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Der globale Thriller : Geteilter Mord ist doppelte Auflage

Foto fürs Marketing: Liza Marklund und James Patterson Bild: Peter Jönsson

Ein transatlantisches Literaturexperiment mit eingebauter Erfolgsgarantie: Zwei Bestsellerautoren schreiben vierhändig. Seit gestern liegt „Postcard Killers“, der Thriller von James Patterson und Liza Marklund, als „Letzte Grüße“ auch auf deutsch vor.

          Wenn James Patterson richtig in Fahrt kommt, macht er den Albatros. Dann gehen seine Arme so weit auseinander, als müssten sie die ganze Welt umfassen. Die ausufernde Geste unterstreicht, dass er groß denkt. Und groß, das meint die ganze Welt. Millionen von möglichen Buchkäufern. Und nun ist Jim, wie ihn seine Freunde nennen, aufgebrochen, Skandinavien zu erobern. Weniger weil der skandinavische einer der wichtigsten Buchmärkte der Welt wäre, sondern eher, weil seiner Agentin aufgefallen ist, dass es jede Menge skandinavischer Krimiautoren gibt, die sich gut exportieren. Da müsste doch wohl auch Platz sein für Importware.

          Hannes Hintermeier

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Neue Sachbücher“.

          Deshalb sitzt James Patterson mitten im eiskalten Winter nicht daheim am Schreibtisch in Palm Beach, sondern zusammen mit Liza Marklund in einem Konferenzraum des Stockholmer „Grand Hotel“ und übt sich im Paarlauf. Drei Tage bewirbt das neue Traumpaar des internationalen Thriller-Genres (Achtung, Ironie: Den Satz bitte nicht für Werbezwecke verwenden!) den gemeinsam verfassten Roman „Letzte Grüße“, im Original griffiger „Postcard Killers“ überschrieben.

          Liza Marklund war nach elf Büchern in elf Jahren gerade dabei, ihren „Kopf aufzuräumen“, als die Anfrage kam. Sie zögerte nicht: Und ob sie das wollte, mit James Patterson schreiben! Sie gibt in diesem Tandem eine Art blonde Emma Peel, fünfzehn Jahre jünger, ranke, schlanke Schwedenoptik. Daheim und in vielen europäischen Märkten, auch auf dem deutschen, ist sie erfolgreich. Auf dem amerikanischen Markt noch nicht. Das könnte sich jetzt ändern.

          Vorlage für „Letzte Grüße”: Nils von Dardels Gemälde „Der sterbende Dandy” (1918)

          Der Sprung unter die Dollar-Milliardäre

          Aber wer wird denn gleich von Märkten oder Werbung reden? Es geht doch bei dem gemeinsamen Projekt nur darum, etwas Neues auszuprobieren. Ihm gehe es nicht ums Geld, sagt Patterson: „Entschuldigung, aber davon habe ich wirklich genug, um es mal vorsichtig zu formulieren.“ Er sagt das gleich am Anfang des Gesprächs, und wenn man den Hochrechnungen der amerikanischen Branchenpresse glaubt, hat James Patterson vor nicht allzu langer Zeit den Sprung in die Liga der Dollar-Milliardäre geschafft. Dazu muss man wissen, dass er wie J. K. Rowling, Stephenie Meyer und Dan Brown zu den globalen Auflagenkönigen zählt.

          Mehr als hundertdreißig Millionen Exemplare seiner Bücher sollen bislang weltweit verkauft worden sein - bei bis zu sieben Neuerscheinungen im Jahr. Im Herbst 2008 soll er - die Summe wurde nie bestätigt, aber auch nie dementiert - mit seinem amerikanischen Verlag Little, Brown einen Dreijahresvertrag abgeschlossen haben. Er garantiert die Abgabe von siebzehn Büchern in diesem Zeitraum und lässt sich dafür 150 Millionen Dollar überweisen. Das macht pro Buch 8,8 Millionen Dollar Vorschuss.

