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Von Prag nach Berlin : Die auffällige Bescheidenheit des tschechischen Volkes

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Bild: Wonge Bergmann

Was mein Weg von Prag nach Berlin und meine vielen Jahrzehnte in Deutschland mich gelehrt haben – die Dankesrede zur Verleihung des Italo-Svevo-Preises.

          9 Min.

          Wie schön war mir in der DDR-Fremde . . . Diesen Satz lasse ich statt eines einleitenden Absatzes erst mal so stehen. Die Deutschen, mit denen ich hier im Lande seit den Siebzigern zu tun hatte, neigten schon damals und neigen bis heute grundsätzlich zum wohlwollenden Verstehen, sie versuchen, einen um jeden Preis – und möglichst gleich alles an einem – zu akzeptieren, sie suchen das Gute und Schöne auch im Bösen und am Hässlichen, in allem, was man ihnen erzählt. Ich bin in genau das Land gekommen, das für mich – obwohl meine Mutter an drei düsteren Orten der Nazis nur dank einiger Zufälle nicht umgebracht worden war – wie geschaffen schien. Und man mochte hier sogar meinen Akzent! Wie nett sind alle diese Tschechen, wie liebenswürdig, nicht wahr? Diesen Satz lass ich auch einfach so stehen. Im Bestreben, mich so schnell wie möglich zu Italo Svevo vorzuarbeiten.

          Prag – eine so schöne Stadt! Wie oft habe ich diesen von Wissenslöchrigkeit zeugenden Satz gehört – und muss, trotz meines eigentlichen Themas, dieses Thema erst mal vorziehen. In den Jahrzehnten meiner Kindheit und Jugend war Prag eine dreckige, dem feuchten Zerbröseln überlassene Stadt, in der man lieber nah an den Bordsteinkanten lief, um nicht von herabfallenden Simsen erschlagen zu werden. Einfach nur hässlich konnte man die Stadt aber trotzdem nicht nennen.

          Das Leiden während des Lutherjahrs

          Aber warum fragen sich die liebenswürdigen, auch deutschen Prag-Besucher nicht, wieso die Stadt so besonders und so prächtig geworden ist? Prag war, als Karl IV. die Stadt zum Zentrum seines Reichs machte, noch winzig – mittelalterlich beengt, vernachlässigt, wenigstens wurde sie im Frühling, wenn das Hochwasser kam, regelmäßig saubergespült. Dass sie dann viel später so prächtig, reich und maßlos wurde – ich spreche von ihrer jetzigen Gestalt –, ist eher das Ergebnis einer regelrechten Okkupation, einer brutalen Vergewaltigung des Landes durch die katholischen Habsburger, unter denen dann die Vormachtstellung der deutschen Sprache und Kultur für lange Zeit zementiert werden sollte. Die Okkupation von 1968 war, ehrlich gesagt, nichts dagegen.

          Und so bin ich, scheinbar frei von jeder Stringenz, bei einem singvögelfressenden Antisemiten gelandet – bei Martin Luther nämlich. Dank meines großen Lehrers Yoram Kaniuk weiß ich zum Glück: Eine Geschichte lässt sich auch in zwei Sätzen erzählen, und es spricht nichts dagegen, mit einer neuen mitten in einem Absatz zu beginnen, in dem es um etwas ganz anderes geht. Dass Italo Svevo, alias Ettore Schmitz, Jude war, soll hier keine größere Rolle spielen.

