Götz Kubitschek auf der Messe : Keinen Bock auf Katzentisch

Götz Kubitschek ist auf der Buchmesse – allerdings nicht in der Ecke, in der in diesem Jahr die rechten Verlage ihre Stände haben. Er hat den Veranstaltern ein Schnippchen geschlagen.
Eine kleine Lücke klafft neben dem Stand des Verlags Deutsche Geschichte für junge Leser. „Da wäre Antaios hingekommen, wenn er die Genehmigung für einen Stand beantragt hätte“, vermutet Bastian Behrens. Der junge Mann ist der Sprecher der Zeitung „Junge Freiheit“, die, wie ein paar andere Verlage, in einer abgelegenen Ecke von Halle 4.1 steht. Lila Teppich führt in den Gang, der als Sackgasse endet. Den Stand an sich findet Behrens gut. Aber: „Die Plazierung ist politisch motiviert“, sagt er. Offiziell waren die rechten Verlage abseits der Besucherströme plaziert worden, weil es nach den Ausschreitungen im vergangenen Jahr Sicherheitsbedenken gegeben hatte. Doch Behrens meint, die Ausschreitungen hätte es nicht am Stand der „Jungen Freiheit“ gegeben, sondern vor allem am Stand von Antaios, dem rechten Verlag von Götz Kubitschek. Doch Antaios ist nicht auf der Messe. Götz Kubitschek aber schon.





