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Bob Dylan macht sich unbeliebt : „Unhöflich und arrogant“

  • Aktualisiert am

Literaturnobelpreisträger Bob Dylan bei einem Konzert im Jahr 2012 Bild: Reuters

Mit Kritik an ihrer Entscheidung, Bob Dylan den Literaturnobelpreis zu geben, hatten sie wohl gerechnet. Aber dass er sich noch immer nicht geäußert, geschweige denn bedankt hat, stört ein Mitglied der Schwedischen Akademie nun gewaltig.

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          Ein Mitglied der Schwedischen Akademie hat dem frisch gekürten Literaturnobelpreisträger Bob Dylan Arroganz vorgeworfen, weil dieser bislang mit keinem Wort auf die Ehrung reagiert hat. „Das ist unhöflich und arrogant. Das muss man einfach mal so sagen“, sagte der schwedische Autor Per Wästberg am Freitag dem Fernsehsender SVT. So etwas sei bislang noch nie vorgekommen.

          Dylan war vor einer Woche als erstem Musiker überhaupt der Nobelpreis für Literatur zugesprochen worden - doch er äußerte sich bislang nicht dazu. Bislang ist unklar, ob Dylan zur Verleihung der Nobelpreise am 10. Dezember nach Stockholm reist. 1964 hatte der französische Existenzialist Jean-Paul Sartre den Literaturnobelpreis abgelehnt.

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