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Deutscher Buchpreis : Die Longlist 2015

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Der Vorjahressieger: Lutz Seiler gewann 2014 mit seinem Roman „Kruso“ den Deutschen Buchpreis. Bild: dpa

Da ist sie, die Liste, auf die der Literaturbetrieb wartet: Zwanzig deutschsprachige Romane stehen in der Vorauswahl zum Deutschen Buchpreis.

          Zwanzig Titel wählte die siebenköpfige Jury des Deutschen Buchpreises für die Longlist aus. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 16. September 2015 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung, am 12. Oktober, erfahren die sechs Autoren, wer von ihnen den Deutschen Buchpreis gewonnen hat. Verlage aus Deutschland,
          Österreich und der Schweiz dürfen Titel einreichen. Der Gewinner erhält 25 000 Euro, die anderen fünf Finalisten bekommen jeweils 2500 Euro.

          Alina Bronsky: „Baba Dunjas letzte Liebe“, Kiepenheuer & Witsch, August 2015

          Ralph Dutli: „Die Liebenden von Mantua“, Wallstein Verlag, August 2015

          Jenny Erpenbeck: „Gehen, ging, gegangen“, Knaus Verlag, August 2015

          Valerie Fritsch: „Winters Garten“, Suhrkamp Verlag, März 2015

          Heinz Helle: „Eigentlich müssten wir tanzen“, Suhrkamp, September 2015

          Gertraud Klemm: „Aberland“, Literaturverlag DROSCHL, Februar 2015

          Steffen Kopetzky: „Risiko“, Klett-Cotta Verlag, Februar 2015

          Rolf Lappert: „Über den Winter“, Hanser Literaturverlage, August 2015

          Inger-Maria Mahlke: „Wie Ihr wollt“, Berlin Verlag, März 2015

          Ulrich Peltzer: „Das bessere Leben“, S. Fischer – Hundertvierzehn, Juli 2015

          Peter Richter: „89/90“, Luchterhand Literaturverlag, März 2015

          Monique Schwitter: „Eins im Andern“, Droschl, August 2015

          Clemens J. Setz: „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“, Suhrkamp, September 2015

          Anke Stelling: „Bodentiefe Fenster“, Verbrecher Verlag, März 2015

          Ilija Trojanow: „Macht und Widerstand“, S. Fischer, August 2015

          Vladimir Vertlib: „Lucia Binar und die russische Seele“, Paul Zsolnay, Februar 2015

          Kai Weyand: „Applaus für Bronikowski“, Wallstein, März 2015

          Frank Witzel: „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“, Matthes & Seitz Berlin, Februar 2015

          Christine Wunnike: „Der Fuchs und Dr. Shimamura“, Berenberg Verlag, März 2015

          Feridun Zaimoglu: „Siebentürmeviertel“, Kiepenheuer & Witsch, August 2015

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