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Leipziger Buchmesse : Preis für Natascha Wodin

  • Aktualisiert am

Die Autorin Natascha Wodin. Bild: dpa

Der Roman „Sie kam aus Mariupol“ gewann den Belletristikpreis der Leipziger Buchmesse. Daneben wurden auch die Preise für Sachbuch und Übersetzung verliehen.

          Der Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse geht
          an Natascha Wodin. Sie erhält die mit 15.000 Euro dotierte
          Auszeichnung für ihren Roman „Sie kam aus Mariupol“. Darin forscht sie nach den Lebensspuren ihrer ukrainischen Mutter.

          Der Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Sachbuch/Essayistik geht an Barbara Stollberg-Rilinger für ihr Buch „Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit“ (C.H.Beck). Dies teilte die Jury am Donnerstag mit. Das Werk erzähle auf neue und ungewöhnliche Weise das Leben einer der mächtigsten Frauen der Geschichte, hieß es. Stollberg-Rilinger (Jahrgang 1955) lehrt als Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Münster. Der Preis ist ebenfalls  mit 15.000 Euro dotiert, wie auch der Übersetzerpreis.

          Der Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Übersetzung geht an Eva Lüdi Kong für die Übertragung des Buchs „Die Reise in den Westen“ von einem ungewissen Verfasser aus dem Chinesischen. Dies teilte die Jury am Donnerstag mit. Eines der großen Werke der chinesischen Literatur – die Geschichte vom Affenkönig, der sich zu einer abenteuerlichen Fahrt aufmacht, um die Schriften Buddhas zu holen – sei jetzt auch für uns zugänglich, hieß es. Lüdi Kong (Jahrgang 1968) lebte 25 Jahre in China, arbeitete in Lehre und Forschung und widmet sich bis heute vorrangig der Übersetzung und Kulturvermittlung.

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