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Martin Walsers Tagebücher : Mein achtzigster Geburtstag

  • -Aktualisiert am

Magenschmerzen am Leben - Walser Anfang der 60er Jahre Bild: dpa

In zwei Wochen, am 24. März, wird Martin Walser achtzig. An seinem Geburtstag herrschte für den Schriftsteller stets Krisenstimmung. Der F.A.Z. gab er Einblicke in sein Tagebuch der vergangenen fünfzig Jahre.

          8 Min.

          Jedes Mal in den vergangenen fünfzig Jahren war dieser angebliche Jubeltag für ihn ein Tag der Krise. Was er wirklich empfand und selten auszusprechen wagte, hat er seinem Tagebuch anvertraut. Für die F.A.Z. hat der Schriftsteller erstmals unveröffentlichte Passagen zusammengestellt.

          24. 3. 57. Ulm, Krankenhaus.

          Das ist also der 30. Geburtstag: Es ist voll billiger Bedeutsamkeit, dass ich diesen Tag hier verbringe. Unsereins ist in Interpretationen geübt, wir dürfen nicht jede annehmen, bloß weil sie sich uns aufdrängt.

          „Endlich wird mein Gott wieder von mir weichen müssen.” - Walser 1975

          24. 3. 63. Friedrichshafen.

          Der Plan: Wenn er an sein Leben denkt, spürt er sofort Magenschmerzen. Er hat alles vorbereitet. Er ist ein Deserteur. Die Glocken läuten. Ihn zieht es fort. Und wenn er wieder so weit wäre, hat er wieder etwas vergessen, was für die Frau, für die Kinder wichtig ist. Er schläft zum letzten, immer wieder zum letzten Mal mit seiner Frau. Das ist sehr schön.

          24. 3. 67.

          Ich habe für Zahlen so wenig Sinn, dass es mir noch nicht gelingt, einen Geburtstag zu begreifen.

          24. 3. 70. Nussdorf.

          An den Schrecken sich halten, ohne den Schrecken aufzuschneiden, macht den Schrecken mächtig, du dienst ihm.

          24. 3. 71. Sarn.

          Das Mädchen von der Sonne her, über den Hang herab, der gleißende Schritt, die Sonne zwischen ihren Beinen.

          24. 3. 75. Sarn.

          Der Wirt der Ustria Lescha brüllt, er werde Timon abschießen, wenn er den noch einmal vor seiner Haustüre sehen werde. Ob ich nicht im Amtsblatt gelesen hätte, dass jeder ledig laufende Hunde abschießen könne, abschießen müsse.

          „Endlich wird mein Gott wieder von mir weichen müssen.“ Oft wiederholt.

          Heute vor 48 Jahren. Dass ich Jahre gesammelt habe, Atem getauscht mit wem, eingesperrt in die Enge meines Namens, eins reicht nicht zum anderen, Beton verbindet das meiste. Erwähne regelmäßig die Käsrinde, den Rosenstock, die Tagesschau, die Drucksachen, die durchs Haus treiben, und den in den Armen wohnenden Rost, den Frost, der die Knie schalt und die Eisrinde auf der Stirn.

          Wenn es Antworten gäbe, gäbe es keine Fragen.

          Jemand muss seinem Feind ein Kompliment machen. Das verbindet er mit Komplimenten für Leute, die absolut nichts gelten. So hofft er, das Kompliment, das er seinem Feind machen muss, abzuwerten.

          Das Einzige, was an der Matthäus-Passion auszusetzen ist, ist, dass man sie nicht selber geschrieben hat.

          24. 3. 76.

          Wenn mich die steigende Wiese nichts anginge, wenn ich nicht alles an mich reißen wollte, was es gibt, wär alles gut. So aber.

          Abendschau. Aus Buenos Aires: Eigenen Angaben zufolge haben die Streitkräfte die Lage völlig unter Kontrolle. 30 Offiziere kommen abwechselnd vor das Mikro und sagen, was alles verboten ist. Auch die Gewerkschaften. Sie wollen westlich und christlich sein.

          Der Ministerpräsident: Baden-Württemberg bietet seinen Bürgern mehr Sicherheit als jedes andere Bundesland.

          Wenn Timon an der Tür kratzt und ich öffne, drängt er herein und sucht extrem gebückt sofort die geschützteste Stelle, die Höhle unter dem Schreibtisch. Wenn ich sehe, wie er seine Angst allmählich verliert, dann stelle ich fest, dass ich noch imstande bin, unserem Hund als ein Hort der Sicherheit und Stärke zu erscheinen.

          Do. 24. 3. - 25. 3. 1977.

          Hotel Fujita, Zi. 726, Kyoto.

