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Auf Ismail Kadares Spuren : Träume, Märchen und Paläste

  • -Aktualisiert am

Einst Abrisskandidat, heute Gedenkort: Der Pallati me kuba in Tirana Bild: Thomas Lehmkuhl

Es ist alles noch so, wie in seinen Romanen: Unterwegs in Albanien, auf der Suche nach den Orten des weltberühmten Schriftstellers Ismail Kadare.

          8 Min.

          Drei Dinge, heißt es, einten das albanische Volk: die Sprache, die kein Nachbar versteht, die Verehrung für den großen Osmanen-Kämpfer Skanderbeg und die mindestens ebenso große Verehrung für Autos der Firma Mercedes-Benz.

          Von der albanischen Autoleidenschaft kann man sich ein gutes Bild machen, wenn man die Kreuzung an der Ecke Dibrës-Straße in Richtung Skanderbeg-Platz zu überqueren versucht. Die Schlachtschiffe aus Sindelfingen werden hier von Audis, Volkswagen und zahlreichen Fiats flankiert. Gemeinsam bilden sie eine so dichte Formation, dass an ein Hinüberhüpfen nicht zu denken ist. Auch eine grüne Ampel bietet keine sichere Gewähr, den „Pallati me kuba“, den Palast der Kuben, auf der anderen Seite zu erreichen.

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