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Diogenes-Verleger Philipp Keel : Um jeden noch so hohen Preis

Philipp Keel, Jahrgang 1968, übernahm die Verlagsleitung von Diogenes 2012 Bild: Keystone

Jahrelang hat Philipp Keel verhandelt, um die zweite Hälfte des Schweizer Diogenes-Verlags aus einem komplizierten Erbe zu kaufen. Hier erzählt er erstmals, wie es dazu kam.

          5 Min.

          Herr Keel, vor ziemlich genau einem Jahr sagten Sie, Ihnen sei gerade alles etwas viel.

          Sandra Kegel

          Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton.

          Das klingt sogar nach mir und gehört irgendwie zu meinem Leben. Zu viel ist es doch eigentlich für alle und „etwas weniger“ im Grunde das, was der Mensch permanent anstrebt. Wenn ich Freunde ärgern möchte, behaupte ich manchmal, ich wünschte mir das Nichts. Aber würde ich dort ankommen, wäre mir auf der Stelle langweilig.

          Sie haben für Ihr Haus, den Diogenes Verlag, eine wagemutige Entscheidung getroffen. Sie haben die Aktienanteile von Rudolf C. Bettschart, dem ehemaligen Partner Ihres verstorbenen Vaters, übernommen. Wie kam es dazu?

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