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Neonazis in der Wendezeit : Blutige Landschaften

Chronist der Nachwendezeit im Osten: Der Schriftsteller Daniel Schulz Bild: Paula Winkler

Daniel Schulz’ Roman „Wir waren wie Brüder“ schildert die brutale Nachwendezeit im Osten, die der Westen lieber ignoriert. Ein Gespräch über Gewalt, Opportunismus und politische Versäumnisse.

          6 Min.

          Als ein „barbarisches Jahrzehnt“ beschrieb Daniel Schulz die 90er-Jahre, die er als Jugendlicher in einem Dorf in Brandenburg erlebte, vor gut drei Jahren in einem viel beachteten Essay. Es ging um den Alltagsterror durch Glatzen mit Bomberjacken, den Frust der oftmals arbeitslosen Erwachsenen und darum, wie man auch mit Leuten abhing, die man eigentlich fürchtete. „Wir waren wie Brüder“ hieß der Text des Ko-Leiters des Ressorts „Reportage und Recherche“ in der „taz“, der sich oft mit Rechtsextremismus beschäftigt. Jetzt erscheint sein beeindruckender gleichnamiger Roman.

          Rainer Schmidt
          Verantwortlicher Redakteur Frankfurter Allgemeine Quarterly.

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