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Empfang bei Suhrkamp : Party für alle

  • -Aktualisiert am

Ein Schnittchen zu Goethes Ehren Bild: ©Helmut Fricke

Der Kritiker-Empfang des Suhrkamp Verlages ist und bleibt das Herz der Messe. Diesmal nicht nur für Kritiker, sondern auch für Ornithologen.

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          Suhrkamp Verlag, Klettenbergstraße: Um 17.20 Uhr schwebt die Verlegerin herab. Die Treppe herab, vom ersten Stock, und natürlich sind wieder alle da. Das ganze deutsche literarische Leben.

          Die Kritiker und die Schriftsteller. Kritiker verachten sich. Kritiker ignorieren sich. Aber einmal im Jahr kommen sie eben zusammen, zum Kritiker-Empfang der Suhrkamps in diesem Haus unter dem Goethe-Bild von Warhol und dem Zigaretten-Bild von Robert Walser.

          Der gequälte Autor

          Alle reden auf dieser Messe von Uwe Tellkamp. Nur hier ist der Suhrkamp-Autor einer von dreißig. Ulla Unseld-Berkéwicz verliest die Namen der anwesenden Autoren.

          Die Gastgeberin: Ulla Unseld-Berkewicz

          Der Buchpreisträger ist nur einer von allen. Dann liest Sybille Lewitscharoff eine Bulgarien- und Ornithologenabrechnung, einen Ausschnitt eines Romans, der bei Suhrkamp erscheinen wird. Marcel Beyer, der Autor eines Ornithologen-Romans in diesem Frühjahr, kniet etwas gequält vor dem Podium der Autorin und lacht.

          Vierhundert Seiten in einer Nacht

          Rainald Goetz hat seinen Stammplatz neben dem Lesepult gleich nach der Verlegerinnen-Ansprache für sie aufgegeben. Im nächsten Frühjahr kommt der erste neue Thomas-Bernhard-Band seit zwanzig Jahren, erfahren wir noch.

          Und eine traumhafte Suhrkamp-Lektorin musste in der Nacht noch vierhundert Frühjahrs-Seiten bearbeiten und fuhr schnell nach Haus.

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