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Geht das auch beim E-Book? Kulturstaatsminister Bernd Neumann lässt sich den „Turm” von Uwe Tellkamp signieren

Buchmesse-Bilanz : Die Ruhe vor dem Turm

Trotz Finanzkrise und E-Book: Auf der diesjährigen Buchmesse waren alle merkwürdig entspannt. Allein in der manischen Rede vom „content“ gab sich die untergründige Nervosität zu erkennen. Orhan Pamuk kritisierte das Gastland Türkei. Und Uwe Tellkamp ließ sich fünf Tage feiern.

Bob Dylans Vermächtnis : Ein Mord, den jeder begeht?

Was kommt nach dem Blues? In seinem überraschend veröffentlichten Song „Murder Most Foul“ ergründet Bob Dylan unser aller Mordgemüt. Ein großes Lamento - und ein Appell, seine Ideale nicht aufzugeben.

Die Rückkehr der Autokinos? : Sicher hinter der Scheibe

Seit Jahrzehnten war fast alles, was man über Autokinos las, ein Nachruf. Nun, da die Viren fliegen, sind sie plötzlich wieder da. Und die amerikanische Geschwisterschaft der Fahr-rein-Unternehmer macht uns Mut.

Saisonales Phänomen : Magnolien

Wieder einmal haben sich alle Magnolien gleichzeitig zum Blühen verabredet. Warum tun sie das, und gibt der Film „Magnolia“ eine Antwort?

Folgen der Corona-Krise : Freiheitsrechte und Pandemie-Profiteure

Das Ordnungsamt Leipzig hat die Bahnhofsbuchhandlung für einen Tag dicht gemacht. Für 24 Stunden wurde damit die Pressefreiheit ausgesetzt. Das wirft ein Licht darauf, was in der Corona-Krise einfach so unter den Tisch fällt.

Altötting geschlossen : Madonna

Vorerst keine Wunder: Das berühmte Gnadenbild bleibt für die betende Öffentlichkeit geschlossen. Pilger müssen in den virtuellen Raum ausweichen.

Corona-Pandemie in Russland : Küssen verboten

Die orthodoxe Kirche in Russland will auch angesichts der Corona-Pandemie auf Gottesdienste nicht verzichten. Einige Bräuche zumindest schränkt sie ein.
Anselm Kiefer erinnerte an seine Kindheit im „leeren Raum”

Friedenspreis für Anselm Kiefer : Nacht über Mordor

Die Geschichte der Deutschen kehrt in den düsteren Bildern von Anselm Kiefer als variantenreiche Topographie des Bösen wieder. Als erster bildender Künstler wurde Kiefer mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnete.

Google : Diese Firma kennt Sie besser, als Sie denken

Mit jedem Begriff, den wir in die Suchmaske von Google eintippen, geben wir der Krake neue Daten über uns preis. Lars Reppesgaard ruft die Internetnutzer in seinem Buch „Das Google-Imperium“ auf, ihre Privatsphäre klüger zu schützen.

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  • Wie sollte danach kein demand bestehen?

    Books on Demand : Ein Traum von einem Buch

    Mit „Books on Demand“ lässt sich auch ohne Verlage zum Buch kommen und das Buch zum Leser bringen: Ein Blick auf die Welt der Bücher, die erst auf Bestellung gedruckt und geliefert werden.
  • Irgendetwas dazwischen: Cem Özdemir, flankiert von Ertugrul Özkök (l.) und Kai Diekmann

    „Süper Freunde“ : Das ist doch was für Cem

    Kai Diekmann („Bild“) und Ertugrul Özkök („Hürriyet“) haben ein Buch ohne Überraschungen geschrieben. Es heißt „Süper Freunde“, und bei diesem Thema darf natürlich auch ein Grünenpolitiker nicht fehlen, dem jüngst die Freunde fehlten.
  • Anstreichungen, Notizen, Eselsohren : Was ich mit meinen Büchern tue

