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Abschied von M.R.-R. : Danke!

Wir hätten noch so viele Fragen gehabt. Marcel Reich-Ranicki ist gestorben. Uns bleibt, außer einer großen Traurigkeit, das Staunen über diesen wunderbaren Mann.
Marcel Reich-Ranicki bei der Verleihung der Börne-Medaille in der Frankfurter Paulskirche

Laudatio auf Reich-Ranicki : Literatur ist sein Überlebensmittel

Marcel Reich-Ranicki, in Frankfurt mit der Börne-Ehrenmedaille für sein Lebenswerk ausgezeichnet, hat die neuere deutsche Literatur geprägt wie kein anderer Kritiker. Und uns, seine Leser. Auszüge aus der Preisrede von Frank Schirrmacher.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

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Katharina Schüttler und Matthias Schweighöfer als Tosia und Marcel Reich-Ranicki

Marcel Reich-Ranicki im Film : Die Quellen seiner Leidenschaft

Marcel Reich-Ranicki, an diesem Montagabend bei „Beckmann“ zu Gast, befürchtete das Schlimmste und ging voller Angst in den Kinosaal. Doch die Verfilmung seiner Biografie „Mein Leben“ ist ein Glücksfall. Sie zeigt die exemplarische Biographie des Menschen jagenden 20. Jahrhunderts.

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  • Marcel Reich-Ranicki und Elke Heidenreich im März 2005 in Köln

    Elke Heidenreich : Reich-Ranickis gerechter Zorn

    Eigentlich wollte sie Reich-Ranicki nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreise nur „danke“ sagen. Der Abend wurde dann aber so schrecklich, dass sich Elke Heidenreich zu schämen begann, auch für ihren Haussender. Die zornige Reportage von einem Verdummungsabend - mit 88 Jahre alter Lichtgestalt.
  • Siegfried Lenz und Marcel Reich-Ranicki bei einer Podiumsdiskussion in den sechziger Jahren

    Marcel Reich-Ranicki : Literatur als Lohn und Erweckung

    Seine Urteile sind gefragt und gefürchtet. Der Schriftsteller Siegfried Lenz berichtet über den Tag, an dem Marcel Reich-Ranicki ihn in Hamburg besuchte und spontan entschied: „Ich bleibe hier“. Das war vor genau 50 Jahren. Seitdem ist Literatur in Deutschland eine öffentliche Angelegenheit.