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Buchmarkt : E-Books mit Rabatt

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Für das oben liegende Format wackelt die von den Verlagen angepeilte Preisbindung, für das untere hält sie in Deutschland noch. Bild: F.A.Z.

Erfolg für Amazon: Die Wettbewerbshüter der Europäischen Kommission vereiteln den Versuch der Verlage, für digitale Formate eine Buchpreisbindung zu etablieren.

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          Die Europäische Kommission hat Apple und vier große Verlage auf eine Lockerung der Preise für digitale Bücher verpflichtet. Die vier Verlage – Simon & Schuster, Harper Collins, Hachette und Holtzbrinck – hatten mit Apple anlässlich des Starts der E-Book-Plattform für das iPad ein Vertriebsmodell ausgehandelt, nachdem allein sie den Preis der angebotenen Digitalbücher bestimmen konnten. Apple seinerseits streicht dafür dreißig Prozent des Verkaufspreises ein – der für Angebote auf Apples iTune-Plattform übliche Satz - und erhielt die Garantie, dass keinem anderen Anbieter tiefere Verkaufspreise eingeräumt werden.

          Amazon als Gewinner

          Nunmehr ist Apple und den Verlagen ins Pflichtenheft geschrieben, neue Verträge auszuhandeln, in denen den Verlagen nicht mehr das Recht auf Preisfestlegung zugestanden und Händlern für mindestens zwei Jahre mehr Spielraum für Rabatte gegeben wird. Damit ist der Versuch der Verlage, die Buchpreisbindung für digitale Formate festzuschreiben, gescheitert. Zumal die nun von den Wettbewerbshütern außer Kraft gesetzte Regelung nach der Vereinbarung für Apples iPad-Plattform von den Verlagen auch bei anderen Anbietern durchgesetzt worden war. Weshalb sich diese Anbieter, allen voran natürlich Amazon, über den Entscheid freuen können.

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