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Wie sich das Leben in der Türkei verändert

Bülent Mumay leitete bis Oktober 2015 die Online-Redaktion der Zeitung „Hürriyet“. Aufgrund des politischen Klimas in der Türkei wurde er entlassen und nach dem Putschversuch im Sommer 2016 kurzzeitig festgenommen. Hier schreibt er über die Veränderungen in seiner Heimat.

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  • Ende August 1999 zerstörte ein Erdbeben die Moschee in Sakarya

    Brief aus Istanbul : Pressefreiheit könnte Leben retten

    Drohende Erdbeben, krebserregende Substanzen – der türkischen Bevölkerung werden gezielt Informationen vorenthalten. Offenbar betrachtet man es im Präsidentenpalast als Verbrechen, die Bevölkerung vor dem Tod bewahren zu wollen.
  • Wer zahlt für seine Wahlgeschenke? Recep Tayyip Erdogan am vergangenen Samstag in Istanbul

    Brief aus Istanbul : Die Rechnung, bitte

    Die Politik des Präsidenten nimmt den Türken nicht nur ihre Freiheiten, sie zieht ihnen auch noch den letzten Kurusch aus der Tasche: Was Erdogans „fortgeschrittene Demokratie“ sein Land kosten kann.
  • Wahlkampf aus dem Gefängnis: Selahattin Demirtas von der pro-kurdischen Partei HDP wirbt auf einem Plakat neben dem des Amtsinhabers Erdogan um Stimmen bei der Präsidentenwahl im Juni 2018.

    Brief aus Istanbul : Stiefkinder der türkischen Demokratie

    Speziell vor den Präsidentenwahlen 2023 soll die Macht der Kurden an den Urnen geschwächt werden: Warum Erdogan im Konflikt mit geschätzt knapp einem Fünftel der türkischen Bevölkerung nationalistische Töne anschlägt.
  • Seine seit 2002 verfolgte Medienpolitik ist gescheitert: der türkische Präsident Erdogan am vergangenen Freitag in Istanbul.

    Brief aus Istanbul : Mein Name steht auch auf der Liste

    Vorgefertigte Anklageschrift für Staatsanwälte oder Index für Attacken von Vandalen: Die Erdogan nahestehende Stiftung „Seta“ prangert Journalisten an, die für ausländische Medien arbeiten.
  • Sollte der AKP-Kandidat die Mehrheit erringen, wird sich der türkische Präsident den Wahlsieg anrechnen, verliert er, ist es Sache des Lokalpolitikers: Binali Yildirim (r.) und Recep Tayyip Erdogan auf Wahlplakaten in Istanbul.

    Brief aus Istanbul : Erdogan gegen Erdogan

    Vor der Neuwahl in Istanbul macht sich der omnipräsente türkische Präsident unsichtbar. Er will mit einer möglichen Niederlage nichts zu tun haben. Aber wer weiß, wie er noch trickst?
  • Der türkische Präsident am Donnerstag vor Sicherheitsbeauftragten in Istanbul

    Brief aus Istanbul : Manipuliere die Kurden!

    Bis zum Neuwahltermin am 23. Juni kann Erdogan weder die Wirtschaftskrise meistern noch das Herz der Kurden gewinnen. Also setzt der türkische Präsident auf Manipulation.
  • Brief aus Istanbul : Erdogans Putsch

    Sieg! – So lautet das Motto des türkischen Präsidenten und seiner Partei, der AKP. Sie zeigen, dass sie die Demokratie in unserem Land abgeschafft haben.
  • Brief aus Istanbul : Die Palastpresse dreht durch

    Erdogan hat seine Wahlniederlage in einigen Städten eingestanden. Die ihm hörige Presse jedoch nicht. Die Medienzaren fürchten, dass ihre krummen Geschäfte auffliegen – und betreiben Desinformation.
  • Brief aus Istanbul : Der Fall des Hochmütigen

    Notgedrungen hatte sich der Staatspräsident bei der Kommunalwahl auf ein Glücksspiel eingelassen. Schließlich half alles Drohen und Flehen nicht: Wieso Erdogan die Wahl in der Türkei verloren hat.
  • Mit Bildern des inhaftierten Oppositionsführers Selahattin Demirtas: Frau beim kurdischen Neujahrsfest Newroz am Sonntag in Istanbul.

    Brief aus Istanbul : Wer uns nicht wählt, ist ein Terrorist

    Der türkische Präsident gerät vor der Wahl am Sonntag ins Rasen. Jeden, der nicht zu seinem eigenen Lager zählt, erklärt Erdogan zum Feind. Ein Aufruf aus dem Gefängnis stört sein Kalkül empfindlich.
  • Brief aus Istanbul : Die Kreuzritter sind an allem schuld

    Oppositionsparteien finden keinen Fernsehsender für ihre Wahlwerbung, angehende Künstler keine Aktmodelle für ihre Studien. Unterdessen hat Erdogan vor den Kommunalwahlen Ende März den neuen Feind ausgemacht.
  • Brief aus Istanbul : Gewalt gegen gewaltfreie Aktionen

    Vor den Kommunalwahlen Ende März setzt der türkische Präsident immer stärker auf Polarisierung. Selbst ein Übergriff auf eine Kopftuchträgerin bleibt ungestraft, wenn der Täter zur Polizei gehört.