Chinesische Reaktionen auf Friedenspreis : Respekt für den „Glatzkopf“ Liao Yiwu
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Am selben Tag, als der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Schriftsteller Liao Yiwu in Berlin als neuen Friedenspreisträger bekanntgab, wurde dem Künstler Ai Weiwei in Peking mitgeteilt, dass er trotz seiner auslaufenden Kautionszeit weiterhin nicht außer Landes reisen darf. Eine aberwitzige Gleichzeitigkeit bei den beiden im Westen bekanntesten Opfern chinesischer Reiseverbote: Auch Liao Yiwu war ja, bevor er 2011 auf abenteuerlichen Wegen nach Berlin flüchtete, nicht weniger als siebzehnmal die Ausreise verwehrt worden. Beide Männer stuft das Regime wegen ihrer unbestechlichen Äußerungsbereitschaft offenbar als Sicherheitsrisiko für seine soft power im Ausland ein.
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