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Stanislaw Strasburgers Roman : Last und Lust der Geschichte

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Die lustvolle Aneignung geschichtlicher Wirklichkeiten hat heute in Island reale gesellschaftspolitische Konsequenzen. Ein idealer Ansatzpunkt für einen Roman.

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          Im Sitz des isländischen Parlaments wird eine Anfrage heftig debattiert. Die Inselbewohner sollten ihre Verteidigung endlich selbst in die Hand nehmen. Zumindest eine tüchtige Küstenwache müsse aufgestellt werden. Dazu gehöre natürlich auch die Finanzierung von Kriegsschiffen. Oder zumindest von Patrouillenbooten. Schließlich seien die Gefahren aus dem Mittelmeer noch lange nicht vorüber. Der Staat und seine Bürger müssten ja die Außengrenzen richtig kontrollieren können.

          Nein, es ist nicht das Jahr 2018. Die Anfrage kam vom dänischen König Friedrich III., und gemeint war die Gefahr der Piraten aus Algier und Salé. Im Jahr 1627 griffen sie Island an, entführten und versklavten etwa vierhundert Menschen. Trotz der fortwährenden Bedrohung und traumatischen Erinnerungen an die wenige Jahre zurückliegenden Angriffe fällt die Antwort verblüffend aus: Man bedaure es sehr, leider könne nicht einmal das kleinste Kriegsschiff angekauft werden. Die wohlhabenderen Insulaner würden es bevorzugen, der Sorge um ihre Nachkommen Rechnung zu tragen, indem sie diese lieber dabei finanziell unterstützen, sich im Ausland zu bilden. Nicht zuletzt deswegen, um zu vermeiden, dass „hierzulande alles in den Zustand der Barbarei verfällt“. Was die einfacheren Menschen betreffe, auch ihnen solle keine zusätzliche Steuerlast zur Finanzierung einer Küstenwache aufgebürdet werden. Das könne nämlich dazu führen, dass sie, in Armut gestürzt, „ihre mögliche Entführung durch die Piraten willkommen heißen, aus Abenteuerlust und in Vorfreude auf mögliche weitere Vorzüge“.

          Abenteuerlust?, frage ich mich, gewohnt, in ähnlichen Fällen mit Begriffen wie Opfer und Täter zu hantieren. Ich bin am Anfang meiner Schriftstellerresidenz in Reykjavík. Gunnar, eine Figur meines Romans „Schluchzend“, an dem ich gerade arbeite, kommt aus dieser Stadt. Seine Ur-urur-...-Großmutter ist eine der Entführten. Und wie der Zufall es so will, schreibt seine Beiruter Freundin Rania ihre Doktorarbeit gerade über diese Piraten. Die Arbeit geht schleppend voran. Ich helfe nach und mache die Feldforschung für Rania.

          Im Licht dieser Quellen wird die Abenteuerlust nachvollziehbar

          Es fügt sich gut: Vor Ort ist eine Fülle von Quellen erhalten geblieben. Heute würden wir sie Zeitzeugenliteratur nennen. Im Auftrag des dänischen Königs, der Bischöfe oder einfach aus Neugier wurden schon kurz nach den Entführungen Briefe, Berichte und Aufzeichnungen gesammelt.

          Im Licht dieser Quellen wird die Abenteuerlust nachvollziehbar. Über Algier und Umgebung lese ich zum Beispiel: „Die Qualität des Ackerbodens ist hier so gut, die Erde so reichhaltig und fruchtbar und die Vegetation so üppig, dass man halbjährig ernten kann. Auch das Vieh vermehrt sich zweimal schneller als bei uns. Nie schneit es, und das Gras muss nicht gemäht werden. Das Leben der Menschen gleicht hier einem Paradies auf Erden.“

          Eine derartige Beschreibung des Landes der, wie es damals hieß, „Heidentürken“ (heute würden wir Täter sagen) kann selbstverständlich nicht einfach so durchgehen. Der Chronist beeilt sich mit der Pointe: „Dafür sind wir diejenigen, die im Freudenreich im Himmel auf ewige Wonne hoffen können.“

          Kurz nach meiner Ankunft in Reykjavík lerne ich den renommierten Historiker Thorsteinn Helgason kennen. Wir verabreden uns in einem Büchercafé im Zentrum. Ich frage aufgeregt: „Wie kam es, dass aus einem militarisierten Volk, wie die Wikinger es waren, die Island im Mittelalter besiedelten, bereits Anfang der Neuzeit eine pazifistische Gesellschaft wurde, die Waffen und Krieg für Unsinn hielt?“