          Die Autorenmarke James Patterson weiß um ihren Wert. In Stockholm lässt der Amerikaner keinen Zweifel daran, wer hier die Supermacht ist. Wenn es also offiziell nicht darum geht, neue Märkte zu erschließen, worum geht es dann? Patterson ist bei millionenfacher Zustimmung sehr wohl an die Ablehnung durch bestimmte Kulturkreise gewöhnt. Eine Menge Leute könnten nicht akzeptieren, dass er anders denke, als sie es ihm unterstellten. „Auch Liza und ich denken nicht gleich, aber wir akzeptieren einander. Wir beide möchten wachsen, dazulernen, uns weiterentwickeln.“

          Die Romane verkaufen sich wie geschnitten Brot

          Kleinstadtbiographien: Die Herkunft aus kleinen Verhältnissen spielt eine Rolle. Marklund erzählt, sie sei „in den Wäldern aufgewachsen“, habe „den Bienen Geschichten erzählt“. Patterson hat das Erzähler-Gen von den Großeltern. Beide charakterisieren sich als „familienorientierte Workaholics“. Patterson ist ein entspannter Spätkapitalist, Marklund treiben Klassenkampf und Frauenbewegung um. Finanziell unabhängig, lebt sie das halbe Jahr in Marbella.

          Der Amerikaner verteilt die Arbeit auf mehrere Schultern. Mit einem Stamm von fünf Koautoren - deren Namen auf und in den Büchern nicht genannt werden - entwickelt Patterson die Grundzüge des Plots, die seine Schreiber dann ausarbeiten. „Wenn die Chemie zwischen mir und meinen Autoren stimmt, kommt dabei immer etwas Besseres heraus, weil es zwei Sichtweisen vereint. Es bündelt die Kräfte: Die besten Bücher, die ich geschrieben, habe - ,The Beach House', ,Honeymoon', die Serie um den Psychologen Alex Cross -, habe ich mit Koautoren gemacht.“

          Die Romane verkaufen sich wie geschnitten Brot, weil die Käufer, wie bei Markenware üblich, gar nicht überlegen: Wo Patterson draufsteht, ist Patterson drin, gleichgültig, welches Genre der Autor gerade bespielt. Und es gibt eigentlich nichts, was er nicht bespielt - auch wenn sein Schwerpunkt im Thriller-Genre liegt. Handlung regiert, Psychologie verliert. Reduzierter Einsatz von Adjektiven. Schmückendes Beiwerk: Fehlanzeige. Hundertdreißig Kapitel von maximal drei Seiten Länge spendiert er seinen Stoffen.

          Amerikanische Emotion, skandinavischer Realismus

          Technisch habe es überhaupt kein Problem gegeben, vierhändig über den Atlantik hinweg zu arbeiten, obwohl Patterson mit Bleistift schreibt. Seine Sekretärin ist die Einzige, die die Schrift des Werkstattmeisters lesen kann: „Ich will in der Lage sein auszuradieren.“ Marklund erzählt vom Skript, das zur Hälfte englisch und zur Hälfte schwedisch gewesen sei, „was ziemlich merkwürdig aussah“. Dennoch, die Vorstellung, mit einem erfolgreichen europäischen Autor zusammenzuarbeiten, habe ihm gefallen, sagt Patterson: den „emotionalen amerikanischen Thriller mit dem mehr literarischen und realistischen skandinavischen Thriller zu kombinieren“.

          Da es in den Vereinigten Staaten, wie Patterson nüchtern vermerkt, kaum Berichterstattung über Bücher gebe, müsse man die Bücher eben auf anderen Kanälen zum Leser bringen. Dass er selbst es Ende Januar zur Titelgeschichte im Magazin der „New York Times“ gebracht hat, hat ihn deshalb umso mehr gefreut, zumal diese Zeitung ihn die längste Zeit ignoriert hatte. „Ich werde kaum je rezensiert, weil sie wissen, was ich liefere. Die Gefahr für mich ist, dass Leute über mich schreiben, die meine Bücher nicht gelesen haben.“ Und das sei häufig der Fall gewesen. „Die ,Times' hat einmal eine Geschichte über mich gebracht, die begann mit dem Satz: ,Ich habe seine Bücher nicht gelesen, aber ...' Wenn ich Chefredakteur gewesen wäre, hätte ich den Kerl gefeuert.“

          Beim Abendessen prallen Alte und Neue Welt aufeinander, kollidieren Fiktion und Wirklichkeit. Dazu muss man wissen, dass Marklund andere Handelswege erobert hat als Patterson. Sie gründete 1999 zusammen mit dem in Schweden weltberühmten Autor Jan Guillou und dessen Frau Ann-Katrin Skarp einen Verlag, den Piratsförlaget. Nun ist Guillou vergangenes Jahr ins Gerede gekommen, als ruchbar wurde, dass er als junger Journalist einige Jahre am Haken des KGB hing. An diesem Abend macht er um das Thema einen weiten Bogen.

