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Interview über neues Buch : „Es gibt eine Logik hinter dem, was Trump tut“

  • -Aktualisiert am

Donald Trump wartet auf den italienischen Präsidenten Sergio Mattarella im Oktober 2019 in Washington Bild: Bloomberg

Gibt es eigentlich ein Muster hinter dem Verhalten des amerikanischen Präsidenten? Die Pulitzer-Preisträger Philip Rucker und Carol Leonnig im Gespräch über ihr neues Buch „Trump gegen die Demokratie – ,A Very Stable Genius‘“.

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          „A very stable Genius“, ein sehr stabiles Genie: Das Selbstlob von Donald Trump ist der Titel des neuesten Buches über den amerikanischen Präsidenten. Auf fast 500 Seiten zeichnen Philip Rucker und Carol Leonnig die erste Hälfte seiner Amtszeit nach, auf der Suche nach einem Muster hinter Trumps Handeln. Die Autoren sind Journalisten bei der „Washington Post“. Rucker leitet die Berichterstattung über das Weiße Haus, Leonnig ist eine der investigativen Reporterinnen der Zeitung. Beide haben Pulitzer-Preise gewonnen – und beide legen im Gespräch Wert darauf, dass sie keine weitere Streitschrift gegen Trump verfasst haben. Was sie liefern wollten, sei ein Bericht, der so neutral auf Trump schaue wie möglich. Dazu haben sie über 200 Quellen befragt. Die berichteten zum Beispiel, wie Trump sich ärgerte, dass amerikanische Unternehmen im Ausland keine Bestechungsgelder zahlen könnten oder wie er einmal die Stimme des türkischen Präsidenten Erdogan mit der von Hitler verglich.

          Warum wollten Sie gerade jetzt ein Buch über Trump schreiben? Und was hat Sie dazu bewogen, es so zu schreiben, also als möglichst genaues Protokoll der ersten zwei Jahre der Präsidentschaft?

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