtes Berufsleben bei Bertelsmann verbracht. Ein Sprecher wollte zu dem Bericht nicht Stellung nehmen, stellte aber für den Tagesverlauf eine Mitteilung in Aussicht.

          Random House, der größte Buchverlag der Welt mit mehr als 500 Millionen verkauften Büchern im Jahr, hatte im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang auf 1,84 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern war auf 173 Millionen Euro geschrumpft. Im Jahr 2006 hatte der Umsatz noch bei 1,95 Milliarden und der operative Gewinn bei 182 Millionen Euro gelegen.

          Weitere Themen

          Verbundenheit auf Abruf

          Deutschland und Israel : Verbundenheit auf Abruf

          Jetzt reden wieder alle von Israels Sicherheit: Was von gut gemeinter Staatsräson bleibt – und was gerade in dieser Situation an ihre Stelle treten müsste. Ein Gastbeitrag.

          Freiheit ist kein Privileg

          TV-Kritik: Anne Will : Freiheit ist kein Privileg

          Kaum sinken die Inzidenz-Zahlen, werden die Bürger ermahnt, nicht leichtsinnig zu werden. Muss das wirklich sein? Die Talkrunde bei Anne Will lotet das Verhältnis zwischen Vernunft und Bevormundung aus – zumindest hatte sie das eigentlich vor.

          Topmeldungen

          Löscharbeiten in Israel nach Raketenangriffen aus dem Gazastreifen

          Deutschland und Israel : Verbundenheit auf Abruf

          Jetzt reden wieder alle von Israels Sicherheit: Was von gut gemeinter Staatsräson bleibt – und was gerade in dieser Situation an ihre Stelle treten müsste. Ein Gastbeitrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.