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Als Marcel Reich-Ranicki vor vier Jahrzehnten die Frankfurter Anthologie begründete, war nicht abzusehen, wie lange dieses Experiment Bestand haben würde. Auch nach vierzig Jahren ist der ewige Vorrat deutscher Poesie keineswegs aufgebraucht. Dennoch ist es an der Zeit für eine Öffnung. So wird sich die Frankfurter Anthologie, die von Oktober 2014 an von Hubert Spiegel betreut wird, künftig der Poesie aus aller Welt widmen: Neben deutschsprachigen Gedichten soll auch fremdsprachige Lyrik behandelt werden, sofern sie in einer angemessenen Übersetzung vorliegt. Die inzwischen annähernd 2000 Gedichte der Frankfurter Anthologie werden auch in einer Buchreihe veröffentlicht.

Frankfurter Anthologie : Charles Simic: „So“

Der Immigrant Charles Simic hat rasch begonnen in der Sprache seiner neuen, amerikanischen Heimat zu dichten. Seine Poesie zeichnet ein Bild des Alltags in der neuen Welt.

Jeden Monat aktuell : Krimi-Bestenliste

Für die Sonntagszeitung und den Sender Deutschlandradio Kultur wählt eine Experten-Jury an jedem ersten Sonntag im Monat die besten Kriminalromane und Thriller aus – ein repräsentativer Überblick.

Frankfurter Anthologie : Basho: „Matsushima“

Das in diesen unüberbietbar einfachen Versen angestimmte Lob einer Kieferninseln erfüllt die von dem Dichter Basho aufgestellten Regeln für ein Haiku ganz genau. Aber ist das Werk auch von ihm?

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