          „Wir Isländer lernen aus der Literatur. Wir nehmen sie ernst“

          „Das ist eine gute Frage“, erwidert der Historiker. Es ist eine besondere Zeit für ihn: Bald sollen Autorenexemplare seiner Monographie „The Corsairs’ Longest Voyage“ aus Leiden eintreffen. Derweil vertreibt er sich gern die Zeit mit dem Erzählen. „Ich persönlich meine, unsere Sagas spielen hier eine zentrale Rolle. Sie sind voller Gewalt. Doch diese Gewalt brachte nichts außer nur noch mehr Gewalt.“ Und dann schmunzelt er verschmitzt. „Wir Isländer lernen aus der Literatur. Wir nehmen sie ernst.“

          Ich seufze. Doch ich darf Rania nicht im Stich lassen. Ich lenke das Gespräch auf die zitierte Antwort zurück. Einer ihrer Unterzeichner ist Pfarrer Hallgrímur Pétursson, ein bekannter Psalmdichter und Namensgeber der markanten Reykjavíker Kirche. Privat ist er der Ehemann von Gudridur Símonardóttir. Sie wurde von den Westmännerinseln entführt. Nach zehn Jahren kauft sie der König mit einigen anderen frei, und sie kehrt zurück. Wenn von Abenteuerlust die Rede ist, muss Pétursson aus erster Hand Bescheid wissen.

          Die Ehe ist ein Skandal. Der intelligente, vielversprechende junge Mann wurde mit einer besonderen Aufgabe betraut. Er soll die Gruppe isländischer Heimkehrer, die ja jahrelang dem Einfluss der „Heidentürken“ ausgesetzt waren, unterrichten. Wir würden heute sagen: resozialisieren.

          Er verliebt sich in die siebzehn Jahre ältere Símonardóttir

          Doch Pétursson ist wohl etwas übereifrig. Er verliebt sich in die siebzehn Jahre ältere Símonardóttir. Es muss eine wahre Leidenschaft sein. Símonardóttir soll die ganzen vorherigen Jahre ihrem Ehemann, der auf den Westmännerinseln geblieben ist, treu geblieben sein. So sieht es zumindest Steinunn Jóhannesdóttir, deren Roman „Das sechste Siegel“ auch auf Deutsch vorliegt. Es ist eine der wenigen literarischen Aufarbeitungen des Themas.

          „Ich wollte Símonardóttir ihre Stimme und Würde zurückgeben“, erzählt mir die Schauspielerin, feministische Aktivistin und Autorin. „Im Volksmund wird sie ja bis heute Türken-Gudda genannt.“ In der Tat ist die Romanfigur eine starke Frau mit Körper und Seele. Sogar als Sklavin bestimmt sie über sich selbst. Dem mächtigen Bey von Algier verweigert sie sich und nimmt dafür Peitschenhiebe hin. Sie schreibt einen Liebesbrief an ihren Ehemann (der Brief ist echt und bis heute erhalten!) und schwelgt in Erinnerungen an ihn, sich an eine Palastsäule pressend. Eine schwarze beschnittene Sklavin ertappt sie und nimmt sie voller Mitleid in den Arm.

          Auch wenn der Roman als eine Art feministischer Wiedergutmachung gelesen werden kann, beugt er sich noch vielen anderen Klischees. Besonders schade finde ich die vertane Chance, den Kontrast zu einer anderen erstaunlichen Frau auszuarbeiten: Anna Jasparsdóttir. Die beiden waren Nachbarinnen auf den Westmännerinseln und werden gemeinsam entführt. Doch ihre Schicksale in Algier verlaufen völlig unterschiedlich.

          Der Vater kehrt in die alte Heimat zurück, die Tochter bleibt in der neuen

          Jasparsdóttir konvertiert zum Islam und heiratet einen gewissen Jus Hamet (der sie vorher als Sklavin gekauft hat). In einer zeitgenössischen isländischen Quelle heißt es dazu: „Sie ließ sich nieder im Land der Türken und lebt mit einem Heiden..., sie hat Kinder mit diesem Mann und ist in all ihrem Äußerlichen wie auch in ihrem Tun, als wäre sie seine Ehefrau... Sie spaziert im Freien reichlich bekleidet mit Purpur und Scharlach.“ Verdient ein solcher Vergleich mit der „Hure Babylon“ nicht auch eine Wiedergutmachung? Zumal der neue Ehemann nicht nur wohlhabend ist, sondern offenbar auch gutherzig: Er kauft den entführten Vater seiner Frau frei. Der Vater kehrt in die alte Heimat zurück, die Tochter bleibt in der neuen.

