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Geht das auch beim E-Book? Kulturstaatsminister Bernd Neumann lässt sich den „Turm” von Uwe Tellkamp signieren

Buchmesse-Bilanz : Die Ruhe vor dem Turm

Trotz Finanzkrise und E-Book: Auf der diesjährigen Buchmesse waren alle merkwürdig entspannt. Allein in der manischen Rede vom „content“ gab sich die untergründige Nervosität zu erkennen. Orhan Pamuk kritisierte das Gastland Türkei. Und Uwe Tellkamp ließ sich fünf Tage feiern.

Länder müssen handeln : Im Schulabbruch liegt Systemversagen

Viel zu viele Schüler schaffen nicht einmal den Hauptschulabschluss. Das Problem wird unterschätzt. Doch damit sich wirksam gegensteuern lässt, müssen die Gründe genauer erforscht werden.

Kurs des Hessischen Rundfunks : Weniger Kultur wagen?

Beim Hessischen Rundfunk soll das Radio-Kulturprogramm hr2 nach dem Willen der Senderführung verschwinden. Die Argumentation für diesen Schritt ist typisch. Sie zeugt von Verachtung – für die Kultur, die Mitarbeiter und die Beitragszahler.

Atwoods neuer Roman : Die Unterdrückung geht weiter

England wartet auf die Buchpremiere des Jahres: Anfang September erscheint der neue Roman von Margaret Atwood, eine Fortsetzung ihres Erfolgsbuchs „Der Report der Magd“. Schon jetzt ist das Spektakel groß.

Sprache der Politik : Schwarze, rote und grüne Null

Zuerst war von der schwarzen Null die Rede, nun wechselt sie die Farbe und wird grün. Sinnvoller wird das sprachliche Nullsummenspiel, das die Politik betreibt, dadurch nicht.

Streit um Garnisonkirche : Lernort Potsdam

Was Künstler, Architekten und Stadtplaner in einem offenen Brief zum Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche fordern, klingt auf den ersten Blick plausibel und auf den zweiten absurd.

Laschet ehrt zu viel : Spendierhosen

Ein Füllhorn der Anerkennung schüttet Armin Laschet über seine Landeskinder aus: In zwei Jahren hat er schon 103 Persönlichkeiten mit dem Landesverdienstorden geehrt. Seine Vorgängerin war sparsamer.
Anselm Kiefer erinnerte an seine Kindheit im „leeren Raum”

Friedenspreis für Anselm Kiefer : Nacht über Mordor

Die Geschichte der Deutschen kehrt in den düsteren Bildern von Anselm Kiefer als variantenreiche Topographie des Bösen wieder. Als erster bildender Künstler wurde Kiefer mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnete.

Google : Diese Firma kennt Sie besser, als Sie denken

Mit jedem Begriff, den wir in die Suchmaske von Google eintippen, geben wir der Krake neue Daten über uns preis. Lars Reppesgaard ruft die Internetnutzer in seinem Buch „Das Google-Imperium“ auf, ihre Privatsphäre klüger zu schützen.

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  • Silke Scheuermann : Theorie zur Buchmesse

    Wir haben eine Reihe deutscher Lyriker gebeten, für uns ein Buchmesse-Gedicht zu schreiben. Ist das schon Auftragslyrik - oder hat das Thema nur darauf gewartet, bedichtet zu werden? Lauschen Sie Silke Scheuermanns „Theorie zur Buchmesse“.
  • Der französische Intellektuelle Bernard-Henri Lévy

    Der F.A.Z.- Empfang : Zum Messeausklang

    Der letzte Abend der Buchmesse gehört traditionell dem Empfang der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In der Siesmayerstraße beim Palmengarten versammelt das Feuilleton seine Gäste.
  • Die Gerbermühle am Deutschherrnufer

    Messefluchten : Auferstanden aus Ruinen

    Am Ufer des Mains kann es ruhig sein wie in einer abgelegenen Landstadt: In der Gerbermühle, einem traditionelles Ausflugslokal am Sachsenhäuser Mainufer, ist das Messe-Gewimmel Welten entfernt.
  • Deutsch-türkischer Fußballkulturtransfer: Bundestrainer Joachim Löw grüßt auf türkisch

    Deutsch-türkischer Kulturaustausch : Der Euphoriker

    Die Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes findet mit ihrem deutsch-türkischen Veranstaltungsmarathon große Resonanz: Oden an den Fußball und fundierte Informationsrunden, zum Abschluss fliegt noch Bundestrainer Joachim Löw ein, und Europa kocht vor Begeisterung.
  • Verdeckter Ermittler: Oliver Maria Schmitt alias Ertugrul Osmanoglu

    Der Weg zum Erfolgsbuch : Ich bin dann mal Ertugrul

    Wie wird man auf der Buchmesse zum Erfolgsautor? Oliver Maria Schmitt hat sich dafür als Türke verkleidet - und versucht, Verlegern sein von Kerkeling und Charlotte Roche inspiriertes Werk „Ich bin dann mal in der Nasszelle“ anzudrehen.
  • Das E-Book? Ein Produkt von gestern auf dem japanischen Markt.