          Um jetzt aber etwas Ordnung reinzubringen, emotional wenigstens: Ich klage niemanden an, Martin Luther auch nicht – mit mir ist einfach kurz meine hussitische Eifersucht durchgegangen. Deutschland ist schon lange ein Land, das ich nicht missen möchte. Ich bin hier ein anderer geworden. Aber wenn ich hier schon stehen darf, kann ich nicht anders: Was habe ich in dem verdammten Lutherjahr gelitten! Geburtsstunde der Reformation? Habe ich richtig gehört? Die reformatorischen Gedanken kamen doch von John Wclif, also aus England! Und der Name Jan Hus kam im Lutherjahr kaum vor, und auch nicht der Umstand, dass die Reformation in Böhmen fast hundert Jahre früher begann und sich landesweit durchgesetzt hatte. Und ebenso wenig, dass es sogar zweihundert Jahre vor dem Westfälischen Frieden in Böhmen zur De-facto-Aussöhnung zwischen Katholiken und Protestanten gekommen war, die dann bis zum Dreißigjährigen Krieg auch hielt. Zu Luthers Zeiten war etwa nur ein Zehntel der Bevölkerung Böhmens noch katholisch. Womit wir mit Siebenmeilenschritten wieder fast bei Italo Svevo gelandet sind – also wenigstens vorläufig wieder bei den Habsburgern.

          Von der Residenzstadt zur Provinz

          Die Unterwerfung meines Landes nach der dümmlich verlorenen Schlacht am Weißen Berg 1620 war eine nationale Katastrophe. Die Spitzen des vom Katholizismus abgefallenen böhmischen Adels wurden hingerichtet, ebenfalls Prager Patrizier und Gelehrte. Unter anderen der Rektor der Karlsuniversität, Jesenius, ein Vorfahre von Milena Jesenská. Und ein gewaltiger Exodus setzte ein. Und die Sieger, geschäftstüchtige Warlords, Plünderer und Machtüberschießer wie Waldstein wurden belohnt, der große Ausverkauf des Landes begann, die Habsburg-Treuen übernahmen riesige, frisch enteignete Ländereien. Was allein Waldstein auf der Prager Kleinseite niederreißen ließ, um sich seinen Palast und den weitläufigen Garten mitten im längst bebauten Teil der Kleinseite errichten zu lassen!

          Prag wurde zu einer Provinzstadt degradiert, und Wien sollte endgültig Residenzstadt bleiben. In Prag wurde trotzdem weiter gebaut, zerstört, dann barock geprotzt und aufgetrumpft. Die Erklärung ist einfach: Alle diese Prachtbauten waren – nicht nur nebenbei – demonstrative Machtsymbole der katholischen Herrschaft, die Paläste der Wiener Statthalter gleichzeitig Festungen fürs Steinwerden der Verhältnisse. Die Kirche bereicherte sich maßlos und baute auch, die jesuitischen Mullahs sorgten für ausreichende Mengen Angst. Und man baute und baute weiter. Heute staunt man: Wie schön, wie üppig, wie geschmackvoll. Das Volk sprach zum Glück weiter Tschechisch, aber nur auf bildungsfernem Niveau, versteht sich.

          Tschechien bleibt das besiegte Volk

          „Bescheidenheit ist eine Zier, besser lebt man ohne ihr“ – diesen Spruch kenne ich von meiner Frau, die ihn wiederum von ihrem Vater kennt. Und ich versuche hier die ganze Zeit – wenigstens unterschwellig – auch über die zurückhaltende, nicht exzentrische Art menschlicher Existenz zu sprechen: die von Italo Svevo. Und über die auffällige Bescheidenheit des tschechischen Volkes. Ist diese, wie es der heutige Deutsche gern haben möchte, Ausdruck von Güte und edler Zurückhaltung? Ist sie selbstgewählt? Machte sie das Volk über lange Jahrhunderte glücklich? Selbstverständlich nicht! Die Tschechen waren und blieben die Besiegten. Auch wenn die beiden Befreiungsschläge im letzten Jahrhundert – ich meine die von 1918 und 1945 – geglückt waren. Die bürgerliche Tschechoslowakei gehörte zwischen den Kriegen zu den wirtschaftlich führenden Ländern Europas.