          Nach der Lesung gestern mit einem Mönch ins Geisha-Haus. Der Meister schlägt die Hände zusammen und sagt: Mit zwei Händen machen Sie diesen Knall - wie nennen Sie das, was Sie mit einer Hand machen? Dabei schlägt er mit einer Hand bis zu der Stelle, wo vorher die Hände aufeinanderschlugen.

          Als ich frage, was er geantwortet habe, sagt er, das dürfe er nicht sagen. Für die Antwort habe er drei Jahre gebraucht. Es nütze mir auch nichts, wenn er mir die Antwort sage.

          Der Vortrag gestern könnte an den meisten vorbeigegangen sein.

          Früher waren immer andere fünfzig, jetzt bist es du.

          24. 3. 1980. Sarn.

          Das Schwanenhaus-Manuskript per Eilboten nach St. Moritz an Siegfried 5 mal 50 Seiten, ziemlich genau. Aber es ist noch 10 bis 15 Seiten zu lang. Mehr als 225 Druckseiten sollten es nicht sein. Ausasten, jäten, stutzen, beschneiden.

          Wenn man Musik hören will und durch jeden Ton nur an sich erinnert wird und dann überhaupt nicht mehr zuhören kann, und man merkt das und lenkt sich wieder zurück zur Musik und wird sofort wieder auf sich aufmerksam, denkt nur an sich, hört wieder nicht zu. Das Leben kann so dringlich werden, dass man keine Musik mehr hören kann. In einem brennenden Haus würde man ja auch keine Musik hören können. Wohl aber in einem abstürzenden Flugzeug.

          24. 3. 85. Sarn.

          Heute Siegfried. Er hat fertiggelesen: „Brandung“ ist dein bestes Stück. Macht es trotzdem sehr kurz. Er muß klagen und rühmen, was bei ihm zu klagen und zu rühmen ist. Hauptsächlich war er zwei Tage in Paris. Und überall war vor allem von „einer“ Figur die Rede. Ich denke schon, also von einer meiner Figuren kann dort die Rede nicht sein. Nein, von Siegfried hat mit dem Kulturminister Jacques Lang gegessen, über ein Livre d'Europe geredet. Wegen Metrostreik hatte er Taxiprobleme, also blieb nicht viel Zeit, über ein Buch zu reden, das er schnell und es damit abtuend zu meinem besten Stück erklärte. Das liegt alles an mir, an meiner kindischen Erwartung. Als gebe es Trost oder ein Entgegenkommen oder ein Verständnis, von dem man etwas hätte. Ich meine . . . ach, egal.

          24. 3. 1986. Sarn.

          Sonnig. Siebenmal gefahren. Walter Kappachers Modell. Wie einer Schriftsteller wird. Bei ihm so interessant, weil er wirklich versucht hat, kein Schriftsteller zu werden.

          24. 3. 1987. Sarn.

          Wie hell heute der firnende Schnee zischte und flutschte. Seit es wärmer ist, schleift das Licht die Berge, nichts lässt es aus.

          Wir alle nach Chur, in den Duc de Rohan, Siegfried kommt, bringt Geschenke. Eine Rolex wie seine. Ein Farbglas, das bleigerändert ein großes NEIN zeigt, von Burgel und Walter Zeeh, das ich mir immer sichtbar ans Fenster hängen soll, um nicht zu oft JA zu sagen. Sicher das wichtigste Geschenk. In rotem Leder: Dorle und Wolf. Ein Lederbüchlein leer von Elisabeth Borchers. Die F.A.Z. mit einem leidigen Ueding-Artikel. Am Samstag der „Dorle und Wolf“-Verriss von Fuldt in der F.A.Z. Den müsse ich, sagt Siegfried, nicht lesen. Viel erzählt er von Thomas Bernhard, Peter Handke und von Hans Mayers 80. Geburtstag. Nachher noch zweimal Schach, er gewinnt. Je länger er da war, um so angenehmer war es.

          Warum kann ich so wenig über die Abendgesellschaft beim Bundespräsidenten festhalten? Ich habe den Abend nicht nützen können. Eine allzu normale Lesung. Bebend vor weinerlicher Entrüstung nimmt der Staatssekretär a. D. Gaus zur Kenntnis, dass ich über sein Buch nichts schreiben werde. Nein, nein, wenn Sie nicht können . . . Es wäre zwar das Einzige gewesen, was sein Buch vor seinen Feinden hätte retten können . . . Aber wenn Sie nicht wollen . . . Man müßte als Zarathustra auftreten in einem solchen Kreis. Jeder kommt um seinetwillen dorthin. Und geht enttäuscht weg.

          24. 3. 1988. Sarn.

          Es schneit. 5 mal gefahren. Über Nacht 40 cm Neu-Schnee. Theresia übt Debussy: Il pleure mon coeur. So leer an diesem Tag. Von keiner Empfindung betrübt. Ganz von selber denke ich nichts. Kann sein, ich schwebe. Flocken zählen, meine Pflicht, den Tannen zuhören, wenn sie schweigen unter dem Schnee.

