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Autor der „Deutschstunde“ : Siegfried Lenz ist tot

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Schriftsteller Siegfried Lenz Bild: dpa

Siegfried Lenz, einer der bedeutendsten und meistgelesenen Schriftsteller der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur, ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren.

          Der Schriftsteller Siegfried Lenz ist tot. Der bedeutende Autor der deutschen Nachkriegsliteratur starb an diesem Dienstag im Alter von 88 Jahren im Kreise der Familie, wie der Verlag Hoffmann und Campe mitteilte.

          Zu seinen wichtigsten Werken gehören die Romane „Deutschstunde“ (1968) und „Heimatmuseum“ (1978). Besonders beliebt war sein Erzählband „So zärtlich war Suleyken“ (1955) mit humorvollen Geschichten aus Ostpreußen. Lenz, der aus Masuren stammt, engagierte sich politisch für die Aussöhnung mit Polen und Israel.

          Zum 85. Geburtstag von Lenz (am 17. März 2011) hatte der damalige Bundespräsident Christian Wulff die Verdienste des Autors für das wiedergewonnene Ansehen Deutschlands gewürdigt.

          Lenz war Ehrenbürger der Hansestadt Hamburg und seiner masurischen Geburtsstadt Lyck, die heute zu Polen gehört und jetzt Elk heißt. In Hamburg lebte Lenz seit dem Zweiten Weltkrieg.

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