          Nach 1945 enteignete man erst einmal die riesigen Vermögen der Deutschen, nach 1948 verleibte sich das neue Regime das Vermögen der restlichen Privatwirtschaft und der Banken ein und bald – per Gesetz – auch das der massenhaft verurteilten politischen Gegner. 1953 wurden durch eine brutale Währungsreform schließlich die Bankguthaben auch aller einfachen Leute praktisch liquidiert. Auch mein Großvater väterlicherseits, der ein einfacher Arbeiter war, verlor alles. Nach und nach verschwand dann dieser ganze Reichtum im weiten sozialistischen Schlund und wurde rückstandslos verdaut. Spreche ich hier etwa von Italo Svevo? Im Moment natürlich nicht. Man fragt mich in der letzten Zeit immer wieder, warum mein Volk mit Kriegsflüchtlingen und Fremden nicht teilen will. Die Volksseele vergisst einfach nichts. Der vierhundert Jahre alte Raub ist alles andere als vergessen, die drastische Verarmung des Landes nach 1948 natürlich auch nicht. Woraus sollte sich heute so etwas wie Großzügigkeit eigentlich speisen?

          Wer nicht jammert, hat mehr vom Leben, sage ich mir immer. Und die Tschechen müssten natürlich nicht unbedingt jammern – die vielen wertvollen Immobilien der einstigen fremden Herrn blieben dort stehen, wo sie nun mal hingebaut worden waren. Auch die seinerzeit hochentwickelte Industrie des Landes war das Erbe der k.u.k.-Monarchie. Und es gibt sowieso noch viele andere wunderbare Zufälle in der Geschichte, die einen – wenigstens für Augenblicke – glücklich machen können.

          Ein Hoffnungsschimmer namens Svevo

          Ob im persönlichen Leben oder in der Literaturgeschichte. Und im Grunde würde ich hier viel lieber über solche Dinge sprechen, weil ich in dieser Hinsicht nur Glück hatte. Auch wenn der Erfolg von Italo Svevo nicht von langer Dauer war, verbinde ich sein Aufleuchten mit Glücksmomenten, die ich als Leser noch in Prag hatte. Wobei mich natürlich künstlerische Provokationen und Skandale damals viel mehr beeindruckten. Aber der Name Svevo klang und klingt nach wie vor, den Namen kannte man in Prag natürlich gut, und man wusste: Da war doch etwas, nicht nur die Begegnung mit Joyce. Die lange Zeit der Resignation, das Glück der späten Anerkennung – das ist eine Geschichte, die man nicht vergisst, ein Traum von vielen.

          Natürlich bemühe ich mich einerseits, im Hier und Jetzt zu bleiben, andererseits so viel wie möglich über Italo Svevo zu erzählen. Trotzdem noch dies: Wenn ein Tscheche nach 1968 das Land verließ, dann ging er in den Westen. Welcher Idiot ging schon in die DDR? Ich, der stille Bursche und Hinterwäldler, der in Prag nicht jeden Tag Rias oder SFBeat hören konnte, ist auch in der ruhigen DDR das Risiko eingegangen, in dieser vernischten Fremde ein Fremder zu bleiben. Die Deutschen hätten keinen Humor, hieß es immer. In den Kreisen, in die ich dank meiner Frau kam, wurde unerwartet viel gelacht. Das Problem war ein ganz anderes – und ich bin dann für einige Jahre so gut wie verstummt: Die Freunde meiner Frau waren Marxisten, steckten im illegalen Zirkelwesen und standen links von der SED. Für mich nach der Erfahrung von 1968 war das wie ein Schlag auf meinen Selbstverständnis-Solarplexus. Intellektuell – also was meine marxistisch-hegelianische Bibelfestigkeit betraf – konnte ich mit diesen Leuten natürlich nicht mithalten. Diese sympathischen Quatsch- und Querköpfe, gestützt auf ihre westdeutschen Achtundsechziger-Vorbilder, wussten einfach alles besser. Und außerdem: ihr Selbstbewusstsein, die Lautstärke ihrer Stimmen und ihr germanisch-tribalistischer Gruppenzusammenhalt! Ich gehörte trotzdem dazu. Wie ich mir diese Diskrepanz, diese Fremdheit und Befremdung aber heute lobe!