          Freundlich rahmen mich Lawinen. Schluss mit den schmerzlichen Scheinbeziehungen. Kein Wort mehr von dir, mein Freund, kein Wort mehr, bitte. Halte dich zurück. Unterlass dieses donnernde Alsob. Wem rutsch ich weg? Wie viel Nichts lass ich zurück?

          24. 3. 90. Sarn.

          In San Bernardino, à 25 Franken. Ein voller Tag. Der Schnee wurde gerade noch weich. Kurze Rast auf der weißroten Felsklippe. Direkt vor der begrenzenden Wand.

          Das macht dumm. Mild. Angenehm. Man denkt nicht über die Berge hinaus. Die Sonne versammelt die Gipfel um dich und läßt die Hänge gleißen. So viele sind selig hier. Es stört keiner den andern.

          Siegfried aus der Karibik. Burgel Zeeh aus Frankfurt.

          Am Waldrand entspringen die Rehe.

          24. 3. 91. Sarn.

          In Bivio, zweimal gefahren, oben hart, Mitte Firn, unteres Drittel weich und schwer. Die Sonne matt aus einer runden kleinen Luke wie aus einem Nebelgefängnis.

          Die zwei südländischen Bedienungen im „Grischuna“, eine fast schwarz, aber mit rein griechischem Profil. Sie reduzieren alle Männer im Lokal auf einen Mann. D.h. es gibt zwischen uns, solange wir auf diese zwei Mädchen schauen, keinen Unterschied mehr. Höchstens, was die Trostlosigkeit angeht.

          Herr Groffy: „Verteidigung der Kindheit“ ab 3. April in der F.A.Z. Bis in den Juli hinein.

          Das Buch hat die Poren allmählich geschlossen. Es nimmt nichts mehr an und nichts mehr auf. Jetzt möchte ich wie der Seemann, bevor er ausfährt, Frieden schließen mit kommenden Stürmen. Meine Wohlgesonnenheit kennt wieder einmal keine Grenzen.

          Diese Harmlosigkeitsstimmung, die jetzt möglich ist. Beim nächtlichen Aufwachen sieht man sich nicht sofort der letzten schmerzlichen Gemeinheit gegenüber, oder dem Tod. Man glaubt, man könne sich auf ihn einstellen, auch wenn sich herausstellen wird, dass alle Vorbereitung umsonst war und die krasse Unverhältnismäßigkeit des Sterbens alles zerschlägt, was man vorbereitet hat. Die Vorbereitung nachts in den Schlafpausen ist trotzdem eine schöne Passage des Lebens. Viel schöner als das grelle Hereinschießen der jeweils letzten Beleidigung. Daran wird im Lauf dieses Jahres kein Mangel sein. Aber jetzt bin ich noch unangegriffen, locker, ledig, lebendig.

          Morgen nach Nußdorf. Mit Alissa Umschlag für „Verteidigung der Kindheit“.

          24. 3. 1994.

          Siegfried schickt durch Herrn Surdmann 6 Fl. Bordeaux 81: 2 St. Emilion, 2 Château-Figeac, 2 St. Estèphe (Château Monrose).

          So. 24. 3. 1996.

          Der Seidelbast, den wir vor 10 Jahren im Wald geholt haben, blüht. Der gekaufte nicht.

          Wir haben gewählt. Nicht nach Parteien, sondern nach Personen. Und da mussten wir den Landwirt wählen, Herrn Beck. Er ist sicher von allen Kandidaten der einfachste, also der vertrauenswürdigste.

          Gleich wie wir unser Dasein empfinden, ob als träges Durcheinander, das nach Katastrophen giert, oder als eine Gewalt, die uns nicht zu uns selbst kommen lässt, uns bis zu unserer Zerstörung von uns selbst ablenkt, unsere Unhaltbakeit erfahren wir alle.

          Die Lasten, die mir aufgeladen werden, darf ich nicht zu einer Last werden lassen. Dann würde ich sie nicht mehr ertragen. Divide et . . .

          Ich habe gewußt, warum ich unglücklich war. So gut wie keine Ablenkung mehr. Nur noch Hinlenkung.

          Das strahlendste Frühjahr. Ich möchte am liebsten die Augen schließen. Für länger.

          26. 3. 97.

