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Im Alter von 89 Jahren : Blues-Legende B.B. King gestorben

  • Aktualisiert am

Blues-Legende B.B. King beim 45. Montreux Jazz Festival. Er starb im Alter von 89 Jahren. Bild: Reuters

Die amerikanische Blues-Legende B.B. King ist in Las Vegas gestorben. Er war einer der einflussreichsten Gitarristen und Sänger der amerikanischen Musikgeschichte.

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          Die amerikanische Blues-Legende B.B. King ist tot. Er starb im Alter von 89 Jahren in Las Vegas, wie seine Tochter Patty King am Freitag dem amerikanischen Nachrichtensender CNN sagte. Demnach war der Musiker, der zu den einflussreichsten Gitarristen und Sängern in der amerikanischen Musikgeschichte zählte, in diesem Monat wegen Dehydrierung in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

          B.B. King wurde als Riley B. King am 16. September 1925 auf einer Plantage in der Nähe von Itta Bena, Mississippi geboren. Er schlug sich nach dem Tod der Mutter als Plantagenarbeiter durch, während dieser Zeit sang er in verschiedenen Kirchenchören und lernte das Gitarrespielen. Als Bluessänger trat er erstmals während seines Militärdienstes in 1943 in Erscheinung. Zehn Jahre später hatte er bereits erste Plattenaufnahmen gemacht und formierte eine eigene Band anlässlich einer Tournee durch kleine Klubs in den Südstaaten. Es folgten ausgedehnte Tourneen durch die gesamten Vereinigten Staaten: Von 1954 bis in die späten 70er Jahre gab K. regelmäßig im Schnitt fast 300 Konzerte pro Jahr. Bis ins hohe Alter soll er noch 100 Konzerte jährlich gegen haben.

          B.B. King erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2009 seinen 15. Grammy-Award für das Blues Album „One Kind Favor“. Das Rolling Stone Magazine hatte King nach Jimi Hendrix und Duane Allman in seiner Liste der 100 besten Gitarristen aller Zeiten aufgeführt. 

          Blues-Legende gestorben : Trauer um B.B. King

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