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Digitalkonferenz „re:publica“ : Besser „Pokémon Go“ als Fußball

Die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Spielen ist eine Erziehungsverantwortung, sagt Patricia Cammarata. Bild: dpa

Zu Beginn der Digitalkonferenz „re:publica“ geht es auch um die Frage: Wie sollten Eltern auf die Sogwirkung von Spielen reagieren? Ein Gespräch über die Mediennutzung von Kindern.

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          Die WHO empfiehlt aktuell: keine Bildschirmzeit für unter Zweijährige, für Kinder bis fünf Jahren höchstens eine Stunde. Ist das nicht zu pauschal?

          Julia Bähr
          Audience Managerin bei FAZ.NET.

          Man sollte sich nicht auf die Zeiten fixieren, sondern darauf, was die Kinder am Bildschirm machen. Ob sie sich in ein Thema vertiefen, sich zum Beispiel Bastelanleitungen anschauen, oder in einem Spiel etwas erschaffen – das macht einen Unterschied zum reinen Konsum.

          Welche Rolle spielt es, ob die Eltern mitgucken?

          Zwischen zwei und fünf Jahren sollten die Eltern das auf jeden Fall tun und über das Gesehene mit den Kindern sprechen. Daraus können die Kinder auch lernen, mit Dingen umzugehen, die im Internet einfach passieren können – wenn etwa Youtube plötzlich eine Werbung einspielt, die für ihre Altersgruppe überhaupt nicht passt, vielleicht für einen gruseligen Film. So etwas kann man nicht verhindern, aber das Kind muss wissen, dass es dann abschalten sollte.

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