          Lieber linker Antikommunist als Rechter

          Ich bin 1951 geboren, und erst viel später wurde mir klar, dass die Kriegserinnerungen der Älteren noch ganz frisch waren. Meiner Großmutter verbot ich als Kind, auf der Straße Deutsch zu sprechen. Und später? Nach einigen wenigen Jahren in Ost-Berlin – medial lebte ich dort inzwischen auch ausschließlich im Westen – war ich kein astreiner Tscheche mehr. Svevo – zeitversetzt gesehen – als mein Landsmann im großen Gefängnis der kaiserlich-königlichen Völker? Den Gedanken lasse ich lieber unberührt links liegen, obwohl die Tschechen es eine Zeitlang unter den Habsburgern sicher besser gehabt hätten als unter Stalin. Mitten im Absatz lieber ein neues Thema: In der letzten Zeit konnten wir doch noch andere Jubiläen feiern. Marx’ „Kapital“ (Band eins) wurde 150; und Marx selbst, dieser doch idealistische Großphantast, neuzeitliche Demiurg, dieses psychologisch unbeleckte Unschuldslamm wurde vor zweihundert Jahren geboren. Verehrt wird er massenhaft ausgerechnet in China, wo mit den Arbeitern genau das passiert, wogegen sich Marx’ absolut berechtigte Empörung gerichtet hatte und was seine Kapitalismuskritik bis heute legitimiert.

          Meine Frau löste eines meiner vielen Probleme, in dem sie mich eines Tages geistesgegenwärtig – um mir das Etikett eines Rechten zu ersparen – einen linken Antikommunisten nannte. Menschlicher Sozialismus? Wie schön und hoffnungsvoll, sagt heute immer noch der eine oder andere Deutsche gern. Die kommunistischen Parteien machten überall auf der Welt grobe Fehler, heißt es, und die tschechoslowakische KP wollte 1968 wenigstens einen echten Neuanfang wagen; mit anderen Worten: kaputtes Geschirr mit Zwei-Komponenten-Kleber wieder gebrauchsfähig machen. „Ihr habt Fehler begangen, sagt ihr?“, schreibt (ich paraphrasiere) der Dichter Jan Zábrana in seinem geheimen Tagebuch; seine Eltern waren in den fünfziger Jahren aus politischen Gründen lange inhaftiert. „Höre ich richtig . . . Fehler begangen? Nein – ihr habt Menschen umgebracht!“ In den Lagern des tschechischen GULags – gemessen an der Größe des Landes stand er dem sowjetischen nur unwesentlich nach – wurde nach 1948 nachweislich Vernichtung durch Arbeit betrieben. Und was stand über dem einen oder anderen Lagertor? Sie haben’s erraten: „Arbeit macht frei“.

          Halten wir uns aber lieber an Svevo, der es geschafft hat, seine Literatur politisch nicht zu kontaminieren. Sonst wäre er heute sicher vergessen. Eine solitäre Begabung in vielerlei Hinsicht. Er hat eine ganz lange Durststrecke heil überstanden. Er wurde nicht bitter, auch dank seines privaten Glücks nicht missgünstig oder ungerecht. Auch eine Leistung. Natürlich könnte ich hier wieder versuchen, Svevos Welt und meine ehemalige oder heutige einigermaßen schlüssig zueinander in Beziehung zu setzen. Sage aber nur Folgendes, und das müsste reichen: Er war unter anderem auch ein großer Humorist! Aber dazu komme ich noch.