          Hamet stammt von der Iberischen Halbinsel und ist wahrscheinlich ein zum Islam (re)konvertierter Maure. Und so führt mich die Recherche in Island zu meiner Lieblingsstadt Granada, mit der, wie der Zufall es so will, nicht nur Rania, sondern auch andere Figuren aus „Schluchzend“ verbunden sind.

          Die andalusischen Mauren dieser Zeit schleppen bereits eine generationsübergreifende, hundertfünfzigjährige Leidensgeschichte mit sich. Nach dem Fall Granadas an das Heer des Königspaares Ferdinand und Isabella, nach zahlreichen Repressalien gegen Menschen jüdischen und islamischen Glaubens, wird nun in den siebziger Jahren des sechzehnten Jahrhunderts der letzte Widerstand in der Gegend ausgemerzt. Aus Granada und Ostandalusien werden Deportationen in den Westen des Landes durchgeführt. Die einzelnen Kolonnen bestehen aus 1500 Männern, Frauen und Kindern und werden von Soldaten überwacht. Jeder fünfte Deportierte stirbt bei den Todesmärschen.

          Genau das könnte das Schicksal Hamets und seiner Vorfahren gewesen sein

          Die Überlebenden werden Anfang des siebzehnten Jahrhunderts endgültig aus dem spanischen Königreich vertrieben. Als sie in den Städten des südlichen Mittelmeers ankommen, ist ihr Leid jedoch nicht vorbei. Ein örtlicher Chronist berichtet: „Sie verhalten sich nicht wie wir. Sie sind keine Muslime, folgen spanischer Mode, Sprache und Verhaltensweisen. Ihnen fehlt es an Anstand und Würde. Sie tragen seltsame, fremde Namen wie Vargas, Pelafres, Blanco etc. Dazu sprechen sie kein Wort in unserer arabischen Sprache.“ Genau das könnte das Schicksal Hamets und seiner Vorfahren gewesen sein.

          Auch die unmittelbaren Täter sind in dieser Geschichte plurikulturell und führen, zum Beispiel, ein Leben in einer Patchworkfamilie zwischen dem niederländischen Haarlem und dem marokkanischen Salé. Murat Reis ist wahrscheinlich der Anführer einer der zwei Piratenflotten, die Island angreifen. Eigentlich ist er ein Blondschopf und heißt als junger Mann Jan Janszoon van Haarlem. Er lässt sich einen Kaperbrief ausstellen und greift für die Vereinigten Niederlande Schiffe der spanischen Habsburger an.

          Er ist verheiratet und hat mehrere Kinder. Ein solch langweiliges Leben ist auf Dauer jedoch nichts für ihn. Das berichtet zumindest eine türkische Quelle. Er verlässt die Niederlande, wechselt die Fronten und arbeitet sich zum Admiral der Piratenflotte in Salé hoch. Er gründet eine neue Familie mit einer maurischen Frau (offenbar ohne sich von seiner ersten Ehefrau scheiden zu lassen – die türkische Quelle sagt dazu, im Islam müsse man so etwas ja nicht verstecken). Sein Sohn Anthony begleitet ihn bei seiner maritimen Karriere, seine Tochter kommt aus den Niederlanden und wohnt eine Zeitlang bei ihm.

          Kurzum, sie alle seien die Grenzgänger jener Zeit gewesen

          Reis ist kein Einzelfall. Was bringt viele Tausende Nord- und Südeuropäer, darunter viele Marinefachleute, dazu, umzusiedeln, zum Islam überzutreten und manchmal sogar Piraterie zu betreiben? Peter L. Willon schreibt in „Pirate Utopias“: „Es war der Eindruck, der Islam sei frei von einer autoritären, geistlichen Obrigkeit, sogar vom Dogmatismus, und er zeichne sich durch eine ausgeprägte prosexuelle Haltung aus.“ Insbesondere die Menschen der Meere sieht Willon „als die Unterschicht des damaligen europäischen wirtschaftspolitischen Systems“ und betrachtet Piraterie „als eine Form gesellschaftlichen Widerstands“. Kurzum, sie alle seien die Grenzgänger jener Zeit gewesen.

