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Der menschenleere Eingangsbereich des Torhauses während der Frankfurter Bücherschau: Nach einer Messe mutet das weniger an.

Nachlass der Buchmesse : Welche Trends bleiben?

Ob die digitale Buchmesse ein Erfolg war, ist noch nicht aufgeschlüsselt. Die gemeldeten Besuchszahlen weisen in verschiedene Richtungen – und die Veranstalter müssen sich Gedanken um das nächste Jahr machen.

Frankfurter Buchmesse 2020 : Nüchtern im Netz

Die Entscheidung, die Frankfurter Buchmesse digital aufzuziehen, war ein konsequenter Schritt. Doch lebt die Veranstaltung von Atmosphäre, Flair und Emotionen. Wer meinte, da lasse sich einiges davon mit ins Internet nehmen, wurde enttäuscht.

Zur Frankfurter Buchmesse : Autorengespräche der F.A.Z.

Zu Gesprächen an den Buchmessestand konnte die F.A.Z. in diesem Jahr Autoren und Zuhörer leider nicht einladen, wohl aber ins Netz: Hier finden Sie unsere Gespräche über Romane und Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher.
Aktivisten der Klimaschutzbewegung Fridays for Future in Berlin

Ute Frevert im Gespräch : Gefühle machen Geschichte

Die Historikerin Ute Frevert hat ein neues Buch über die Macht von Gefühlen veröffentlicht. Im Gespräch erklärt sie, welche Rolle Wut, Empathie und Angst in der deutschen Geschichte seit 1900 gespielt haben.
Wulf Schneider auf dem von ihm entworfenen Blauen Sofa

Interview mit dem Designer : Was hält das Blaue Sofa alles aus?

Der Designer Wulf Schneider hat das Möbelstück erfunden, das als Blaues Sofa berühmt wurde. Er freut sich über jeden Prominenten, der zur Buchmesse darauf sitzt. Nur eine Sache macht ihm schwer zu schaffen.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.

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  • Eine Stimmung, die wir in diesem Jahr vermissen werden: Besucher der Leipziger Buchmesse im Abendlicht in der Glashalle

    Leipzig ohne Buchmesse : Was vom Lesen übrig blieb

    Eigentlich hätte Leipzig jetzt im literarischen Überschwang der Buchmesse gelebt. Nach der Absage wegen Corona wollte man möglichst viel vom Begleitprogramm retten. Doch der gute Vorsatz allein reicht nicht.
  • Bereits ein zweites Mal mit einem der großen Literaturpreise des Landes ausgezeichnet: Lutz Seiler

    Lutz Seilers Roman „Stern 111“ : Suche Höhle für poetisches Dasein

    Ein Haus besetzen und vor Glück vom Dach springen: Lutz Seilers „Stern 111“ erzählt von deutscher Wende-Euphorie um 1989/90 und danach – so intensiv, dass man am liebsten dabei gewesen wäre. Gerade wurde der Roman mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
  • Der Schriftsteller Ingo Schulze

    Neuer Roman von Ingo Schulze : Die Rechten und die Rechtschaffenen

    Ingo Schulze ist mit seinem neuen Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ völlig zurecht für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Der Roman handelt von einem Buchhändler in Dresden, der nach der Wende rechtsradikal wird.
  • Norwegische Literatur : Mit Wagemut nach Frankfurt

    Die norwegische Literatur soll sich derzeit in einem Goldzeitalter befinden. Nun ist sie auf der Buchmesse Ehrengast. Wird sich für deutsche Leser die hohe Erwartung erfüllen?
  • Buchmessen-Gastland Norwegen : Der Geruch von toter Großmutter

    Norwegen ist das Gastland der Buchmesse 2019. Feuilleton-Redakteurin Elena Witzeck hat sich im Pavillon umgesehen und ein Land kennengelernt, das stolz auf seine Lesekultur ist. Nur auf Schweden sollte man die Norweger nicht ansprechen.
  • Preisträger Stanišić : „Peter Handke hat den Preis nicht verdient“

    Mit seinem Roman „Herkunft“ hat Saša Stanišić die Jury des Deutschen Buchpreises überzeugt. In seiner Rede kritisiert er die Auszeichnung Peter Handkes mit dem Literaturnobelpreis. Andrea Diener hat ihn im Anschluss an die Verleihung getroffen.
  • Michael Busch

    Thalia-Chef im Interview : „Das Buch hat die Wende geschafft“

    Triste Stimmung im Buchhandel? Davon will Thalia-Chef Michael Busch nichts wissen. Im Gespräch erklärt er, wieso das Geschäft besser läuft als viele denken, warum ihn Amazon nicht schreckt und wie die Branche junge Menschen wieder fürs Lesen begeistern will.
  • Durs Grünbein, 1989 vor dem Reichstag

    Durs Grünbein im Gespräch : Ohne Mauer keine DDR

    Ist Freiheit eine körperliche Erfahrung? Und was geschah im Oktober vor dreißig Jahren in der DDR? Eine Fragestunde mit Durs Grünbein.
  • Barde des Balkankriegs : Wider den Literaturnobelpreis für Peter Handke

    Niemand hat die Massaker, den Krieg und das Leid auf dem Balkan so ausdrucksstark zur Petitesse erklärt wie Peter Handke. Für die Opfer birgt die Stockholmer Entscheidung eine erschütternde Botschaft. Ein Essay.
  • Die polnische Autorin Olga Tokarczuk

    Literaturnobelpreise : Neues Vertrauen in die Urteilskraft

    Eine gleichzeitige Vergabe von zwei Literaturnobelpreisen hatte es seit 1928 nicht mehr gegeben. Die Schwedische Akademie wollte damit Normalität herstellen. Mit den Auszeichnungen für Olga Tokarczuk und Peter Handke ist ihr mehr als das gelungen.
  • Edvard Munch: „Die Sonne“, 1912

    Munch und Knausgård : Wir sehen uns

    Karl Ove Knausgård hat eine Edvard Munch-Ausstellung kuratiert. Und schreibt in seinem neuen Buch: Munchs Kunst ist wie wir. Aber stimmt das? Und wer ist wir?
  • Beim Ehrengast der Buchmesse : Aber bitte mit Same

    Gemeinsam mit Norwegen ist das einzige indigene Volk Europas Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Bei einem Besuch im Polarreich zeigt sich viel crossmediale Energie und eine konsequent naturverbundene Kultur.
  • Wo sind wir nur gelandet? Der Blick vom Flughaengebäude der Stadt Bergen fällt auf ein Schild, das die Zweifel noch verstärkt.

    Buchmessengastland : Was denkt eigentlich der Möbelpacker?

    Literaturgrüße aus dem Buchmessengastland: In der norwegischen Stadt Bergen blühen Lyrik, Prosa und Jazz – obwohl Autoren wie Tomas Espedal ihre Heimat manchmal verfluchen.