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George R.R. Martin im Gespräch : „Ich wusste früh, wer im Verlauf der Geschichte sterben würde“

Der moderne Klassiker des Abofernsehens: Szene aus der Serie „Game of Thrones“, die auf den Romanen des „Das Lied von Eis und Feuer“-Zyklus von George R.R. Martin basiert Bild: HBO

Die Erfolgsserie „Game of Thrones“ ist vorbei. Aber ihr Schöpfer George R.R. Martin kündigt im Interview an: Er wird sein Millionenpublikum noch mit ganz anderen Geschichten aus Westeros überraschen.

          7 Min.

          „Hat man Sie schon bezüglich der Fragen informiert?“, fragt die Assistentin, während ihre Hand auf der Klinke der Tür zu dem Zimmer ruht, in dem George R.R. Martin sitzt, um einige wenige Interviews auf der Worldcon 2019 in Dublin zu geben. Nein, hat man nicht. „Oh. Nun, das ist ganz einfach. Keine Fragen zu seiner Gesundheit, wie er die finale Staffel von ,Game of Thrones‘ fand, was er von den Drehbuchautoren hält und wann das nächste Buch kommt.“ Der Hinweis, dass dies die Fragen sein könnten, die die Leser am meisten interessierten, wird mit einem gequälten Lächeln quittiert. Dann öffnet sie die Tür. Drinnen sitzt der Autor mit grauer Schiffermütze, schwarzem Hemd nebst gepunkteten Hosenträgern unter grauer Weste – wie eine zeitgenössische Version von Ibsens Bergkönig, Cola trinkend.

          Axel Weidemann

          Redakteur im Feuilleton.

          Mr Martin, Sie sind ein begeisterter und langjähriger Besucher der Worldcon, des bedeutendsten Treffens für Science-Fiction und Fantasyliteratur.

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