          Potential ist (noch) vorhanden

          Natürlich war Prag nicht immer eine vor sich hin dümpelnde Stadt. Zwischen den beiden Kriegen kam es in der damaligen ČSR zu einer regelrechten kulturellen Explosion. Svevo kannte beide Aggregatzustände seiner Stadt, Triest. Ich kannte in meiner Jugend nur kaputtes Gemäuer und das Gefühl, der Zusammenbruch des Stadtorganismus stünde unmittelbar bevor. Man konnte in Prag allerdings auch etwas anderes ahnen, man spürte das nicht ganz dezimierte Potential der Menschen. Dies zeigte sich zum Beispiel bei der Weltausstellung in Montreal 1967, als die Besucher die unerwartet erfolgreichen Ausstellungen und Aufführungen im tschechischen Pavillon stürmten.

          Und was an kreativen Kräften dann 1968 innerhalb von nur acht Monaten frei wurde! Natürlich wurde kürzlich auch der Oktoberrevolution gedacht. Mein lieber Erschießungsscholli, entweicht mir da fast unwillkürlich. Hat sich in der Zeit der vielen Rückblicke jemand die Mühe gegeben, auf Lenins geheime Telegramme und Depeschen aus der Revolutionszeit aufmerksam zu machen, die nach der Öffnung der Archive in den neunziger Jahren gefunden wurden? Es sind Mordbefehle, Massenliquidierungsordern, Anweisungen, wie aufständische Städte mit Feuer oder durch Hunger ausgelöscht werden sollen. „fangen und erschießen“ steht da ganz undialektisch. „Diesem Gesindel muss ein Denkzettel verpasst werden . . .“

          Vielleicht waren die dem Zerfall geweihten DDR-Hafenstädte so etwas wie geistige Partnergemeinden von Triest? Dem möchte ich an dieser Stelle widersprechen, wenn auch nicht unbedingt leninistisch. Dabei habe ich die im Braunkohledunst vor sich hin hustende DDR in vollen Zügen – kann man so sagen – auch genossen! Meine etwas abartige Lust, Hässlichkeit aus einer gewissen Distanz zu genießen, half mir dabei; und Ekel zog mich sowieso immer an. Im Vergleich zu Prag war Ost-Berlin immerhin viel ehrlicher, hier täuschte der Sozialismus nichts vor, protzte nicht mit fremder Pracht. Und wenn in der Ost-Berliner winddurchfluteten Leere irgendwo doch etwas an Pracht herumstand, ging man nicht hin.

          Selbsterkenntnis dank Schriftstellertum

          Da war mir die Rummelsburger Bucht, die nachts wie ein vollgelaufener Krater nach einem Vulkanausbruch aussah, viel lieber. In der Rummelsburger Bucht, nachts auf meinem Rennrad, verzaubert zwischen riesigen Haufen von Schutt und zu feuchtem Staub zerfallenen Brikettsplittern wusste ich: Hier bin ich richtig. Ein Satz aus meinem Georg-Roman: „Wo auch immer es nach Endzeitstimmung, Auslöschung und nach existentiellen Implosionen aussah oder roch, dort sah ich zuerst hin – und offenbar wollte ich auch gern dahin.“ Dank der Arbeit an diesem Roman habe ich zum Glück entschlüsselt, was vielleicht hinter diesem seelischen Magnetismus bei mir stecken könnte. Dass Italo Svevo beim Schreiben – trotz seiner Skepsis der Psychoanalyse gegenüber – einiges auch über sich selbst begreifen konnte, steht außer Zweifel.

          Beim grob unvernünftigen Verhalten meiner Freunde und Bekannten bürgerte sich in unserer Familie der folgende Spruch ein: „Das Unbewusste ist groß und mächtig.“ Romain Rolland, glaube ich, hat es wesentlich pathetischer ausgedrückt: „Das Bewusstsein ist nur der Schaum auf dem Ozean des Unbewussten“. Ettore Schmitz hat einige Schichten dieses Ozeans auf jeden Fall berührt.

          Der Autor

          Jan Faktor, geboren 1951 in Prag, zog 1978 nach Ost-Berlin und lebt seitdem in Deutschland. Er ist Schriftsteller. Diese Rede, die wir gekürzt wiedergeben, hielt er als Dank für die Verleihung des diesjährigen Italo-Svevo-Preises in Hamburg.

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