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Bond-Autos : Hausmarke Aston Martin

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Bond-Autos, die etwas anderen Dienstwagen. Nach einem Flirt mit BMW fährt der Agent jetzt wieder Aston Martin.

          Für die Londoner „Times“ steht fest: Nur ein Wagen passt wirklich zu James Bond, ein Aston Martin. Der Flirt mit BMW war nur eine Verirrung. Dabei fährt Bond im Roman ein ganz anderen Dienstwagen: einen Bentley. Doch Bentley wollte den Produzenten kein Auto zur Verfügung stellen. Eine kurze Geschichte der Bond-Autos.

          Auf Englisch kann man so viel prägnantere Wortspiele machen als im Deutschen: „Licence to Drive“ hat die „Times“ ihren Artikel über „Bond Cars“ betitelt - eine Anspielung auf „Drivers Licence“ (Führerschein) und auf „Licence to Kill“ (Lizenz zum Töten). Bond hat eine Lizenz zum Fahren ganz besonderer Dienstwagen. Sie können Stinger-Raketen abschießen, schwimmen, ja sogar fliegen.

          Im Roman fährt Bond einen Bentley - eines jener Autos, bei denen man zum Hupen aussteigen musste. Doch als Bond-Produzent Harry Saltzman Anfang der sechziger Jahre wegen eines Wagens bei Bentley anfragte, bekam er eine Abfuhr. Auch Aston Martin zierte sich zunächst, als Saltzman sich 1963 einen „DB 5“ ausleihen wollte. Am Ende überredete Saltzman den Geschäftsführer des Sportwagen-Herstellers, Steve Heggie, jedoch mit dem Versprechen, aus dem Wagen einen Star zu machen. Der Werbe-Effekt der Bond-Filme war es, der die angeschlagene Firma schließlich vor dem Ruin bewahrte.

          Klassiker: Der DB 5 von Aston Martin aus „Goldfinger”

          Seitensprung mit BMW

          Später wurde Bond Aston Martin untreu. In „Der Spion, der mich liebte“ fuhr Roger Moore einne Lotus Esprit. Pierce Brosnan wechselte des Geldes wegen zu BMW. Auf einen Z3 Roadster in „Goldeneye“ folgte ein 750er iL in „Der Morgen stirbt nie“, schließlich ein Z8, extra für den Film gebaut, in „Die Welt ist nie genug“.

          In seinem neuen Abenteuer ist 007 zu Aston Martin zurückgekehrt. Leider ist von dem 457 PS starken Aston Martin Vanguish in „Stirb an einem anderen Tag“ nicht allzuviel zu sehen. Der Wagen ist - ein neuer Kniff von Bastler „Q“ - stellenweise komplett unsichtbar.

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