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Interview mit Madame Nielsen : „Ein Experiment mit dem Tod, dem Leben, dem Sex“

Auf raffinierte Weise undurchschaubar: Madame Nielsen Bild: Sofie Amalie Klougart

Die dänische Künstlerin Madame Nielsen wurde 1963 als Claus Beck-Nielsen geboren. Im Roman „Das Monster“ blickt sie zurück auf ihre Zeit in der Performance-Truppe „The Wooster Group“ und das New York der Neunziger.

          5 Min.

          Madame Nielsen, was war die „Wooster Group“?

          Julia Encke

          Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Die Wooster Group war das Wahrzeichen der Avantgarde in New York. Sie wurde in den Siebzigern gegründet und hatte in den Achtzigern, Neunzigern ihre Blütezeit. Und das hatte viel damit zu tun, dass sie mit ihrer Performing Garage in der Wooster Street einen Ort hatte, wo sich auch alle anderen sammelten: Susan Sontag, Lou Reed, John Lurie, Laurie Anderson, David Byrne, Paul Auster. Wenn Andy Warhols Factory der Ort der Kunstszene in New York der Sechziger war, dann war The Garage der Ort der Achtziger und frühen Neunziger. Die Garage war nicht der Broadway, den die ganze Welt kannte. Willem Dafoe war damals auch nicht so berühmt wie heute. Aber sie war damals schon Kult.

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