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Jonathan Franzen im Interview : Nobody is perfect

Der amerikanische Schriftsteller Jonathan Franzen zuhause vor seinem Laptop. Bild: Sandra Kegel

Warum Jonathan Franzen sich nicht kurz fassen kann, Corona ihn von einer alten Last befreite, und die Siebzigerjahre sein Leben auf den Kopf stellten – ein Zoom-Gespräch zwischen Frankfurt und Santa Cruz.

          9 Min.

          Sie haben einmal gesagt, ein Schriftsteller trage höchstens sechs Romane in sich. Nun ist „Crossroads“ Ihr sechster Roman, und als Auftakt einer Trilogie sind zwei weitere angekündigt. Woher der Sinneswandel?

          Sandra Kegel
          Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton.

          Ich habe mir nie vorstellen können, mehr als sechs Romane zu schreiben, da mir keine anderen Autoren einfallen, die mehr als sechs herausragende Romane verfasst ha­ben. Und doch habe ich diese Trilogie be­gonnen, werde also vielleicht zwei weitere Romane schreiben. Im Gegenzug dürfen Sie zwei andere wieder abziehen, die ich heute als Lernübung bezeichnen würde.

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