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15 Autoren und Übersetzer : Das sind die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse

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Luitz Seiler erhielt bereits den Deutschen Buchpreis für seinen Roman „Kruso“. Nun ist er mit „Stern 111“ nominiert. Bild: dpa

Lutz Seiler, Leif Randt, Julia Voss, Michael Martens und Armin Nassehi: Der Preis der Leipziger Buchmesse wird in drei Kategorien vergeben.

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          Die Schriftsteller Ingo Schulze („Die rechtschaffenen Mörder“) und Lutz Seiler („Stern 111“) gehen ins Rennen um den Preis
          der Leipziger Buchmesse. Die siebenköpfige Jury nominierte in der Kategorie Belletristik außerdem Leif Randt mit seinem Roman „Allegro Pastell“, Verena Güntner mit „Power“ und Maren Kames mit ihrem Lyrikband „Luna Luna“.

          Viele Werke in den Kategorien Belletristik und Sachbuch beschäftigten sich in dieser Preissaison mit dem Jahr 1990, sagte Jury-Mitglied Katrin Schumacher. „Dabei sind autobiografische und biografische Werke ebenso wie Texte, die ganz nah am Menschen sind.“

          Ingo Schulze hat den Leipziger Buchpreis im Jahr 2007 bereits einmal gewonnen. Lutz Seiler ist ebenfalls vielfach ausgezeichnet, unter anderem gewann er im Jahr 2014 den Deutschen Buchpreis für „Kruso“. Der Lyrikband „Luna Luna“ von Maren Kames ist bereits im August 2019 erschienen. Die vier nominierten Romane sollen dagegen erst in den nächsten Wochen in die Buchhandlungen kommen.

          Beim Preis der Leipziger Buchmesse wird jeweils ein
          Buch in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzungen ausgezeichnet. Er ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert und wird seit 2005 vergeben. Die Preisträger werden am 12. März auf der Leipziger Buchmesse gekürt. Die Verlage hatten insgesamt 402
          Titel eingereicht, aus denen die Jury jeweils fünf in jeder Kategorie nominierte.

          Folgende Werke sind in der Endauswahl für das Jahr 2019:

          Belletristik

          Verena Güntner: „Power“ (DuMont)
          Maren Kames: „Luna Luna“ (Secession)
          Leif Randt: „Allegro Pastell“ (Kiepenheuer & Witsch)
          Ingo Schulze: „Die rechtschaffenen Mörder“ (S. Fischer)
          Lutz Seiler: „Stern 111“ (Suhrkamp)


          Sachbuch/Essayistik

          Bettina Hitzer: „Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts“ (Klett-Cotta)
          Michael Martens: „Im Brand der Welten: Ivo Andric. Ein europäisches Leben“ (Paul Zsolnay)
          Armin Nassehi: „Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft“ (C. H. Beck)
          Julia Voss: „Hilma af Klint – Die Menschheit in Erstaunen versetzen.“ Biografie. (S. Fischer)
          Jan Wenzel (Hg.) mit Anne König, Andreas Rost u.a.: „Das Jahr 1990 freilegen“ (Spector Books)


          Übersetzung

          Fran Ross: „Oreo“, aus dem amerikanischen Englisch von Pieke Biermann (dtv)
          Clarice Lispector: „Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau. Sämtliche Erzählungen I“, aus dem brasilianischen Portugiesisch von Luis Ruby (Penguin)
          Angel Igov: „Die Sanftmütigen“, aus dem Bulgarischen von Andreas Tretner (eta)
          George Eliot: „Middlemarch. Eine Studie über das Leben in der Provinz“, aus dem Englischen von Melanie Walz (Rowohlt)
          Charles Baudelaire: „Der Spleen von Paris“, aus dem Französischen von Simon Werle (Rowohlt)

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