          Pettersons Manufaktur kennt keinen Klassenkampf

          Jetzt geht es schließlich ums Geschäft, und da hat der Piratförlaget einen unüblichen Weg eingeschlagen: Autor und Verlag teilen sich den Erlös jeweils zur Hälfte. Eine Reihe von bekannten Autoren hat sich deshalb dem Haus angeschlossen - und nebenbei den schwedischen Buchmarkt verändert. Bei Verhandlungen können die Autoren mit einem Wechsel zum Piratenverlag drohen; das habe ihre Lage insgesamt verbessert.

          Pattersons Manufaktur in Florida kennt keinen Klassenkampf. Hier regiert der Markt, und der langjährige Werbefachmann weiß, wie dieser zu bedienen ist. Bezeichnend war schon sein Einstieg in die Eigenvermarktung, als er 1992 auf eigene Kosten einen Fernsehspot drehen ließ, um „Along Came A Spider“, den ersten Roman der Alex-Cross-Serie, zu bewerben. Das Buch wurde ein Riesenerfolg, seither ist Patterson sein eigener Marketing-Chef. Sein Hausverlag hat ein eigenes Team abgestellt, das sich nur um Pattersons Titel kümmert. Schließlich setzt er auf bestimmten Märkten - an erster Stelle im Vereinigten Königreich - allein mehr um als manche mittelgroße Verlagsgruppe.

          Das Werbegeschäft selbst habe ihn nie interessiert, er habe nur schnell begriffen, wie es funktioniert. „Das hat nur die Stromrechnung bezahlt. Meine Liebe gehörte der Literatur. Ich habe aber am College gemerkt, dass ich diese Liebe töte, wenn ich die akademische Laufbahn einschlage. Aber ich wollte nicht, dass mein Schreiben durch Abgabetermine unter Druck gesetzt wird - ich wollte nicht vom Schreiben leben müssen.“ Heute subventioniert er als internationaler Umsatzgarant ein breites Verlagsprogramm.

          Frau Marklund hasst die Preisbindung

          Mit diesem Effekt rechnet auch der Piratförlaget. Die schwedische Ausgabe - derzeit prominent plazierte Stapelware - kostet umgerechnet dreißig Euro, ein stolzer Preis für einen Krimi von 384 Seiten. Dass hier Masse gemacht werden soll, daraus macht Liza Marklund ebenso wenig einen Hehl wie aus ihrer Abneigung gegen Buchpreisbindung wie in Deutschland: „Bücher soll es einfach überall zu kaufen geben. Der kleine Buchhändler interessiert mich null. Soll er verschwinden - wen kümmert das?“ Es sei doch eine Fehlinterpretation, dass Bestseller der guten Literatur Leser wegnähmen. „Es ist genau umgekehrt: Ohne Bestseller geht doch keiner in einen Buchladen.“

          Kollege Patterson schlägt versöhnlichere Töne an. Er hat seine Zuneigung zur Leseförderung entdeckt, seit er bei seinem eigenen Sohn einige Mühe hatte, ihn ans Lesen heranzuführen. Es sei für ein Land überlebenswichtig, dass die Leute läsen. Deshalb müsse weiter an der Senkung der Schwellenangst gearbeitet werden: „Ich gehe nie in einen Baumarkt. Ich habe keine Ahnung von Nägeln oder Schrauben und käme mir dort wie ein Trottel vor. Das gibt es auch bei Leuten, die Angst vor Buchhandlungen haben, weil sie sich blöd vorkommen, wenn sie die falsche Frage stellen.“

          Und dann macht er wieder den Albatros und sagt, in seiner Heimat gebe es „alle möglichen Gruppen von Leuten“, und nicht alle Verlagsprogramme spiegelten diese politische Meinungsvielfalt wider. „Ich habe einmal zu meinem Verleger gesagt: ,Habt ihr eigentlich auch Republikaner unter euren Angestellten?' Er sagte: ,Wahrscheinlich nicht.' Ist das nicht merkwürdig in einem Land, in dem ungefähr die Hälfte der Leute Republikaner wählen? Wäre es nicht klug, fair und vernünftig, sie alle zu erreichen?“