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          Doch steht nicht gerade heute das Verwischen von Grenzen, von Opfer- und Täterrollen und die vermeintliche politische Korrektheit gegenüber Menschen islamischen Glaubens als gefährliche Manipulation zu Recht in der Kritik? Robert Davis schreibt für die BBC über eine bedeutungsträchtige Tendenz, die er bei europäischen Akademikern beobachtet: Europäer würden weitgehend „als böse Kolonialisten“ erinnert und nicht als Opfer. Dabei habe allein zwischen 1530 und 1780 „die Anzahl der europäischen Sklaven insgesamt 1,25 Millionen erreicht ... Weiße Sklaven sind ein marginalisiertes oder gar ignoriertes Thema.“

          Auch Helgason hat vor fünfzehn Jahren für eine Doku unter dem reißerischen Titel „Atlantic Jihad“ Regie geführt. Doch im Gegensatz zu Davis scheint er heute die Geschichte als einen Bereich von flüssigen Übergängen und Unschärfen zu sehen. Ein weiteres Mal treffen wir uns bei mir in der schönen Residenzwohnung. Sein Buch ist bereits angekommen, ich bin einer der ersten stolzen Besitzer des Bandes. Soll heißen, Rania bekommt jetzt tüchtig was zum Lesen.

          „Als kleines Mädchen habe ich die Höhlen danach abgesucht“

          Derweil sprechen Helgason und ich darüber, dass Sklaverei nicht gleich Sklaverei ist. In der Geschichte um Jasparsdóttir, Símonardóttir und die anderen waren die Entführungen zumeist auf Lösegeldzahlungen ausgerichtet. Solche Praktiken waren schließlich auch in Kontinentaleuropa nicht unüblich. Viele der Entführten konnten im südlichen Mittelmeerraum nicht nur ihren Berufen nachgehen und den eigenen Unterhalt sichern, sondern sich auch als freie Menschen etablieren.

          Doch Davis scheint mit seiner Kritik an den entfremdeten Diskursen einen wunden Punkt zu treffen. Um Rania nicht nur mit sachlichem Lesestoff zu versorgen, reise ich zu den Westmännerinseln. Dort treffe ich eine Frau, deren Vorfahre einer der Entführten ist: „Als kleines Mädchen habe ich die Höhlen danach abgesucht“, erzählt sie, „wo man sich im Falle eines Piratenangriffes verstecken könnte.“ Ein spannendes Gespräch über gelebte lokale Vergangenheitsnarrative entfaltet sich.

          In der Großstadt Reykjavík werden Menschen, die sich ihnen beugen, als Hinterwäldler belächelt. Schließlich ist Landflucht auch in Island ein Thema. Die meisten scheinen am Ende doch lieber Teil der vielstimmigen Welt sein zu wollen, gegen die Lasten, offen für die Abenteuer. Ganz so wie es Ottmar Ette zum Thema „Literaturen ohne festen Wohnsitz“ erhellend formuliert: „Auch im Hinblick auf die europäischen Literaturen... werden sich neue Wege entwickeln, welche die Last der Geschichte mit List in eine lustvolle Aneignung geschichtlicher Wirklichkeiten verwandeln werden.“

          Rania, eine große Aufgabe steht dir bevor

          Nota bene, die lustvolle Aneignung geschichtlicher Wirklichkeiten (in diesem Fall die zitierte Antwort an den dänischen König) hat heute in Island reale gesellschaftspolitische Konsequenzen: Polizisten tragen hier keine Waffen. Und? Das Land hat eine der weltweit niedrigsten Tötungsraten pro Kopf.

          „Historische Narrative werden zu kollektiven Therapien und zu einer Bestätigung der eigenen Existenz. Ich erzähle, also bin ich“, gibt mir Helgason in unserem letzten Gespräch zu bedenken. Nun hoffe ich in meiner Zeit in Reykjavík Rania einen guten Dienst erwiesen zu haben. Ich habe gleich auch einige Fragen an sie: Muss Erinnerung Recht und Unrecht haben? Und der Opfer-Täter-Diskurs? Vielleicht sind Versuche, immer alles säuberlich zu trennen, nicht so vorteilhaft, wie wir uns das in unserer kontinentaleuropäischen Verbissenheit vorstellen? Die Umwandlung der geschichtlichen Last in Lust: Rania, eine große Aufgabe steht dir bevor.

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