          Der Abend in Wasserburg am 24. 3. war schön. Als ich mir in der letzten Woche überlegte, was ich in dieser Situation, an diesem Abend sagen würde, merkte ich, dass ich gar nichts überlegen könne, weil ich nicht wisse, wie ich mich dann fühlen werde, an diesem Tag, an diesem Abend, in diesem Augenblick. Also unterblieb die Vorbereitung für eine Geburtstagsrede, zu halten vor 20 bis 25 Menschen. Siegfried hat schön gesprochen. Herr Teufel hat sehr schön gesprochen. Ulla Berkewicz, auf Helmut Jedele zeigend: Der Herr sieht aus wie ein Bruder von Peres. Als sie seinen Namen erfährt: Ein jüdischer Name? Nein, eine schwäbische Form von Ulrich.

          Die Geburtstagsartikel beweisen, ich habe zuviel von mir preisgegeben. Ich habe nicht eine günstige Figur veröffentlicht, sondern mich. Ich glaube, jeder wäre eine ungünstige Figur. Wenn man sich aber als günstige Figur veröffentlicht, glauben sie einem das.

          In einem der Interviews kommt der Satz vor, den ich mir vorsagen muß: „Ich habe inzwischen gelernt - oder bin doch dabei, es zu lernen -, ohne die Segnungen des guten Rufs auszukommen.“

          24. 3. 99.

          Die Verzweiflung, die unanbringbare. Das ist es überhaupt. Die Einsamkeit bei soviel Teilnahme. Einsamkeit hat etwas Dröhnendes.

          24. 3. 00.

          Eines Tages werden alle Seiltänzer abstürzen, in einem einzigen Augenblick. Von da an herrscht eine der gängigen Religionen absolut, bis wieder neue Seiltänzer auftauchen.

          24. 3. 01.

          Alles Geschlechtliche gilt, wenn man über 70 ist, als eher skandalös. Also jetzt sollte er das doch wirklich hinter sich haben. Dass das Geschlechtliche im Alter genau so beherrschend ist wie in der Jugend, wird weggelogen, moralisch und ästhetisch weggelogen. Beherrschend nämlich als Problem, als Mangel, als Unersetzliches, als Sterben bei lebendigem Leib. Und wie sie sich die moralischen und ästhetischen Hände reiben und in nichts so sicher sind wie in ihrer Abscheu. Pfui Teufel. Die wären in einer anderen Zeit auch dagegen gewesen, dass der schwarze Othello sich an die weiße Desdemona verliert. Zeitgeist bleibt Zeitgeist, egal ob er sich sittlich oder politisch brüstet . . . Ich muß aufpassen, dass ich nicht auf eine Gleitbahn komme, abwärts rutsche, die Kontrolle verliere. Heute darf nichts passieren. Korrekturen von „Lebenslauf der Liebe“ lesen. Susi ist 68, ihr Mann Mitte 30. Oh ja. Und Herauslösen von vielleicht Vorlesbarem.

          24. 3. 02.

          Die Kriege sind vorbei, die Kämpfe haben erst begonnen.

          Peter Hamms „Zeit“-Artikel zum Geburtstag: Bemüht freundlich, hoch korrekt. Sagt der tatsächlich über den Umgang mit unserer Schuld: Besser ein Lippengebet als keins. Das sagt inzwischen ein Sprachmensch, obwohl sich die der Sprache Vertrauten seit 2000 Jahren bemühen, unsere Gebete nicht zu Lippengebeten verkommen zu lassen. Und über meine Parabeln aus den 50er Jahren, „Flugzeug über dem Haus“: Es fehlt, dass diese Figuren eine deutsche Vergangenheit hatten. Ich fass es nicht. Dass in Kafkas Romanen Kaiser Franz Joseph nicht vorkommt, muß jetzt endlich einmal bemerkt werden. Und sei's von Peter Hamm.

          UNTEN DURCH: Das wäre der Titel für meine Auobiographie.

          24. 3. 03.

          Vorgestern „Der Augenblick der Liebe“ angefangen.

          Leiden zerstört. Leiden ist nichts wert. Die Einbildung, Leiden habe einen Sinn, gar einen förderlichen, ist eine Einbildung, um den sonst noch quälenderen Vorgang erträglich zu machen.

          24. 3. 05.

          Wenn du keinen weißt, der billigen kann, wie du bist. Wenn du nur allein bist, weil du keine Gesellschaft hast, bist du nicht einsam. Wesentlich verlassen ist anders.

          Man muß sich nur entwöhnen, das ist alles. Anrufen erst, wenn es zu spät ist.

          Eine Geschwindigkeitsübertretung, eine als strafbar nachgewiesene, genügt, mich zu zerrütten.

          24. 3. 06.

          Heute der Aufsatz: „Deutsch war keine Muttersprache“. Für eine Zeitschrift in Brüssel.

          „Der Augenblick der Liebe“ ist überarbeitet. Nach Berlin mailen. Zu Ulrike Schieder, die eine Leidenschaft hat für das Richtige.

          Die Wörter wohnen in mir. Ich wohne in der Wüste. Die Wüste wohnt in den Wörtern.

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