    Anstreichungen, Notizen, sogar Eselsohren: Hilfen, die ein Leser bislang nur im klassischen Buch benutzt hat, bietet auch das Kindle-E-Book. Aber wie gehen Schriftsteller überhaupt mit ihren Büchern um? Die F.A.Z. hat fünf Autoren gefragt und sie um Beispiele für ihre Technik gebeten.
  • Sein Traum war nicht der Rock 'n' Roll: der brasilianische Bestseller-Autor Paulo Coelho

    Paulo Coelho : Wahnsinnig visionär

    Bei Paulo Coelho geraten Verlagsbuchhalter ins Träumen: Hundert Millionen verkaufte Bücher, weltweite Übersetzungen. Sein Karriereweg war gewunden. Der Schriftsteller mit dem Hang zur Magie begann als Texter für Popsongs und schlug sich durch die politischen Wirren Brasiliens. Ein Porträt.
  • Ein Agent, der sich nicht mehr in Dienst der schönen Literatur stellen will: John Brockman

    Abendessen mit John Brockman : Die Sterne sind unverzichtbar

    Abendessen mit John Brockman, dem großen New Yorker Literaturagenten. Brockman hat die schöne Literatur beiseite gelegt. Ihn interessieren die Naturwissenschaften und ihre prominentesten Publizisten: Richard Dawkins, Daniel Dennett, Jared Diamond.
  • „Groß an mir ist nur die Liebe zum Buch und die Achtung vor den Büchermenschen”: Herr Carl

    Zum Messeauftakt : Der Herr Carl

    Dieser Mann, Concierge im Frankfurter Hof, kennt jedes Geheimnis der Buchmesse. Alle, die etwas zu sagen haben, gehen bei ihm ein und aus. „Ich könnte alle Verleger umarmen“, sagt er. Und von Literatur versteht er auch etwas.
  • Autoren oder Agenten trifft man hier nie: Chinesischer Garten im Bethmannpark

    Messefluchten (1) : Im chinesischen Garten

    Mit der schlechten Luft wird die beste Klimaanlage nicht fertig. Jetzt gibt es nur eins: Raus. Wir zeigen unsere Frankfurter Lieblingsorte, die uns die Messe vergessen lassen. Diesmal: der chinesische Garten im Bethmannpark.
  • Buchpreisgewinner Uwe Tellkamp

    Buchmesse-Skizzen : Unser Messezeichner: Andy Bleck

    Andy Bleck könnte als Anachronismus erscheinen: Im Zeitalter der Digitalfotografie zeichnet er auf der Frankfurter Buchmesse und bringt damit die hektische Umgebung der Messe auf dem Papier zur Ruhe. Wir zeigen seine Skizzen.
  • Halle 3.1, Stand D 154 : Veranstaltungen am Stand der F.A.Z.

    Auch in diesem Jahr ist die F.A.Z. auf der Frankfurter Buchmesse vertreten: Mit dabei sind Felicitas von Lovenberg, die den neuen Buchpreisträger, Uwe Tellkamp, interviewt, Patrick Bahners und Karikaturist Ralf König und viele mehr. Lesungen und Gespräche in Halle 3.1, Stand D 154.
  • Tellkamps Dresden: Der Weiße Hirsch wird bei ihm zur Nautilusmuschel

    Literatur : Zeitverschiebung: Uwe Tellkamps Dresden

    Wer wissen will, auf welchen Wegen die Wirklichkeit in die Literatur gelangt, muss mit Uwe Tellkamp durch das Dresdner Villenviertel Weißer Hirsch spazieren gehen. Wo er als Kind gespielt hat, spielt nun sein neuer Roman, der hochgelobte „Turm“.
  • Kafkas Sätze (72) : Die Bedingung der Hoffnung

    Im achten Oktavheft schickt Kafka ein kleines Boot in Richtung Kap der guten Hoffnung - während der Seemann sich friedlich zurücklehnt. Hubert Spiegel untersucht in der letzten Folge unserer Serie über Kafkas Sätze den theologischen Überbau dieser widersprüchlichen Seefahrt.