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Präsenzmesse sieht so aus, und in diesem Jahr wäre es in Frankfurt wohl auch genau so leer geworden.

Absage der Buchmesse : Messe und Macht

Im Mai erklärte die Frankfurter Buchmesse, sie werde nicht absagen. Nun, fünf Wochen vor Beginn, die Kehrtwendung: Im Zentrum der Absage und der Verlegung der Leipziger Buchmesse stehen die Verlage.
Bilder aus einer anderen Zeit: Andrang am Eröffnungstag der Frankfurter Buchmesse 2016

Frankfurter Buchmesse : Eine überfällige Entscheidung

Die Entscheidung, zur Frankfurter Buchmesse im Oktober die Hallen geschlossen zu halten, war überfällig. Was die Veranstalter stattdessen anbieten, überzeugt nicht jeden. Doch vielleicht hat die Sache auch ihr Gutes.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.

Serdar Somuncu und Radioeins : Streng überwacht vom Programmchef

Was ist denn nun mit Satire? Serdar Somuncu wird aufgrund politisch unkorrekter Aussagen in einem Podcast von radioeins angefeindet. Beim verantwortlichen Sender RBB versuchte man sich in Schadensbegrenzung. Das sorgte für noch mehr Verwirrung.

Abgesagtes Oktoberfest : Koa Wiesn

Ein paar Unerbittliche, ein paar Polizisten – sonst ist die Bavaria allein auf der Theresienwiese, wo an diesem Samstag das Münchner Oktoberfest hätte eröffnet werden sollen. Vieles rauscht ihr durch den Kopf.

T. C. Boyle auf Twitter : Feuersaison

Die Plage der westlichen Zivilisation beschreibt T.C. Boyle schon lange. Sein Twitter-Tagebuch kalifornischer Realität wirkt angesichts der verheerenden Brände wie der Versuch, eine verschwindende Welt zu dokumentieren.

Hohenzollern : Verbandspolitik

Wer über Preußen forscht, gerät unter Druck der Hohenzollern. Die Vorsitzende des Historikerverbands bekommt es jetzt wegen eines Gastbeitrags in der F.A.Z. auch noch mit der verbandsinternen Opposition zu tun.

BDZV-Chef Döpfner : Von der Unabhängigkeit der Presse

Als Präsident des Verlegerverbands BDZV sitzt Springer-Chef Mathias Döpfner fest im Sattel. Warum, das deutet seine Grundsatzrede an: Er teilt in alle Richtungen aus. Nur die „Bild“-Zeitung ist seine offene Flanke.

Manipulationen weltweit : Facebooks Prios

Facebook brüstet sich mit dem Kampf des Unternehmens gegen politische Desinformation in seinem sozialen Netzwerk. Das interne Memo einer scheidenden Mitarbeiterin zeigt, welche Grenzen dieser Kampf hat.

Das neue hr2-Programm : Hellhörig bleiben

Reform eines traditionsreichen Rundfunkplatzes: Am Montag ist das neue Programm der Kulturwelle hr2 gestartet. Wie hört es sich an?

Russische Fernsehpropaganda : Reuetränen

In einer Satireshow des russischen Staatssenders RT verkörpert eine Moskauer Schauspielerin eine belarussische Demonstrantin. Kurz darauf bittet sie alle Belarussen für ihre „unentschuldbare Tat“ um Verzeihung.

Soziale Kälte : Die mangelnde Empathie der Reichen

Je reicher, desto weniger mitfühlend: Eine Studie zeigt, dass es wohlhabenden Menschen oft schwer fällt, die Gefühle anderer zu lesen. Weshalb?

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  • Der Mann geht angeln, dann wird sein leerer Truck gefunden – was ist da passiert?

    Roman über Kanadas Hinterland : Je drive mon truck

    Wenn die Frau englischen Rock mag und der Mann französischen Folk: Michelle Winters erzählt mit viel Witz vom Kulturclash in einem Land, das auf der Frankfurter Buchmesse zu Gast sein sollte.
  • Kontaktfreudig: So sah die Frankfurter Buchmesse 2019 aus.

