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Leser fragen, der Kritiker erklärt die Weltliteratur

Leseempfehlungen, kurze Urteile, Hinweise zu vergessenen Büchern, Überprüfung von Kritiker-Urteilen, Klatsch und Tratsch über verstorbene und zeitgenössische Schriftsteller: Von Februar 2003 an beantwortete Marcel Reich-Ranicki in dieser Kolumne zehn Jahre lang Fragen zum Thema Literatur und literarisches Leben.

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  • Fragen Sie Reich-Ranicki : Der Traum vom Allesaussprechenkönnen

    Hubert Fichtes literarischen Kosmos besiedelten Gammler, Stricher und Prostituierte. Sie hatten vom Leben nicht viel zu erwarten. Fichte, ein zarter und empfindsamer Chronist, öffnete ihnen den Mund.
    Hubert Fichtes literarischen Kosmos besiedelten Gammler, Stricher und Prostituierte. Sie hatten vom Leben nicht viel zu erwarten. Fichte, ein zarter und empfindsamer Chronist, öffnete ihnen den Mund.
  • Fragen Sie Reich-Ranicki : Interessanter als die Lustspiele von Oscar Wilde

    Seine höchst amüsanten Stücke waren Welterfolge, er selbst als Dramatiker, Filmemacher, Erzähler und Schauspieler berühmt. Doch mit seinem Tod 1960 verschwand auch der Ruhm von Curt Goetz.
    Seine höchst amüsanten Stücke waren Welterfolge, er selbst als Dramatiker, Filmemacher, Erzähler und Schauspieler berühmt. Doch mit seinem Tod 1960 verschwand auch der Ruhm von Curt Goetz.
  • Fragen Sie Reich-Ranicki : Der Dichter der großen Vergeblichkeit

    Vor bald hundertfünfzig Jahren wurde er geboren, Freud hat in ihm einen Bruder im Geiste gesehen: Marcel Reich-Ranicki über die Aktualität Arthur Schnitzlers.
    Vor bald hundertfünfzig Jahren wurde er geboren, Freud hat in ihm einen Bruder im Geiste gesehen: Marcel Reich-Ranicki über die Aktualität Arthur Schnitzlers.
  • Brüstete sich stets mit seinem Mut und seiner Männlichkeit: Ernest Hemingway (1899 bis 1961)

    Fragen Sie Reich-Ranicki : Ein Weltmeister im Selbstlob

    Er ist das Genie der raffinierten Einfachheit, ein Getriebener, der nichts als die Wahrheit erzählen wollte und zugleich Opfer des eigenen Mythos war. Was sich heute über Hemingway sagen läßt, weiß Marcel Reich-Ranicki.
  • Fragen Sie Reich-Ranicki : Ein Gefühlssozialist

    Wie sein einstmaliger Erfolg gute Gründe hatte, so hat sie in nicht geringerem Maße auch die Vergänglichkeit seiner Prosa: Marcel Reich-Ranicki über die wechselhafte Karriere des Schriftstellers Leonhard Frank.
    Wie sein einstmaliger Erfolg gute Gründe hatte, so hat sie in nicht geringerem Maße auch die Vergänglichkeit seiner Prosa: Marcel Reich-Ranicki über die wechselhafte Karriere des Schriftstellers Leonhard Frank.
  • Arno Schmidt in Bargfeld nach 1972

    Fragen Sie Reich-Ranicki : Die Avantgarde altert rasch

    Seine Prosa suchte Erlösung in der Mathematik, seine Metaphern konnten ihre Herkunft aus der Lyrik des Expressionismus nicht verbergen: Marcel Reich-Ranicki über sein zwiespältiges Verhältnis zu Arno Schmidt, dem Dichter aus Bargfeld.
  • Fragen Sie Reich-Ranicki : Ich kapitulierte

    1940 floh Nelly Sachs aus Deutschland, aber auch in ihrer neuen Heimat Stockholm fürchtete sie sich noch viele Jahre vor den Nazis. Marcel Reich-Ranicki über ein schwieriges Gespräch mit der Literaturnobelpreisträgerin.
    1940 floh Nelly Sachs aus Deutschland, aber auch in ihrer neuen Heimat Stockholm fürchtete sie sich noch viele Jahre vor den Nazis. Marcel Reich-Ranicki über ein schwieriges Gespräch mit der Literaturnobelpreisträgerin.
  • Fragen Sie Reich-Ranicki : Verleger sind keine Volkserzieher

    Fast immer werden schlechte Romane guten Kurzgeschichtenbänden vorgezogen. Seit Jahren vegetiert die kleine Form, die einmal der Stolz der deutschen Nachkriegsliteratur war, nur noch dahin. Müsste es in unserer hastigen Zeit nicht andersherum sein?
    Fast immer werden schlechte Romane guten Kurzgeschichtenbänden vorgezogen. Seit Jahren vegetiert die kleine Form, die einmal der Stolz der deutschen Nachkriegsliteratur war, nur noch dahin. Müsste es in unserer hastigen Zeit nicht andersherum sein?
  • Fragen Sie Reich-Ranicki : Der polnische Goethe

    Kunst und Leben: Polens Dichterfürst Adam Mickiewicz durfte mindestens bis zum Ersten Weltkrieg nicht kritisiert werden. In Deutschland hat sein wunderbares Nationalepos trotz zahlreicher Übersetzungen keine Leser finden können.
    Kunst und Leben: Polens Dichterfürst Adam Mickiewicz durfte mindestens bis zum Ersten Weltkrieg nicht kritisiert werden. In Deutschland hat sein wunderbares Nationalepos trotz zahlreicher Übersetzungen keine Leser finden können.
  • Fragen Sie Reich-Ranicki : Polens ungekrönter König

    Joseph Conrad ist der einzige polnische Schriftsteller von Weltruhm. Woran liegt es, dass die polnische Literatur in ihrer Heimat so geliebt, im Ausland dagegen weitgehend unbekannt ist? Nach Antworten sucht Marcel Reich-Ranicki.
    Joseph Conrad ist der einzige polnische Schriftsteller von Weltruhm. Woran liegt es, dass die polnische Literatur in ihrer Heimat so geliebt, im Ausland dagegen weitgehend unbekannt ist? Nach Antworten sucht Marcel Reich-Ranicki.
  • Fragen Sie Reich-Ranicki : Der nächste von allen Sternen

    Der heiße Atem der Revolution weht durch die Schriften Georg Büchners, der nach ihrem Scheitern zum Dichter der großen Vergeblichkeit wurde. Marcel Reich-Ranicki über den Schriftsteller seiner Jugend, dem er bis heute die Treue gehalten hat.
    Der heiße Atem der Revolution weht durch die Schriften Georg Büchners, der nach ihrem Scheitern zum Dichter der großen Vergeblichkeit wurde. Marcel Reich-Ranicki über den Schriftsteller seiner Jugend, dem er bis heute die Treue gehalten hat.
  • Ein Feuilletonist im Pantheon der deutschen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts: Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

    Fragen Sie Reich-Ranicki : Ein Deutscher ohne Deutschland

    Feuilletonist, Romanautor, linker Demokrat: Kurt Tucholsky wurde während der Weimarer Republik von der Kritik zuweilen ignoriert, doch sein Publikum liebte ihn. Wie sieht man den Publizisten heute? Marcel Reich-Ranicki hat eine Antwort.