          Die Opfer werden nach berühmten Gemälden arrangiert

          Der heute in deutscher Übersetzung im Limes Verlag erscheinende Roman „Letzte Grüße“ handelt von einem in Serie mordenden Geschwisterpaar. Die Amerikaner Sylvia und Malcolm Rudolph arrangieren ihre Opfer nach berühmten Gemälden. Es braucht allerdings einen Ermittler aus der Bronx, der seine ermordete Tochter rächen will, und eine hartnäckige schwedische Journalistin, um der behäbigen Polizei auf die Sprünge zu helfen. Der Roman funktioniert zuverlässig nach der Pattersonschen Methode der Kurzkapitel. Cliffhanger, Spannung transportierende Schlusssätze, sind Pflicht, Liebe und Lokalkolorit dito.

          Marklund/Patterson hätten sich viel Mühe gegeben, die Rudolphs faszinierend zu gestalten, sie „als wunderschöne, verführerische junge Leute zu zeigen, die noch nicht mal an den Morden an sich interessiert sind. Das sind Nebenprodukte. Es geht ihnen um Schönheit und die Kunst, die Morde liefern ihnen nur das Geld, um das neue Traumauto zu kaufen.“

          Womit wir zuletzt in der Unterabteilung Gesellschaftskritik wären. Es gebe, analysiert James Patterson, heutzutage einen Haufen solcher Leute, die nur noch aus ihrem Ego bestünden, die sich nicht um Institutionen kümmerten, um Gesetze, um Gesellschaft. Und in Schweden sehe es nicht viel besser aus, sagt Marklund. „Die Schweden denken, das Problem der restlichen Welt sei, dass es nicht Schweden ist. Wir glauben, dass wir die Besten sind.“

          Klafft also eine Lücke zwischen dem tatsächlichen Zustand der schwedischen Gesellschaft und dem Bild, das Hunderte von Thriller-Autoren seit Jahr und Tag von ihm liefern - in einem Cocktail aus Polizei- und Medienkritik, Rechtsradikalismus, Missbrauch von Frauen, Gewaltexzessen? Liza Marklund schweigt einen Augenblick, dann sagt sie: „Schauen Sie doch nur mal aus dem Fenster: Es ist schwarze Nacht, es ist kalt. Das hat doch Auswirkungen auf die Menschen.“ James Patterson ist da weniger sentimental. „Schweden ist eine Marke. Die Leser wissen, was sie bekommen. Und sie mögen das.“

          Liza Marklund

          1962 in einem Dorf in Norden Schwedens geboren, brach Liza Marklund im Alter von sechzehn Jahren die Schule ab und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch. Während ausgedehnter Wanderjahre blieb sie längere Zeit in England, Israel und den Vereinigten Staaten. In Schweden absolvierte sie eine Journalistenschule, machte Karriere bei Boulevard-Zeitungen. 1998 debütierte sie mit dem Krimi „Olympisches Feuer“, dessen Protagonistin, die Journalistin Annika Bengtzon, bis heute ihre Hauptfigur ist. Ihre Romane verknüpfen Gesellschaftskritik mit investigativem Journalismus, bedienen aber auch die genretypischen Themen wie Machtmissbrauch, Polizeistaat und Gewalt gegen Frauen. Sie ist Mitbegründerin und erfolgreichste Autorin des Piratförlaget. Marklund ist in zweiter Ehe mit einem Fernsehproduzenten verheiratet und hat drei Kinder. Sie lebt die Hälfte des Jahres in Marbella.

          James Patterson

          1947 in Newburgh/New York als Sohn einer irisch-litauisch-niederländisch-russischen Familie geboren, studierte Patterson an der Vanderbilt University Literatur, bevor er sich der Werbebranche zuwandte. Im Alter von 37 Jahren war er für das Nordamerika-Geschäft der international tätigen Agentur J. Walter Thompson zuständig. Sein erster Roman, „The Thomas Berryman Number“, gewann 1977 einen Edgar, den Oscar der Kriminalliteratur. Aber erst 1992 gab Patterson seinen Beruf auf, um sich dem Schreiben und der professionellen Vermarktung seiner Romane zu widmen. Mit einer Weltauflage von mehr als 130 Millionen Exemplaren in vierzig Sprachen zählt er zu den erfolgreichsten Autoren der Welt. Auf der Bestsellerliste der „New York Times“ war er - auch das ein Rekord - bislang mit fünfundvierzig Romanen vertreten, siebzehn davon standen auf Platz eins.

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