    Buchmesse trotz Corona? : Vollkontaktkultur

    Bis Ende September erstreckt sich bereits die Kette der Absagen von Messen in Frankfurt. Und im Oktober soll dann die Buchmesse beginnen. Sie könnte zum deutschen Alleingang werden – und das würde sie wirklich einsam machen.
  • So wird es ganz bestimmt nicht: Gedränge auf der Frankfurter Buchmesse im vorigen Jahr

    Nach der Corona-Krise : Das Buch, die Messe, das Virus

    300.000 Besucher aus aller Welt? Fünf Tage lang an einem Ort? Noch ist unklar, ob die Frankfurter Buchmesse im Oktober stattfinden kann. Die Branche ringt mit sich.
  • Eine Stimmung, die wir in diesem Jahr vermissen werden: Besucher der Leipziger Buchmesse im Abendlicht in der Glashalle

    Leipzig ohne Buchmesse : Was vom Lesen übrig blieb

    Eigentlich hätte Leipzig jetzt im literarischen Überschwang der Buchmesse gelebt. Nach der Absage wegen Corona wollte man möglichst viel vom Begleitprogramm retten. Doch der gute Vorsatz allein reicht nicht.
  • Bereits ein zweites Mal mit einem der großen Literaturpreise des Landes ausgezeichnet: Lutz Seiler

    Lutz Seilers Roman „Stern 111“ : Suche Höhle für poetisches Dasein

    Ein Haus besetzen und vor Glück vom Dach springen: Lutz Seilers „Stern 111“ erzählt von deutscher Wende-Euphorie um 1989/90 und danach – so intensiv, dass man am liebsten dabei gewesen wäre. Gerade wurde der Roman mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
  • Der Schriftsteller Ingo Schulze

    Neuer Roman von Ingo Schulze : Die Rechten und die Rechtschaffenen

    Ingo Schulze ist mit seinem neuen Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ völlig zurecht für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Der Roman handelt von einem Buchhändler in Dresden, der nach der Wende rechtsradikal wird.
  • Norwegische Literatur : Mit Wagemut nach Frankfurt

    Die norwegische Literatur soll sich derzeit in einem Goldzeitalter befinden. Nun ist sie auf der Buchmesse Ehrengast. Wird sich für deutsche Leser die hohe Erwartung erfüllen?
  • Buchmessen-Gastland Norwegen : Der Geruch von toter Großmutter

    Norwegen ist das Gastland der Buchmesse 2019. Feuilleton-Redakteurin Elena Witzeck hat sich im Pavillon umgesehen und ein Land kennengelernt, das stolz auf seine Lesekultur ist. Nur auf Schweden sollte man die Norweger nicht ansprechen.
  • Preisträger Stanišić : „Peter Handke hat den Preis nicht verdient“

    Mit seinem Roman „Herkunft“ hat Saša Stanišić die Jury des Deutschen Buchpreises überzeugt. In seiner Rede kritisiert er die Auszeichnung Peter Handkes mit dem Literaturnobelpreis. Andrea Diener hat ihn im Anschluss an die Verleihung getroffen.
  • Michael Busch

    Thalia-Chef im Interview : „Das Buch hat die Wende geschafft“

    Triste Stimmung im Buchhandel? Davon will Thalia-Chef Michael Busch nichts wissen. Im Gespräch erklärt er, wieso das Geschäft besser läuft als viele denken, warum ihn Amazon nicht schreckt und wie die Branche junge Menschen wieder fürs Lesen begeistern will.
  • Durs Grünbein, 1989 vor dem Reichstag

    Durs Grünbein im Gespräch : Ohne Mauer keine DDR

    Ist Freiheit eine körperliche Erfahrung? Und was geschah im Oktober vor dreißig Jahren in der DDR? Eine Fragestunde mit Durs Grünbein.
  • Barde des Balkankriegs : Wider den Literaturnobelpreis für Peter Handke

    Niemand hat die Massaker, den Krieg und das Leid auf dem Balkan so ausdrucksstark zur Petitesse erklärt wie Peter Handke. Für die Opfer birgt die Stockholmer Entscheidung eine erschütternde Botschaft. Ein Essay.
  • Die polnische Autorin Olga Tokarczuk

    Literaturnobelpreise : Neues Vertrauen in die Urteilskraft

    Eine gleichzeitige Vergabe von zwei Literaturnobelpreisen hatte es seit 1928 nicht mehr gegeben. Die Schwedische Akademie wollte damit Normalität herstellen. Mit den Auszeichnungen für Olga Tokarczuk und Peter Handke ist ihr mehr als das gelungen.