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Kosmologie : Wie einst alles enden wird

Noch sehen wir unzählige Galaxien, wenn wir tief ins All blicken – wenn sich das Universum weiter beschleunigt ausdehnt, könnte dort irgendwann nur noch Leere sein. Bild: Foto Hubble

Crunch, Ripp oder Prall? Die Aussichten für die fernere Zukunft unseres Universums sind ausnahmslos eher ungemütlich. Die Kosmologin Katie Mack erläutert warum.

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          Die Fähigkeit, sich von der Zukunft beunruhigen zu lassen, ist bei Menschen bekanntlich sehr unterschiedlich ausgeprägt. Den einen ist alles egal, was nach der eigenen Existenz kommen mag, die anderen finden erst Überlegungen über mögliche künftige Daseinsweisen der Menschheit in den kommenden Jahrtausenden abwegig. Wieder andere, die sich an derartigen Spekulationen vielleicht noch erfreuen können, lässt dann zumindest emotional unberührt, dass die Erde in einer Milliarde Jahre durch eine heißer gewordene Sonne lebensfeindlich geworden sein wird. Menschen, die den Blick noch weiter in die Zukunft schweifen lassen und darüber nachdenken, wie das Universum in vielen Milliarden oder Billionen Jahren möglicherweise zu Ende gehen könnte, sind entsprechend eine eher kleine Gruppe.

          Sibylle Anderl
          Redakteurin im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Zu Unrecht, meint die amerikanische Kosmologin Katie Mack. Für den Urknall interessierten sich viele, dabei sei die Frage nach dem Ende des Universums mindestens genauso spannend. Wie man sich dieses Ende genau vorzustellen hat – soweit man davon angesichts unserer eingeschränkten menschlichen Vorstellungskraft überhaupt sprechen kann –, davon handelt ihr Buch.

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