https://www.faz.net/-gqz-3x0y

Bond-Girls : Weltstars auf Zeit

  • Aktualisiert am

Unverzichtbar: Sean Connery mit den Bond-Girls aus „Thunderball” (1965) Bild: AP

Was wäre Bond ohne sie? Erinnerung an die Bond Girls, von Ursula Andress bis Halle Berry.

          1 Min.

          Das erste Bond-Girl war eine Jamaicanerin. Marguerite LeWars, damals Miss Jamaica, spielte in „Dr. No“ eine Frau, die den ankommenden Geheimagenten am Flughafen fotografiert. Nach dem Film verschwand Marguerite LeWars in der Versenkung. An sie erinnert sich kaum jemand. Jeder aber erinnert sich an Ursula Andress, die Schweizerin mit deutschen Eltern, die durch eine Bikini-Szene unvergesslich blieb.

          Bond-Girl - das zu werden, davon träumte selbst die Oscar-Preisträgerin Halle Berry, als sie noch ein Teenager war. Jetzt ist sie es. Sie bekommt eine Präsenz in dem Film, die sie fast auf eine Stufe mit 007 selbst hebt. Halle Berry spielt die amerikanische Agentin Jinx, die Seite an Seite mit Bond gegen einen Bösewicht kämpft.

          Berry gehört zu den wenigen Bond-Girls, die nicht auf Bond angewiesen waren, um sich einen Namen zu machen. Damit ergeht es ihr ähnlich wie einst der französischen Schauspielerin Carole Bouquet, die schon in einem Bunuel-Film mitgespielt hatte, bevor sie 1981 in dem Bond-Streifen „For your Eyes Only“ mitwirkte.

          Unvergesslich: Ursula Andress als Honey Rider in dem ersten Bond-Film überhaupt, „Dr. No” (1962)

          James Bond - ein Sprungbrett

          Viel größer ist die Zahl derjenigen, die durch ihre Rolle als Bond-Girls erst bekannt wurden: Kim Basinger zum Beispiel, die als Model und in Fernsehrollen mitgespielt hatte, bevor sie durch ihre Rolle in „Never Say Never Again“ (1983) den Durchbruch schaffte.

          Wenn viele Bond-Girls nach kurzem Ruhm in Vergessenheit gerieten, liegt das nicht unbedingt an der Gnadenlosigkeit des Filmgeschäfts, sondern auch an den begrenzten Gaben, die man für diese Rolle mitbringen muss. Trotzdem wird den Bond-Girls das Publikum, wann immer ein alter Bond-Film im Fernsehen oder im Kino läuft, immer aufs neue zu Füßen liegen.

          Weitere Themen

          Was für eine großartige Geschichte!

          Juan Moreno beim „Spiegel“ : Was für eine großartige Geschichte!

          Der Reporter Juan Moreno hat den Relotius-Skandal beim „Spiegel“ aufgedeckt. Davon handelt sein Buch „Tausend Zeilen Lüge“. Auf der Buchmesse spricht er auch am „Spiegel“-Stand. Wie er dort befragt wird, ist ziemlich bizarr.

          Sachbücher im Aufwind

          Buchmarkt : Sachbücher im Aufwind

          Die Zahl der Leser sank in den letzten Jahren, doch das Segment der Sachbücher verzeichnet nunmehr deutliche Zuwächse: An diese Tendenz knüpfen Verlage und Buchhandel einige Hoffnungen.

          Topmeldungen

          „Märsche für die Freiheit“ : Barcelona im Ausnahmezustand

          Die Proteste gegen das Urteil im Separatistenprozess legen die Stadt und weite Teile Kataloniens lahm. Die „Sagrada familia“ wurde geschlossen, dutzende Flüge abgesagt – und eines der wichtigsten Fußballspiele Spaniens verschoben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.