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Juror Florian Illies : Börne-Preis 2019 für Eva Menasse

  • Aktualisiert am

Eva Menasse im März 2015 in Leipzig Bild: dpa

Die Trägerin des Ludwig-Börne-Preises 2019 steht fest. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an die Schriftstellerin und Publizistin Eva Menasse. Einziger Juror war in diesem Jahr Florian Illies.

          Die Schriftstellerin und Journalistin Eva Menasse erhält den Ludwig-Börne-Preis 2019. Das gab die Ludwig-Börne-Stiftung an diesem Dienstag bekannt. Die Auszeichnung, im Jahr 1993 erstmals vergeben, ehrt „hervorragende Leistungen im Bereich Essay, Kritik und Reportage“ und ist mit 20.000 Euro dotiert. Jeweils ein einzelner Juror entscheidet, wem der Preis zuerkannt werden soll. In diesem Jahr war es Florian Illies, seit Beginn des Jahres verlegerischer Geschäftsführer des Rowohlt Verlags.

          Illies schreibt in der Begründung seiner Wahl, Eva Menasse schaue „hellwach auf die großen gesellschaftlichen Untiefen unserer Zeit mit einer seltenen Mischung aus Scharfsinn, Streitlust, Humor und europäischem Bewusstsein“. Sie beschreibe „luzide, wie die Freiheit der Kunst von der militanten Intoleranz einer falsch verstandenen Modernität bedroht wird“.

          Eva Menasse, 1999 Redakteurin der damals von Florian Illies betreuten „Berliner Seiten“ der Frankfurter Allgemeinen, seit Sommer 2000 Feuilleton-Korrespondentin der F.A.Z. in Wien, lebt seit 2003 als freie Schriftstellerin und Publizistin in Berlin. Ihre Romane, Essays und Erzählungen, zuletzt „Tiere für Fortgeschrittene“ 2017, erscheinen bei Kiepenheuer & Witsch.

          Der Ludwig-Börne-Preis 2019 wird am 26. Mai in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Marcel Reich-Ranicki, Hans Magnus Enzensberger, Frank Schirrmacher, Jürgen Kaube, Alice Schwarzer und im vergangenen Jahr Souad Mekhennet.

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