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FAZ Plus Artikel Regionalkrimis : Mord an der Croisette

Manchmal braucht es zwei Lebenskrisen, bis alles im Lot ist: Die Autorin Christine Cazon, die in Wirklichkeit anders heißt. Bild: Jan Welchering / Kiepenheuer & Witsch

Eine Kölner Buchhändlerin hat in Cannes ihr Glück gemacht: Als Krimiautorin schreibt sie unter dem Namen Christine Cazon Bestseller.

          Fast würde Christine Cazon als Französin durchgehen: Die Fingernägel schimmern in French Manicure, auf der Nase sitzt eine extravagante Brille, die Lippen leuchten rot. Doch ein Accessoire verrät, dass sie nicht an der Côte d'Azur geboren sein kann. Cazon trägt einen Rucksack. Praktisch, ergonomisch, deutsch. Sie selbst sagt: „Ich bin der Anti-Glamour-Faktor.“ Und das, obwohl sie in Cannes lebt, einer zumindest während der Filmfestspiele schillernden Stadt.

          Christine Cazon ist 58 Jahre alt und hat, wie man in ihrer Wahlheimat sagt, „a droite et a gauche“ gearbeitet, dies und das gemacht, bevor sie Bestsellerautorin mit den Krimis um Kommissar Duval wurde. Als Buchhändlerin lebte sie in Köln und arbeitete für den Verlag Kiepenheuer & Witsch. Wohnung, Freund, Alltag. Mit 42 Jahren hatte sie, was sie ihre „Lebenskrise„ nennt. Beziehung vorbei, Stress im Job. Sie zog auf einen Hof in Südfrankreich, lernte, Käse zu machen, das Französisch der Bauern und ihren späteren Mann kennen. Mit ihm eröffnete sie eine Pension in den Bergen. „Zwischen Boule und Bettenmachen“, ihre Auswanderergeschichte, veröffentlichte sie noch unter ihrem deutschen Namen: Christiane Dreher.

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          Die Autorin

          Christine Cazons jüngster Roman heißt „Das tiefe blaue Meer der Côte d'Azur“, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2019, 316 Seiten, broschiert, 10 Euro.