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Trittsicher und festen Schrittes: Die Verleger sind guten Mutes, auch wenn im Stockwerk unter ihnen die elektronischen Lesegeräte lauern

Buchmessen-Reportage : Angenehm stillgestanden

Entspannt und vielleicht etwas zu langweilig - so fanden viele die Frankfurter Buchmesse 2010. Alle bemühen sich, das Phänomen E-Book zu verstehen. Content bleibt aber ein Unwort.
Blick auf den Argentinien-Pavillon der Buchmesse

Buchmessen-Gastland Argentinien : Unendlicher Spaß

Das Gastland Argentinien sieht die Erwartungen an seinen Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse nicht nur bestätigt, sondern übertroffen. Die Argentinier haben es geschafft, ihrer Literatur einen starken Impuls zu geben und sie haben großartige junge Autoren zu bieten.
David Grossman bei seiner Dankrede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels : Worte als Wegweiser

Bei der Entgegennahme des Friedenspreises des deutschen Buchhandels erinnert der israelische Schriftsteller David Grossman an die fragile Identität seiner Nation. Und Laudator Joachim Gauck rühmt seinen Einsatz für eine Versöhnung zwischen Israel und Palästina.

Boris Johnsons Krise : Rohes Sitzfleisch

Woher hat Boris Johnsons „Operation Red Meat“ ihren Namen? Ein Blick in die englische Dramengeschichte bringt Licht in die Sache.

Netz-Ratespiel „Wordle“ : Jeden Tag nur ein Wort

Das Spiel entstand als Geschenk eines Programmierers an seine Partnerin. Jetzt spielt es die halbe Welt. Warum sind alle einem simplen Ratespiel verfallen?

Politiker starren aufs Handy : Reden Sie, ich schaue weg

Auch eine Art Schwatzbude: Woher rührt die Unsitte, dass Politiker im Parlament demonstrativ auf ihr Handy schauen, wenn andere reden? Robert Habeck ist da ganz vorn.

Italiens Philosophen : Der Fall Agamben

Schräge Vergleiche, krude Corona-Thesen und ein neuer Thinktank, der den Ausnahmezustand abwenden will: Was ist bloß in Italiens Philosophen gefahren?

Robert Harris für Chamberlain : Streit um Versuch einer Ehrenrettung

Der Bestsellerautor Robert Harris will Neville Chamberlain rehabilitieren. Das trifft in Großbritannien auf heftigen Widerspruch. Die Verfilmung von „München“ facht die Diskussion an.

Deutscher Ethikrat : Bremsung im Nebel

In der Debatte um die Impfpflicht zeichnet sich ein Muster ab: Der Ethikrat spiegelt die schwankende Haltung der Politik wider. Wer braucht ihn dann noch?

Documenta in der Kritik : Hetzkunst

Auf der Künstlerliste der kommenden Documenta findet sich auch der Name eines palästinensischen Kulturzentrums, von dessen Gründer und Mitgliedern es antiisraelische Äußerungen gibt. Die Politik muss handeln.
Skeptischer Blick zurück: Thilo Sarrazin bei der Abreise aus Frankfurt

Ein Star : Die Messe des Thilo Sarrazin

Thilo Sarrazin in den Hallen. Von fast einem Dutzend Bodyguards umringt, blätterte der Autor von „Deutschland schafft sich ab“ in Werken von Tolstoi und Doris Lessing, gab Autogramme, knipste Erinnerungsfotos und kam dabei rege ins Plaudern. Edo Reents begleitete ihn.
Intellekt versöhnt sich mit Unterhaltung: Oprah Winfrey wirbt im amerikanischen Fernsehen für Jonathan Franzen

Literatur im Fernsehen : Guckt doch eh keiner!

Literatursendungen kommen im deutschen Fernsehen nur auf kümmerliche Quoten. Das Problem ist, dass niemand so richtig weiß, wie man Literatur und Fernsehen einander näherbringen soll.