    Asiatischer Buchmarkt : Wo die Zukunft gestern war

    Das E-Book kann die japanischen und koreanischen Verleger nicht schrecken. Dort ist man längst weiter. Bücher werden seitenweise auf Handys verschickt, kommentiert und abonniert. Bei überragendem Erfolg kommt es dann auch schon mal zum Druck.
  • Auf der Partymeile : Feuchtgebiete und Kältezonen

    „Wer nicht hier war, war noch nie betrunken“, ruft man auf der Dachterrasse. Dumont feiert, und man kann nur hoffen, dass niemand herunterfällt. Im unterkühlten Kunstverein Familie Montez wärmt man sich derweil an der heißesten Party der Stadt.
  • Macht aus Menschen Stars: Amanda Ross

    Englischer Buchmarkt : Wer ist Amanda Ross?

    Sie ist die mächtigste Frau im englischen Buchgeschäft. Was sie im Fernsehen beim Sofaplausch empfiehlt, das wird gekauft. Sie zum Interview zu treffen ist indes fast unmöglich. Thomas David hat es trotzdem geschafft.
  • Hörbuchverlage : Audio ist meine Lektüre

    Seit 2007 hat sich die Zahl der Hörbuchkäufer verdoppelt, der Markt wächst rasant. Vom Branchenprimus bis zum edlen Kleinverlag - alles, was Sie über die neun wichtigsten deutschen Hörbuchverlage wissen müssen.
  • Uwe Tellkamp : Oberste Giftklasse, junger Mann

    Sein Vorwenderoman „Der Turm“ endet mit dem Mauerfall. Für die F.A.Z. beschreibt Buchpreisträger Uwe Tellkamp, wie es für ihn in der ostdeutschen Realität weiterging. Gesamtdeutschland begann der damalige „Unteroffizier auf Zeit“ mit einem Bücherschmuggel. Eine Erinnerung.
  • Süß, klebrig, ungesund: typisches Messe-Essen

    Essen auf der Buchmesse : Diktatur des Gummibären

    Bratwürste in Altöl, Wiener-Schnitzel-Imitate unter Panadepanzern, brikettharte Brötchen: Muss man auf der Buchmesse hungern oder ist es möglich, sich kulinarisch durchzuschnorren? Es ist möglich - man muss aber schon genau wissen wo.
  • Jeff Bezos von Amazon will das Buch nicht mehr aufschlagen, sondern einschalten.

    Buch und Elektronik : Vom Ende des Buchs

    Es ist wieder vom Ende die Rede. Nicht von dem der Geschichte oder der Finanzordnung, sondern von dem des gedruckten Buches. Die Verlage fürchten, von dem E-Book-Grossisten Amazon unter Druck gesetzt oder überflüssig gemacht zu werden. Im Notfall müssten sie dann Kaffeebecher verkaufen.
  • Sonys E-Book erlebt sein Buchmessen-Debüt

    Elektronische Bücher : In Frankfurt stand ein Automat

    Alle reden von Amazons E-Book Kindle, nur auf der Buchmesse ist bisher noch nichts davon zu sehen. Währenddessen stellt Sony sein PRS 505 vor. Die Elektronik beherrscht die Messe. Books on demand expandiert mit seinen Büchern in Schnellanfertigung und plant einen Buchautomaten.
  • Der manische Leser sucht sein Buch in der Online-Datenbank ZVAB

    Antiquariate : Was lange währt, wird immer besser

    Der Antiquariatshandel hat sich durch das Internet gewandelt: Wer alte Bücher sucht, tut dies virtuell. Aber immer noch bewährt sich das klassische Ladengeschäft. Denn viele Leser suchen den direkten Kontakt zu „ihrem“ Antiquar.
  • Ein Schnittchen zu Goethes Ehren

    Empfang bei Suhrkamp : Party für alle

    Der Kritiker-Empfang des Suhrkamp Verlages ist und bleibt das Herz der Messe. Diesmal nicht nur für Kritiker, sondern auch für Ornithologen.